Bewertung: Singapore Airlines A350 Business Class von/nach Singapur

Singapore Airlines A350 Business Class Sitz Beleuchtung
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Ende Mai ging es mit Singapore Airlines für mich in der Business Class von Düsseldorf über Singapur nach Bali. Auf der Strecke setzt Singapore Airlines ausschließlich Airbus A350-900 Flugzeuge ein, die mit der neuesten Business Class ausgestattet sind.

Info

Im Sinne der Transparenz: Wir haben die Flüge mit KrisFlyer Meilen gebucht, die wir vorher von Membership Rewards übertragen haben und mit unserer American Express Platinum Card gesammelt haben. Die Steuern & Gebühren in Höhe haben wir ebenfalls aus eigner Tasche gezahlt. Singapore Airlines hat uns in keinsterweise finanziell unterstützt, noch haben wir irgendjemand mitgeteilt, dass wir eine Bewertung über den Flug verfassen werden. Bucht ihr einen Flug über unsere Links bei Singapore Airlines, erhalten wir eine Provision. Das ist alles.

Gebucht haben wir die Flüge kurz vor der Anpassung der KrisFlyer Meilentabelle Ende Januar 2019. Sicherlich sind 106.250 Membership Rewards Punkte = 85.000 KrisFlyer Meilen (mittlerweile sind es 92.000 Meilen) pro Strecke kein Schäppchen, dafür hat KrisFlyer den großen Vorteil, dass die Steuern und Gebühr sehr gering sind. Für den Hin- und Rückflug haben wir nur 60€ Steuern & Gebühren bezahlen müssen. Bei Miles&More wärendas für einen Flug mit Lufthansa mehrere hundert Euro gewesen.

Diese Bewertung bezieht sich hauptsächlich auf den Hinflug von Düsseldorf nach Singapur, wird aber an einigen Stellen durch Erfahrungen von dem Rückflug ergänzt:

Check-in

Direkt nach der Buchung konnten wir unsere Sitzplätze kostenlos auswählen. Da die Privatsphäre bei Singapore Airlines an jedem Sitzplatz gleich ist, gibt es auch keine Sitze die einen Aufpreis kosten wie z.B. bei Swiss.

Der Online Check-in ist bereits 48 Stunden vor Abflug möglich. Mein erster Versuch über die App scheiterte, weil ich als Nationalität nichts auswählen konnte. Im Web funktionierte es aber problemlos. Allerdings stellt Singapore Airlines keine mobile Bordkarte zu Verfügung. Grundsätzlich sieht bei das Digitalangebot von Singapore Airlines zwar immer gut aus, man läuft aber regelmäßig in irgendwelche Fehlermeldungen und muss die Buchung neu starten oder einen anderen Weg wählen. Das hat schon bei der Buchung genervt.

Am Flughafen wurden wir direkt vor den Check-in-Schaltern freundlich begrüßt und zum Business Class-Schalter begleitet. Eine Schlange gab es rund 2 Stunden vor Abflug weder bei der Business- noch der Economy Class.

Für einen kleinen Schockmoment sorgte allerdings die Check in-Agentin als sie uns fragte wo unser Visum für Bali wäre. Da wird nur rund eine Woche vor Ort bleiben wollten, benötigten wir für Indonesien eigentlich kein Visum. Mit dieser Erklärung und etwas Tipperei konnte sie schlussendlich auch unser Gepäck abnehmen und uns die Bordkarten ausdrucken.

Lounge

Düsseldorf: Open Sky Lounge

Singapore Airlines fliegt aus dem Non Schengen-Bereich in Terminal C ab. Da es hier keine Lufthansa-Lounge gibt, wurden wir in die Open Sky Lounge eingeladen. Ähnlich wie die Hugo Junkers Lounge ist das Angebot an Speisen und Getränken recht begrenzt. Ein schöner Ausblick fehlt der Open Sky Lounge leider. Zum Warten völlig ausreichend, aber sicherlich kein Highlight.

Singapur: KrisSilver Lounge Terminal 3 A

Auf dem Rückflug konnten wir als Business Class-Passagier in Singapur die KrisSilver Lounge benutzen. Die Lounge liegt im Terminal 3 direkt nach der Ausreise auf der linken Seite oberhalb der Abflugebene. Sie ist die einzige Lounge im Terminal 3 die man ohne zusätzlichen Status als Business Class-Passgier besuchen kann. Hat man wie wir ein E-Gate, sollte man allerdings rund 20 Minuten Fußweg zum Gate + Passieren der Sicherheitskontrolle einplanen.

Die Lounge ist entsprechend Dimensioniert und bietet bequeme Sessel und ein nettes Ambiente. Trotz ihrer Größe halt sich die Lautstärke durch viele Zwischenelemente in Grenzen.

Singapore Airlines SilverKris Lounge
SilverKris Lounge

Es gibt es großzügiges Buffet mit asiatischen und westlichen Speisen und eine Live-Cooking-Station. Die Bar bietet eine breite Auswahl an Softdrinks und alkoholischen Getränken.

Wir haben außerdem nach einem langen und verschwitzen Tag in Singapur am Abend das Angebot an Duschen genutzt. Die Duschen waren sauber und boten alles, um sich zu erfrischen.

Fazit: Wirklich eine nette Lounge für Business Class-Passagiere, allerdings wäre eine zweite Lounge in Nähe der D/E-Gates sinnvoll.

Boarding

Das Boarding erfolgt rund eine halbe Stunde vor Abflug. Da Singapore Airlines von Düsseldorf nach Singapur einen Airbus A350-900 ohne First Class einsetzt, konnten wir als Business Class-Passgier zusammen mit den Familien als erstes borden. Zugig fanden wir uns an unseren Plätzen ein.

Begrüßt wurden wir mit einem Willkommensgetränk. Neben Champagner standen auch Orangensaft und ein Cocktail (wahrscheinlich Orangen-/Ananassaft mit Ginger Ale) zur Auswahl.

Singapore Airlines A350 Business Class Champagner
Begrüßungsgetränk
Inflight Düsseldorf Rheinbruecke
Kurz nach dem Start in Düsseldorf

Die Sitze

Die Business Class Kabine ist in einer 1-2-1 Anordnung bestuhlt. Damit hat jeder Passagier direkten Zugang zum Gang. Alle Sitze sind hintereinander und nicht versetzt oder schräg angeordnet. Damit umfasst die Kabine zwar relativ wenige Plätze, jeder Passagier hat aber sehr viel persönlichen Freiraum.

Overhead Bins sind nur an den Außenseite und nicht in der Mitte angebracht. Dadurch hat man wirklich ein schönes Raumgefühl im A350.

Singapore Airlines A350 Business Class Gang

Das fängt bereits bei den Sitzen an. Die Sitzfläche ist in Breite und Tiefe wirklich sehr großzügig. Von der Breite her könnte man auch bequem zusammen mit einem Kind Platz nehmen.

Im Vergleich zu Reverse-Herringbone-Sitzen hat man von der Privatsphäre her zwar ein offeneres Gefühl, durch die Form der Sitze ist man aber trotzdem vor den Blicken der anderen Passagiere geschützt.

Wir haben uns für jeweils einen Fensterplatz hintereinander entscheiden, da uns die Mittelsitze nebeneinander nicht zugesagt haben. Durch die Form der Sitze muss man sich immer nach vorne lehnen um mit dem Sitznachbarn zu kommunizieren. Da unserer Flug nach Singapur nur zu rund 60% in der Business Class ausgelastet war, bot uns die Stewardess auch direkt an, uns umzusetzen. Nach dem Start wechselte ich auf den Mittelsitz und wir konnten uns über den Gang unterhalten. Deutlich angenehmer als über die Mitte.

Die Sitze bieten viel Stauraum. Jeweils zur Innenseite gibt es sogar im Fußraum ein Fach, in dem ich bequem meine Kameratasche, auch während Start- und Landung, verstauen konnte. Darüber hinaus gibt es am Vordersitz ein Fach und als Gimmick auch einen Spiegel. In der Armlehne befindet sich ein weitere Fach und auch neben dem Kopf gibt es die Möglichkeit, z. B. Zeitschriften zu verstauen.

Neben einem großen ausklappbaren Tisch, gibt es auch noch ein kleinen „Vorsprung“, auf dem man bequem ein bis zwei Gläser abstellen kann. Ein sehr nettes Feature.

Singapore Airlines A350 Business Class Spiegel
Spiegel und kleine Ablage

Der Sitz verfügt über eine dezente warme, indirekte Beleuchtung. Diese lässt sich aber selbstverständlich mit einem Tastendruck abschalten. Daneben stehen an der Seite zum Gang jeweils drei Leuchten mit verschiedenen Abstrahlwinkeln zur Verfügung. Auf der gegenüberliegen Seite gibt es noch mal ein verstellbares Leselicht und auch von der Decke gibt es eine weitere Lampe, die den gesamten Sitz ausleuchtet.

Eine Besonderheit des Sitzes von Singapore Airlines ist, dass er sich nicht in eine Liegeposition fahren lässt. Es gibt zwar diverse stufenlosen Sitzeinstellungen, ganz flach bekommt man ihn aber nur indem man die Lehne nach Vorne umklappt.

Dafür muss man hinter der Rückenlehne einen Schalter umlegen und kann dann die Rückenlehne nach vorne klappen (die Flugbegleiter machen das auch gerne für euch aber ich wollte es mal selber ausprobieren). Auf der Rückenlehne befindet sich ein dünner Topper. Zusammen mit der Fußbereich ergibt sich eine Liegefläche die nicht nur sehr lang ist, sondern bis auf den Fußbereich auch sehr breit. Ich konnte mit 1,80m bequem ausgestreckt oder auch mit angewinkelten Füßen schlafen. Die Kritik, dass die Liegefläche sehr kurz sein soll, kann ich zumindest bei meiner Körpergröße nicht bestätigen.

Singapore Airlines A350 Business Class Sitz Bett
Sitz zum Bett umgebaut

Leider ist die Liegefläche recht hart. Man sinkt mit der Hüfte kaum ein. Als Seitenlieger für mich definitiv ein Nachteil. Gefühlt war das Bett sogar deutlich härter als der Sessel. Dafür hat man aber keinen spürbaren Übergang zwischen den einzelnen Teilen des Sitzes, wie man es z.B. Bei Lufthansa immer deutlich spürt.

Ein Nachteil ist aber definitiv, dass man, wenn man müde ist, erst Aufstehen muss und die Liegefläche umklappen. Davon wieder man automatisch wieder wach. Man kann aber auch bequem im Liegen ein Film schauen und danach versuchen, einzuschlafen.

Neben den üblichen Knöpfen einen Flugbegleiter zu rufen, besteht auch die Möglichkeit, ein Do not disturb-Zeichen neben der Sitzplatznummer am Sitz anzeigen zu lassen.

Singapore Airlines A350 Business Class Sitzeinstellungen
Bedienelemente

Allerdings sieht man der Kabine die Gebrauchsspuren nach 1 1/2 Jahren im Dienst bereits ordentlich an:

Singapore Airlines A350 Business Class Abnutzung
Gebrauchspuren nach 1 1/2 Jahren

Kulinarisches

Nach dem Willkommensgetränk wurden wir noch vor dem Start gefragt, welches Getränk man nach dem Start serviert bekommen möchte. Kaum waren 10.000 Fuß erreicht, nahmen die Flugbegleiter ihre Arbeit auf und verteilten wenige Minuten später die Getränke. Überraschend schnell folgte auch das Canapé Singapur-Huhn und Rinder-Satay mit Zwiebeln, Gurke und würziger Erdnusssause. Ein sehr leckerer Einstieg!

Singapore Airlines A350 Business Class Aperitif
Canapé

Nach rund 20 Minuten folgte die eigentliche Vorspeise, Panacotta mit weißem Spargel und Trüffelschinken, Frisee-Salat, grünen Spargel und Tomatengelee. Sehr passend zur gerade stattfindenden Spargelsaison und ebenfalls sehr lecker. Panacotta mit eingearbeiteten weißen Spargel hatte ich so auch noch nicht auf dem Teller. Der grüne Spargel war kurz angebraten aber immer noch bissfest und sehr aromatisch.

Singapore Airlines A350 Business Class Vorspeise
Vorspeise

Als Hauptgericht entschied wir uns beide für das Pad Ka Prao Kung, Garnelen thailändischer Art aus dem Wok mit Basilikum-Chili-Sauce, Gemüse und dampfgegartem Reis. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Der Brokkoli auf den Punkt und auch die Garnelen waren sehr aromatisch.

Singapore Airlines A350 Business Class Hauptgang
Hauptgericht

Als Dessert stand ein Aprikosensorbet oder ein Chocolate Creme Cake zur Auswahl. Letztes rundete das sehr gelungene Menü für uns ab. Auf die Käsespezialitäten verzichteten wir beide.

Singapore Airlines A350 Business Class Nachtisch
Nachtisch

Zum anschließend servierten Tee oder Kaffee wurde noch eine Praline gereicht.

Zwischen den Hauptmahlzeiten kann man sich auch jederzeit Snacks bestellen. Da wir aber vom Mittagsessen sehr satt waren und die zweite Hälfte der Flugzeit versucht haben zu Schlafen, haben wir darauf verzichtet.

Rund zwei Stunden vor der Landung wurde das Frühstück serviert. Neben Pancakes und Omelett, stehen auch klassische asiatisch Udon Nudeln zur Auswahl. Wir entschieden und für das Omlett und die Udon Nudeln. Interessanterweise war das Omelett nicht gefüllt sondern es handelte sich um Rührei mit Gemüse.

Hier der Auszug aus der Speisekarte

Book the Cook

Schon vor dem Abflug von ausgewählten Flughäfen habt ihr bei Singapore Airlines die Möglichkeit, auf Flügen die in Singapur starten euer Essen vorab auszuwählen. Düsseldorf gehört leider nicht zu den ausgewählten Flughäfen deswegen haben wir dieses Feature erst auf dem Flug von Singapur nach Bali und auf dem Rückflug von Singapur nach Düsseldorf genutzt.

Bis 24 Stunden vor Abflug kann man Online aus einer großen Auswahl an Gerichten sich einen Hauptgang und auch das Frühstück aussuchen. Selbst in der Business Class wird u.a. Hummer angeboten.

Für den Rückflug habe ich mich für das Ribeye Steak zum Abendessen und die Eggs Benedict zum Frühstück entschieden. Das Steak war auf den Punkt, aber muss sich eindeutig hinter dem Filet bei American Airlines anstellen. Die Eggs Benedict waren aber wirklich fantastisch, auch wenn ich mir lieber ein Brot statt Kartoffelpuffer dazu gewünscht hätte.

Vor allem von den Eggs Benedict auf 38.000 Fuß war ich begeistert. Nicht ganz so gut war unserer Dim Sum auf dem Flug von Singapur nach Bali. Das lag aber vor allem an der Anrichtung. Mehr dazu später in der Bewertung der innerasiatischen Flüge.

Service

Dir gesamte Crew war sehr freundlich und aufmerksam. Wir wurden fast immer persönlich mit Nachnamen angesprochen, hatte man sein Glas auch nur zu 2/3 ausgetrunken wurde man schon gefragt ob man noch Glas möchte und auch die bereits bestellten Getränke hat sich die zuständige Stewardess gemerkt und wiederholt angeboten.

Auch in der Nacht haben sich die Stewardessen nicht in der Galley versteckt sondern haben regelmäßig nach den Passagieren geschaut. War man wach, wurde man sofort gefragt ob man etwas trinken oder sogar essen möchte. Wirklich sehr aufmerksam und vorbildlich.

Singapore Airlines A350 Business Class Abschied
Ein Dankeschön von der Crew

Amenity Kit

Singapore Airlines verzichtet auf das Austeilen eine Amenity Kits. Socken und Latschen liegen bereits am Platz bereit. Weitere typische Produkte für den Flug findet man in den Toiletten oder erhält man auf Nachfrage.

Etwas ungewöhnlich, aber wenn man ehrlich ist, nutzt man eh nur einen Bruchteil der enthaltenen Produkte und der Rest landet im Müll. Ich finde es deswegen nicht schlimm, kann aber auch verstehen wenn man es als Erinnerung an den Flug vermisst.

Entertainment System

Jeder Sitzplatz hat einen eigenen großen Bildschirm. Dieser lässt sich mit der zugehörigen Fernbedienung bedienen. Zusätzlich kann man das Entertaiment System auch über WLAN mit der Singapore Airlines App koppeln, da konnte ich allerdings keinen großen Mehrwert feststellen. Theoretisch soll man über die App seinen angefangenen Film auf einem Anschlussflug weiterschauen können.

Zur Auswahl stehen viele aktuelle Filme aber auch einige Serien. Etwas schade fand ich, dass bei den Serie häufig nur 1-2 Folgen zur Verfügung standen. Auch wird vor jedem Film & jeder Serienfolge Werbung gezeigt. Immerhin lässt sich die Werbung aber größtenteils bequem durch Vorspulen überspringen. Die Filmauswahl war zwar sehr umfangreich, allerdings nicht so umfangreich wie bei einigen Golf Carriern und nur wenige Filme gab es auch auf Deutsch. Für 2 x 12 Stunden Flug was das Angebot aber absolut ausreichend.

Etwas nervig fand ich, dass der Bildschirm eigentlich gut sitzend erreichbar ist, er aber nicht über Touch verfügt. Man muss immer die Fernbedienung zur Hand nehmen.

Selbstverständlich stehen an jedem Sitz auch eine Steckdose und ein USB-Anschluss zur Verfügung.

WLAN

Singapore Airlines bietet auch Internet über WLAN im Flugzeug an. Als Business Class-Passagier gibt es 30 MB kostenlos. Als Paket lassen sich anschließend 20MB für 6$, 80MB für 16$ und 200MB für 28$ buchen.

Update

Seit dem 1. August gibt es für Business Class-Passagiere immerhin 100 MB kostenfrei und First Class-Passagiere erhalten sogar unbegrenzt Internet während des Fluges.

Ich finde das ehrlich gesagt nicht mehr Zeitgemäß. Mit 30 MB kann man maximal Email abrufen und versenden. Ich hatte die 30 MB schon nach Minuten dank Instagram im Hintergrund verbraucht. Ein Stundentarif zu einem fairen Preis ist meiner Meinung nach deutlich zeitgemäßer. Am besten direkt für den ganzen Flug. Mir reicht es auch, wenn man von der Geschwindigkeit her bequem im Internet surfen kann. Ich muss nicht unbedingt Videos übers Internet schauen.

Singapore Airlines Internetpakete
Internet Pakete bei Singapore Airlines

Singapore Airlines A350 Business Class Bewertung
  • Check-in & Boarding
  • Lounge
  • Komfort & Kabine
  • Kulinarisches
  • Service
  • Entertainment System
  • Extras
4.57
Fazit

Insgesamt hat mich das Produkt von Singapore Airlines im Airbus A350 sehr überzeugt. Der Sitz ist wirklich sehr großzügig, es gibt viel Stauraum und gleichzeitig hat man viel Privatsphäre. Die Crew hat auf beiden Flügen einen großartigen Job gemacht.

Einen Stern Abzug gibt es jeweils beim Entertainment System weil die Auswahl nicht mit anderen Airlines mithalten kann und mich die Pakete für das Internet nicht überzeugt haben und bei den Extras, da das Amenity Kit fehlt.

Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Flug bei Nacht über Indien inkl. Gewitter und dem Anflug auf Singapur:

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Kommentare (15)

  1. Nach zwei Flügen im SQ A350 in C: volle Zustimmung zum Review. Eine Bemerkung stimmt aber nicht: wenn man einen Flug mit SQ via Miles and More bucht, steigen die Gebühren/Zuschläge NICHT signifikant gegenüber KrisFlyer an. Teuer wird es, wenn der Flug mit LH (oder LX) durchgeführt wird. So habe ich nur ca EUR 200 Steuern/Gebühren bei Buchung via MM nach Neuseeland (!) gezahlt.

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  2. Wir sind Anfang August von SIN nach MUC mit A350 geflogen. Die Crew war gestresst und unaufmerksam, teilweise genervt. Book the Cook war mittelmäßig bis mangelhaft. Den Sitz fand ich super, schlafen konnte ich aber nicht so gut, weil er erstaunlich hart war. Mir sind Extremitäten immer wieder eingeschlafen. Allrs andere wurde schon gesagt.

    Antwort

    • Dass manche Leute auch immer meckern müssen. Die Artikel lesen sich durchweg gut, sie sind sowohl zum Überfliegen wie auch ausführlichem Lesen geeignet. Von einer mangelhaften Orthografie oder einem schlechten Satzbau zu sprechen, ist völlig überzogen und lächerlich. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Seite gibt und lese die Beiträge immer gerne!

      Antwort

  3. Ich bin letztens auch diesen Flug von DUS-SIN geflogen. Gab es bei euch auch keine warmen Nüsse? Diese gab es bei mir nur von SIN-DUS. Es gab nur – auf Nachfrage – abgepackte Nüsse.

    Man kann sich optional eine Bett-Auflage kommen lassen. Meine Frau hat sich beim Rückflug (Nachtflug) über das harte Bett beschwert. Der Purser sagte uns daraufhin, dass es an Bord auch Bettauflagen gibt. Leider war das dann zu spät, da die Nacht bereits vorbei war. Also nur so als Tipp, dass man einfach mal nachfragt, wenn einem das Bett zu hart ist.

    Gruß
    Ingo

    Antwort

    • Nein, warme Nüsse gab es auf keinen der vier Flüge. Nur abgepackte Nüsse auf dem Rückflug nach dem Start.

      Antwort

  4. danke für die Einblicke. Das hört sich gut an.
    Wir fliegen im März von Bali nach D zurück und nutzen ab SIN auch den A350-900.
    Bislang sind wir immer im A-380 geflogen. Da bietet ja an, dass man immer in der ersten Reihe eines Blocks keinen kleinen Schuhraum hat, sondern eine durchgehende Bank, die nur umgeklappt wird. Damit hat man ein echtes Bett von fast zwei Meter länge und der ganzen Breite.
    Hast Du auf die erste Reihe einen Blick werfen können, wie die Sitze angelegt sind?
    Fußbank zum Umlegen oder auch einen schmalen Kasten in den man seine Füße stecken muss und dann sogar schräg liegen muss?
    Butze

    Antwort

    • Hi,

      Wenn es geht buche auf jeden Fall Reihe 11 oder 19.

      Ich finde die übrigen Sitze unterdurchschnittlich, da man immer schräg sitzt/liegt im die Beine auszustrecken. Auf relativ vollen Flügen sind die Reihen 11/19 vor dem Check-in jedoch oft für PPS Member geblockt.

      Ich fliege am Mittwoch mal wieder ab DUS

      Antwort

      • Reihe 19 kann man sich über den Kundenservice reservieren. Ein Anruf oder Mail genügt. Es kann halt nur sein, dass wenn ein Baby an Bord kommt, man den Sitz räumen muss.

        Ich hatte das Glück auf dem Flug von SIN-DUS in Reihe 19 zu sitzen. Mit meinen 1,81, konnte ich in der Bettposition gerade so ausgestreckt auf dem Rücken liegen. Wenn man etwas schräg liegt, hat man richtig viel Platz. Ich konnte sogar meinen dicken Everki Rucksack unter der Fußablage verstauen. Bei den normalen Sitzen ging das nicht.

        Was mich jedoch gestört hat, waren die Übergänge/Rillen von der Bettmatratze zur Fußablage. Vielleicht wäre dieses Manko mit einem Matratzenauflage vermieden worden. Daher unbedingt mal nach einem Topper fragen.

        Ebenso kann man auch mal nach dem SIA-Teddy fragen! Eine meiner Kinder hat auf dem Hinflug einen Teddy unaufgefordert erhalten. Auf dem Rückflug gab es dann für beide meiner Kinder je einen Teddy.

        Gruß
        Ingo

        Antwort

    • Ja Reihe 11 ist im A350-900 ebenfalls so gebaut. Da hat man auf jeden Fall den größten Fußraum. War bei uns aber nach der Buchung schon alles geblockt oder reserviert.

      Antwort

  5. Nachtrag zu meinem Kommentar

    Leider geht der Flug in Düsseldorf um 11.00 Uhr Ortszeit ab. Ich zumindest kann dann auf dem ganzen Flug nicht schlafen und komme morgens um 6 Ortszeit völlig übermüdet in Singapur an.

    Aus diesem Grund bin ich beim letzten Mal von FRA hingeflogen, abends um 22 Uhr. Mit den ICE ist man von DUS aus Ruckzuck am Frankfurter Flughafen, und das gibt das Rail & Fly ticket von SQ her.

    Das werde ich sicher bei meiner nächsten Singapur Reise wieder so machen.
    Dies were

    Antwort

  6. Ich habe den Flug schon 4x genutzt, da ich in Singapur geschäftlich zu tun habe. Die Ausführungen kann ich zu 95% bestätigen. Alleine das Umlegen des Sitzes zum Bett halte ich für unproblematisch, zumal man durchaus auch in der Bett Position das Entertainment System gut nutzen kann.

    Antwort

  7. Meine Erfahrungen mit letzten Erfahrungen mit SQ muc-sin-mel in c im may 2019 waren änlich denen des reports. Gesamtheitlich is SQ C (Sitz, Service, Verpflegung ..) eines der besten Produkte ist, wobei in einzelnen betrachteten Bereichen andere besser sein können wie z.b. q suites auf QR , do&co catering ebenbürtig …
    Kann jeden nur empfehlen sich com SQ C Produkt ein eigenes Bild zu machen. Ich schätze die vielen kleinen Aufmerksamkeiten und Möglichkeiten wie btc (book the chef) ….

    Antwort

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