Topbonus ist am Ende: Kaufvertrag mit Investor geplatzt & Mitarbeitern gekündigt

Topbonus RIP
vorbei

Mitte April sah alles danach aus, dass ein unbekannter Investor Topbonus übernehmen wird. Der Kaufvertrag wurde bereits unterschrieben aber einer Pressemitteilung von Topbonus nach, kann der Investor nicht die benötigten finanziellen Mittel aufbringen. Eine Finanzierungsbestätigung einer namhaften Bank wurde anscheinend kurz nach Unterschrift des Kaufvertrages wieder von der Bank zurückgezogen und eine erste Zahlung an den Insolvenzverwalter blieb aus. Mittlerweile soll der Investor auch eingestanden haben, die finanzielle Mittel nicht aufbringen zu können.

Damit steht das Vielfliegerprogramm Topbonus vor dem endgültigen Aus. Einen anderen Kaufinteressenten gibt es scheinbar nicht und deswegen hat der Insolvenzverwalter den Geschäftsbetrieb vorsorglich stillgelegt sowie den verbliebenen Mitarbeitern gekündigt.

Die Umsetzung des Insolvenzplanes ist demnach nicht mehr möglich und Topbonus wird jetzt abgewickelt. Dadurch wird die Quote für die Gläubiger voraussichtlich noch einmal deutlich geringer ausfallen. Forderungen können aber noch bis zum 15. Mai 2018 unter topbonus.insolvenz-solution.de angemeldet werden.

Fazit

Wirklich schade, dass nach Air Berlin auch der Name Topbonus von der Bildfläche verschwinden wird. Ein zweites Vielfliegerprogramm in Deutschland wäre trotz der Meilenverluste vieler Vielflieger sicherlich auf Dauer eine Bereicherung gewesen.

Rest in Peace, Topbonus

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Kommentare (3)

  1. Hauptsache dieser Versager Thomas Winkelmann bekommt noch seine 4 Millionen bis Ende 2021. Ich hatte die Topbonus Goldkarte und 200.000 Bonusmeilen. Außerdem eine Air Berlin Anleihe über 20.000 Euro vor Jahren gezeichnet, alles weg. Danke Ihr Manager-Versager. Solche Leute gehören wegen Insolvenzverschleppung hinter Gitter. Das Ende und Aus war bereits 2016 vorhersehbar, als die Araber aussteigen wollten.

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    • Ich kann dein Ärger verstehen aber eine Anleihe zu zeichnen und Meilen bei Topbonus zu sammeln war trotzdem deine eigene Entscheidung. Niemand hat dich dazu gezwungen.

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  2. Schade! Aber ist doch süß, dass wenigstens der Insolvenzverwalter bis zum Schluß an die Rettung geglaubt hat…

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