An diesen 5 Tagen in 2022 könnt ihr alle Nationalparks in den USA kostenlos besuchen

Grand Canyon, Arizona, USA

In den USA gibt es 409 Gebiete, unter anderem über 50 Nationalparks, die dem National Park Service unterstellt sind. Viele sind immer kostenlos, aber in 108 Parks muss man einen Eintrittspreis zwischen 7$ und 35$ bezahlen. Jedes Jahr gibt es aber Tage, wo auf den Eintritt verzichtet wird!

Der National Park Service hat nun die Gratistage für 2022 verkündet. Dies sind insgesamt fünf Termine:

  • 17. Januar 2022: Martin Luther King, Jr. Day
  • 16. April 2022: Beginn der National Park Week
  • 4. August 2022: Jubiläum des Great American Outdoors Act
  • 24. September 2022: National Public Lands Day
  • 11. November 2022: Veterans Day

Weitere Informationen dazu findet ihr beim National Park Service.

Je nach Park gibt es teilweise noch zusätzliche Tage, wo auf den Eintritt verzichtet wird. Infos dazu findet man meistens auf der Fees & Passes-Seite der einzelnen Parks. Hier zum Beispiel im Sequoia & King Canyon (gratis am 12. Dezember 2022).

In vielen Parks kann man auch zelten, eine Kabine mieten und/oder an Touren teilnehmen. Gebühren dafür sind von den Aktionen ausgenommen und müssen trotzdem gezahlt werden. Das ist aber alles optional.

Normaler Eintritt: 7$ – 35$

Auch die normalen Eintrittspreise für die US-Nationalparks sind recht fair. Meistens wird pro Fahrzeug abgerechnet. Ihr zahlt dann einfach z.B. 35$ (ca. 28€) für alle Insassen und kann den Park insgesamt 7 Tage erkunden.

Es gibt auch einen Jahrespass (America the Beautiful Annual Pass) für 80 $ (~76 €). Damit könnt ihr volle 12 Monate alle Nationalparks in den Vereinigten Staaten von Amerika besuchen und könnt dann alle Insassen eines Fahrzeugs oder Euch + 4 Erwachsene mit in jeden Nationalpark nehmen.

Wieso der Besuch an Gratis-Tagen nicht immer eine gute Idee ist

Als Schnäppchenjäger ist es natürlich verlockend, die Eintrittsgebühr zu sparen. Vor allem als Inhaber des Jahrespasses, kann es aber je nach Park Sinn machen, an den o.g. Tagen einen großen Bogen um die Parks zu machen. Denn vor allem nahe der Großstädte sind die National- und State Parks dann meist noch voller als üblich. Und wer im Yosemite Nationalpark zwei Stunden im Stau steht, hat wenig gewonnen:

Stau Yosemite National Park
Stau im Yosemite Valley. Rechts die Spur für kostenlose Shuttle-Busse

Das trifft übrigens nicht nur auf die kostenlosen Tage zu. Auch an nationalen Feiertagen (z.B. dem Fourth of July) kann es besonders voll werden. Wir empfehlen euch dann, eher auf die weniger besuchten Nationalparks auszuweichen. Hier die Top 10 Nationalparks mit den wenigstens Besuchern (viele davon in Alaska).

Impressionen

Nachfolgend ein paar Eindrücke der Nationalparks Grand Canyon, Bryce Canyon und Zion National Park. Einfach unvergesslich:

Auch wenn man nicht auf Wandern aus ist, bieten die Nationalparks einiges. In den meisten Parks kann man mit dem eigenen Auto (USA halt…) auch einfach von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fahren und die Natur bestaunen. Falls ihr jedoch gerne wandern gehen möchtet, informiert euch online bei den entsprechenden Parks vorab, denn in einigen Parks benötigt ihr im Vorhinein eine Genehmigung. Information dazu findet man meistens auf der Permits & Reservations-Seite.

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Kommentare (9)

  1. Rainer Haessner sagt:

    Unser Favorit ist übrigens der Arches Park.
    Allerdings dürfte es heutzutage dort auch nicht mehr sehr kuschelig zugehen. Wir waren 2000 dort. Damals besuchten eigentlich nur Amerikaner und ein paar wenige Verrückte aus anderen Weltteilen den Park.
    Die Amerikaner kamen im Wesentlichen nicht aus ihren Autos heraus. Die suchten sich einen Parkplatz, von dem aus man die Bögen sehen konnte. Notfalls aus 1km Entfernung.
    Nur ganz wenige Irre nahmen wahnwitzige Fußwege von 500 Meter oder ganz und gar 1 km in Kauf, um den Bögen nahe zu kommen.
    Mit dem Ergebnis, dass man nach aufreibendem 10minütigen Fußmarsch den Delicate Arch weitestgehend für sich allein hatte. Da wo ein Irrer ist, befinden sich schon noch zwei … drei weitere, mehr aber nicht.
    Selbst der Double O Arch, zu dem man vom Parkplatz vielleicht sagenhafte 300 Sekunden laufen muss kannte kaum Besucher vor Ort.

    Aber das ist glaube ich Geschichte. Habe mir sagen lassen, dass man heute für ein Foto unter dem Delicate Arch eine halbe Stunde Schlange steht.

  2. Rainer Haeßner sagt:

    Du schreibst es ja selbst: kostenlos ist nicht preiswert.

    Ist auch meine Erfahrung. Wenn irgendwo ein Eintritt für eine beschränkte Zeit frei ist, dann ist das die beste Empfehlung, genau diese Zeit zu meiden.
    Am erstaunlichsten ist es eigentlich, dass jeder diese Weisheit kennt, sich aber trotzdem nur wenige danach richten.

  3. RB001 sagt:

    2021 waren viele Nationalparks geschlossen und Europäer durften nicht einreisen. Gibt es eine Verlängerung für die Gültigkeit des annual pass?

    • Peer sagt:

      Mir ist keine Verlängerung bekannt.

      Die Parks müssen ja trotzdem gepflegt werden und das wird tlw. durch die Eintrittsgelder finanziert. Von daher habe ich da persönlich auch kein Problem mit, obwohl mir ein paar Monate Pass-Gültigkeit durch die Lappen gegangen sind.

  4. Bettina sagt:

    Sehr schöne Ecke, da war ich im September/Oktober auch! Mein Fave-Park war der Yellowstone, gigantisch natürlich der Grand Canyon-jederzeit würde ich diese Reise wieder machen?

  5. vasama sagt:

    „In den USA gibt es 409 Nationalparks“?
    In den USA gibt es ja vieles, aber keine 409 Nationalparks sondern nur 59; müßte wohl heißen National- u. Stateparks.

  6. eezocker sagt:

    Danke für den Tip!

    Mit welcher Kamera habt ihr eure Aufnahmen gemacht?

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