Fotografieren lernen: 22Places Fotokurs buchen & an 2. Person verschenken

Ist euch zu Hause langweilig und ihr fotografiert mit eurer Kamera bisher immer nur im Automatikmodus? Dann ist jetzt die perfekte Zeit richtig fotografieren zu lernen. Die erlernten Skills könnt ihr dann auf eurer nächsten Reise einsetzen!

Jenny & Basti von 22Places bietet bereits seit 5 Jahren einen Online-Fotokurs zum Preis von einmalig 122€ an. Nach eigener Angaben gab es bisher noch nie eine Rabattaktion auf den Fotokurs. Das ist auch aktuell nicht der Fall, d.h. ihr müsst weiterhin einmalig 122€ bezahlen, aber wenn ihr euch bis zum 3. Mai 2020 anmeldet, könnt ihr den Fotokurs kostenfrei an eine 2. Person verschenken!

Info

Letzte Chance, läuft nur noch bis Sonntag Mitternacht!

So könnt ihr den Fotokurs an eine zweite Person eurer Wahl verschenken oder euch auch zusammentun und die Kosten teilen 😉.

Nachdem ihr euch für den Fotokurs angemeldet habt, könnt ihr eine Email an fotokurs@22places.de schreiben mit dem Namen und der Email-Adresse der zweiten Person.

Für den Kurs gibt es übrigens keine zeitliche Begrenzung. Ihr könnt also auch in 2 Jahren noch auf die Inhalte zugreifen.

Mein Eindruck

22Places hat uns einen Testzugang bereitgestellt und so konnte ich mir selber einen Eindruck des Kurses machen. Ich selber fotografiere bereits seit rund 15 Jahren mit einer Spiegelreflexkamera und auch ein Großteil der Reisebilder, die wir täglich auf Travel-Dealz verwenden, stammen von mir (inkl. dem Titelbild) oder wurde selber vom Travel-Dealz-Team geschossen. Nur wenn wir selber keine Bilder für ein Reiseziel haben, greifen wir auf Stockfotos zurück.

Der Fotokurs fängt wirklich bei null an. Ihr solltet allerdings eine Spiegelreflex- oder Systemkamera besitzen, wo ihr selber die Blende + Verschlusszeit für die Belichtung kontrollieren könnt. Genau mit diesem Thema befasst sich auch das erste Kapitel. Hier lernt ihr die Grundlage:

  • Was ist die Blende?
  • Was ist die Verschlusszeit?
  • Wie wirkt sich die Blende + Verschlusszeit auf die Belichtung aus?
  • Was sagt die Brennweite über mein Objektiv aus?
  • Was ist der ISO-Wert und wie kann ich ihn selber kontrollieren?
  • Wie arbeite ich mit dem Autofokus?

22Places setzt bei den einzelnen Lektionen auf eine ausführliche aber trotzdem kurzweilige schriftliche Erklärung und bietet zu den meisten Lektionen ein Video an. So könnt ihr selber entscheiden, ob ihr lieber lesen wollt oder euch von Jenny & Basti die Details erklären lasst. Die Kombination hat den Vorteil, dass ihr später in der Praxis nicht die Stelle im Video suchen müsst, sondern die einzelnen Lektionen auch kurz nachlesen könnt.

Der Kurs ist in Technik, Bildgestaltung, Licht, Bildbearbeitung und Fotoprojekte eingeteilt. Das erste Kapitel richtet sich hauptsächlich an Anfänger, aber auch wenn ihr bereits gut mit eurer Kamera umgehen könnt, findet ihr in den weiteren Kapiteln viele neue Skills, die ihr lernen könnt.

Besonders folgende Kapitel haben mir gut gefallen:

  • Vorder- & Hintergrund: Ein Foto wirkt direkt viel interessanter, wenn man ein Motiv mit etwas im Vordergrund oder mit dem richtigen Hintergrund kombiniert.
  • Nachtfotografie: Eine Spiegelreflexkamera zahlt sich im Vergleich zu einem Smartphone besonders in der Nacht mit einem Stativ aus. Hier lernt ihr wie ihr volle Plätze menschenleer fotografieren könnt, mit Bewegungen spielen könnt und sogenannte Blendensterne funkeln lasst.
  • Bewegungen mitziehen: Bewegende Objekte z.B. Autos, Mopeds oder Flugzeuge könnt ihr in Szene setzten, indem ihr eine recht kurze Verschlusszeit wählt und eure Kamera mitzieht.
  • Lustige Perspektiven: Bilder, die mal als Laie als gephotoshopped abstempelt, können auch beim Spiel mit der Perspektive entstanden sein.
  • Sterne fotografieren: Ein Thema, mit dem ich mich persönlich noch mehr beschäftigen muss und was ich sehr interessant finde. Hier sind nicht nur die richtigen Einstellungen wichtig, sondern auch der richtige Zeitpunkt und Ort.

Etwas Kritik muss ich allerdings am Kapitel Bildbearbeitung üben. Hier wird das Bearbeiten & Verwalten der Bilder nur in Adobe Lightroom Classic CC gezeigt. Leider ist Adobe komplett auf ein Abo-Modell umgestiegen, was 12€ pro Monat kostet. Für Hobbyfotografen ist das auf Dauer wohl zu teuer. Das gelernte Wissen kann man aber auch für kostenfreie Alternativen wie Polarr oder Darktable anwenden. Außerdem gibt es je nach Hersteller kostenfreie RAW-Entwicklungssoftware wie Canon Digital Photo Professional und Nikon Capture NX-D.

Fazit

122€ sind sicherlich erst einmal kein Schnäppchen. Viel des Wissens findet man auch kostenfrei im Internet bzw. auf YouTube. Trotzdem gefällt mir persönlich die Kombination aus Videos zu den meisten Lektionen und es das Wissen noch einmal zusätzlich in Textform gibt. So kann man den Inhalt auch Unterwegs schnell auf dem Smartphone abrufen und hat alles an einem Ort. Außerdem gibt es zu einzelnen Lektionen Merkblätter, die man sich einfach ausdrucken kann.

Hinter 22Places stehen Jenny & Basti und kein großes Unternehmen. So kann man dem Versprechen, dass es den Kurs nie für weniger als 122€ geben wird, Glauben schenken (wir haben nach einem zusätzlichen Rabatt für Euch gefragt aber auch keinen bekommen!). Außerdem habt Ihr 22 Tage Zeit den Kurs zu testen und könnt bei Nichtgefallen Euer Geld zurückverlangen.

  1. Micha A. sagt:

    Ich will hier keinen Kurs schlecht reden, aber die meisten Sachen bekommt man kostenfrei via YouTube.
    Und das wichtigste: Selbst üben, üben, üben 😉

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