DKB führt Visa-Debitkarte ein und macht Girocard & Visa-Kreditkarte kostenpflichtig

DKB Debitkarte

Die DKB überarbeitet ihr Girokonto. Ab dem 10. November 2021 wird aus DKB-Cash das DKB Girokonto und damit ändert sich vorerst für Neukunden einiges: Statt einer Visa-Kreditkarte und Girocard gibt es dann standardmäßig nur noch eine Visa-Debitkarte. Mit dieser kann man zwar weltweit bezahlen, sie verfügt aber nicht wie bisher über einen Kreditrahmen und vor allem in Deutschland akzeptieren vorwiegend kleine Geschäfte oft nur Girocards und keine Karten von Visa oder Mastercard.

Eine Debitkarte ist im Gegensatz zu einer echten Kreditkarte (Credit) direkt mit dem Girokonto verknüpft. Getätigte Zahlungen werden direkt dem Girokonto belastet und abgebucht. Genau wie bei der Girocard. Ein Verfügungsrahmen wird hier, abgesehen vom eingeräumten Dispo des Girokontos, nicht gewährt. Insbesondere Autovermietungen bestehen i.d.R. auf eine echte Kreditkarte und akzeptieren häufig keine Debit- oder Prepaid-Karten.

Eine optionale Girokarte wird für Neukunden 0,99€ pro Monat (11,88€ pro Jahr) extra kosten und für eine Visa-Kreditkarte mit Verfügungsrahmen werden satte 2,49€ pro Monat (29,88€ pro Jahr) fällig.

Tipp

Eröffnet man noch bis zum 9. November 2021 das alte DKB-Cash Girokonto, erhält man die Girocard dauerhaft kostenfrei.

Für Bestandskunden bleibt die Girocard kostenfrei. Die aktuelle DKB-VISA-Card wird allerdings ab dem ersten Halbjahr 2022 an die 4,8 Millionen Bestandskunden sukzessiv durch die neue DKB-Debitkarte ersetzt. Nach Erhalt der DKB-Debitkarte, bleibt die alte DKB-VISA-Card für mindestens 10 Wochen aktiv. Möchte man sie als Bestandskunde darüber hinaus weiterhin nutzen, muss man auch 2,49€ pro Monat (29,88€ pro Jahr) bezahlen. Bestandskunden müssen den neuen Preisen und Bedingungen aktiv zustimmen.

Ansonsten ändert sich nichts an den bekannten Konditionen. Das Girokonto ist weiterhin dauerhaft ohne monatliche oder jährliche Gebühren und als Aktivkunde profitiert man von kostenfreien Bargeldabhebungen und es werden keine Auslandsgebühren für Zahlungen in Fremdwährungen, auch mit der Visa-Debitkarte, fällig.

Fazit

Die Einführung einer Debitkarte wurde schon seit längerer Zeit von der DKB geplant und war bekannt. Dass, die echte Kreditkarte und Girocard kostenpflichtig wird, ist schade und nimmt dem DKB Girokonto ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den Mitbewerbern. Zudem kommt man in Deutschland nur schwerlich ganz ohne Girocard aus.

Allerdings hat eine Visa-Debitkarte auch Vorteile. So war der eingeräumte Verfügungsrahmen durch die DKB i.d.R. recht gering (z.T. nur 100€) und man musste stets darauf achten, genügend Guthaben auf dem Kreditkartenkonto zu haben. Zudem unterstützt die Visa-Debitkarte auch Apple & Google Pay. Das war bisher mit der Girocard bei der DKB nicht möglich.

Alternativen

Knapp 30€ pro Jahr für eine echte Kreditkarte ist nicht gerade günstig. Zum Glück gibt es einige hervorragende Alternativen:

Eine echte Alternative zum DKB Girokonto, das dauerhaft kostenlos ist und sowohl Girocard als auch echte Kreditkarte beinhaltet, gibt es auf dem deutschen Markt aktuell nicht. Ihr könnt euch aber gerne in unserem Kreditkartenvergleich umschauen.

Quelle: Pressemitteilung

Titelbild: © DKB

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Kommentare (50)

  1. Farang sagt:

    Welche Vorteile hat denn die alte Giro Karte gegenüber der neuen Debit Karte?

    • Peer sagt:

      Einige Händler akzeptieren ausschließlich die Girocard, weil die Kosten dafür je nach Vertrag mit der Bank günstiger sind. Gleiches gilt für einige Behörden.

      Ohne Girocard wird man für solche Fälle am Bargeld nicht vorbeikommen.

    • Jimmy sagt:

      guter Punkt – für mich seit Jahren praktisch keinen Unterschied, denn ich nutze nahezu ausschliesslich Kreditkarte, welche dann mit der Visa Debit gedeckt wäre. Ausnahme vor Wochen mal V-Markt Tankstelle nur „Girocard“ (könnte aber auch Vpay gegangen sein, was dann mit der Visa Debit ja wohl auch ginge).

      Zum Glück haben wegs Google- und Apple-Pay die meisten Händler (selbst Bäcker, Autowerkstätten etc.) mittlerweile auf „alle Karten“ umgestellt.

      Es gibt noch ein paar Rebellen wie dieser ganz dolle Italiener in München „zu mir kommen auch BMW und die haben kein Problem mit bar bezahlen“ und einige der Restaurants, die Barzahlung noch immer brauchen, damit sie ihre Geldwäsche Aktivitäten ungestört durchführen können („ist noch nicht für Kreditkarte freigeschaltet“). Dort muss der moderne Deutsche halt weiterhin bar bezahlen….

  2. Volker sagt:

    Visa debit ist KEINE Credit Karte. Und gut ist. Ich bleibe bei meiner Echten Credit Karte. 2,49 im Monat geht für mich in Ordnung.
    Meine Giro Karte läuft noch bis 11/24. Bis dahin wird sich wieder einiges getan haben. Ich finde es zwar schade das die dkb diesen Weg geht, aber sie macht das was alle Direkt Banken schon getan haben. Ein Wechsel deswegen kommt für mich erstmal nicht in Frage.

  3. Peter sagt:

    Fällt für DKB-Visa-Tagesgeld auch eine Gebühr von 2,49Eur/Monat an, da es ja auch eine Kreditkarte ist?

    • Johannes sagt:

      Ich denke nicht. Vermutlich wird daraus einfach ein normales Tagesgeldkonto: https://www.dkb.de/groups/presse/pressemitteilungen/pm_201204/

    • Jens sagt:

      Das kommt darauf an, von wann ein Visa-Tagesgeld ist: hast du noch ein altes mit physischer (zusätzlicher) Visacard, fallen dafür 2,49€/Monat an. Ist es ein neueres Visa-Tagesgeld mit virtueller Visacard, bleibt es kostenfrei.

      • Jimmy sagt:

        so ein Schwachsinn, die Visa Karte liegt in meinem Schrank, brauche ich nicht, ich wollte nur ein Unterkonto mit Sparauftrag.

        Das lassen die einfach so fallen? Bisher kam keine Antwort auf meine Frage was mit den Sparaufträgen passiert die bisher von meinem Hauptkonto auf die 2te visa gehen.

        2,49€ werde ich für ein Unterkonto zum Geld parken nicht bezahlen, da gibt’s wirklich günstiere Lösungen!

  4. Andreas sagt:

    Im Alltag wahrscheinlich kaum ein Unterschied mit der Debitkarte, auch wenn ich persönlich es übersichtlicher finde, die Umsätze gesammelt auf der Kreditkartenabrechnung zu haben und nicht jeden Monat x Supermarktabbuchungen vom Girokonto.

    Wie sieht es eigentlich mit Chargeback aus? Funktioniert das mit MC-/Visa-Debitkarten genauso wie mit den entsprechenden Kreditkarten? Gerade im Rahmen der ganzen Pleiten im Reisebereich (Air Berlin, Thomas Cook usw. usf.) war diese Möglichkeit ja Gold Wert und ist für mich immer ein Grund, Reisebuchungen mit Kreditkarte zu tätigen (auch wenn ich zum Glück davon bislang keinen Gebrauch machen musste).

    • Andreas sagt:

      Nachtrag: die DKB hatte sogar explizit mit diesem Vorteil der Visa-Kreditkarte geworben (während andere Banken sich da wenig rühmlich verhalten haben): https://www.dkb.de/info/thomascook/
      Wäre interessant zu wissen, ob dieser „sleep well“-Vorteil mit der Debitkarte erhalten bleibt.

      • Jimmy sagt:

        es ist offensichtlich: nicht erst seit gestern versucht eine deutsche Bank sich vom „Korsett“ der deutschen Bankenlandschaft der „ehzeh-Karte“ zu befreien.

        Ich weiss nicht, ob dadurch Attraktivität verloren geht, denn erstens hat die DKB ja die „Ehzeh“-Girocard nie wirklich irgendwie promotet (sondern schon immer gebannt mit den 10€ Geldabhebegebühr) und im Gegenteil, als einzige deutsche Bank wirklich Kreditkarten gefordert. Insofern bin ich sogar dankbar!

        Die sagen sich einfach: die paar Hinterwäldler, die immer nur ihre Ehzeh akzeptieren müssen halt bar bezahlt werden. An Bargeld zu kommen ist ja mittlerweile auch beim Aldi, DM, Penny etc. mit der Debit-Kredit-Ehzeh Karte möglich. Also was soll’s!

        Die paar wenigen Kunden, die so exotische Ziele wie USA bereisen und dort auch noch Mietwagen bei Alamo und in Hotels gehen, die keine Debitkarten nehmen (immer noch unklar welche Buden das waren), müssen halt rechtzeitig auf Kreditkarte umstellen und die 2,5€ bezahlen. Oder beim ADAC eine Karte für bissle mehr mit SB-Wegversicherung

  5. jimmy sagt:

    kann mir mal jemand sagen, bei welchen Autovermietern es denn Probleme geben soll?

    die großen können es eigentlich nicht sein (Avis, Hertz, Europcar, Sixt), vermutich örtliche kleinere Buden. Dann ist die Aufregung halb so wild.

    • Peer sagt:

      In Nordamerika miete ich öfters bei Alamo. Dort werden Debitkarten zwar grundsätzlich akzeptiert, aber dann sind keine Zusatzfahrer erlaubt:
      https://www.alamo.com/en/customer-support/car-rental-faqs/renting-with-debit-cards.html

      Bei Avis sind (wenn ich es richtig verstehe) keine Anmietungen in New York, Philadelphia und anderen Regionen möglich:

      Some Avis locations do not accept debit cards at the time of rental for any vehicle including locations in the Metropolitan NY Tri-State area, Hartford, CT, Philadelphia area, Mississippi or Louisiana locations as well as other locations across the country

      Sind sicher nicht die einzigen Beschränkungen dieser Art. Aber die habe ich auf die Schnelle über Google gefunden.

      Bei Hotels sieht es ähnlich aus. Bin gerade erst aus den USA zurückgekommen und erinnere mich an mindestens zwei Hotels, in die ich ohne richtige Kreditkarte gar nicht erst hätte einchecken können.

      • Jimmy sagt:

        komisch, hier sagt Avis was anderes: https://www.avis.de/mietwagen-angebote/partnerangebote/visa

        Egal wohin Sie Ihre Reise führt, genießen Sie als Inhaber einer Visa Debit- oder Classic Kreditkarte bis zu 15% Rabatt auf Ihre Miete bei Avis.

        mit geht’s erst mal nur um Europa – andererseits gibt’s beim ADAC für 3,9€/Monat eine Visa-Credit mit SB-Wegversicherung (nur für ADAC Mitglieder) was fast noch besser wäre als die 2,5€ bei der DKB

  6. Daniel sagt:

    Muss man dann die credit Visa aktiv kündigen oder läuft die einfach aus?

  7. Fred sagt:

    Wie funktioniert das eigentlich für die Kunden, die chipTAN nutzen? Das geht ja mit der Visa-Card nicht, egal ob Debit oder Credit. Die müssen dann die Girocard bezahlen, nur um überhaupt ins Banking zu kommen? Bestandskunden haben hier Glück, aber für Neukunden ist das echt ärgerlich. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass das nicht zulässig ist, für den reinen Zugang zum Konto Geld zu verlangen (in Form von Girocard-Gebühren oder smsTAN-Gebühren). Da bliebe noch die Verwendung von pushTAN, was aber ein Smartphone voraussetzt und dadurch an sich schon sicherheitstechnisch problematisch zu sehen ist. Hier würde ich einen Hebel sehen, wie man das wegklagen kann.

    • Jens sagt:

      Für Neukunden heißt es kostenfrei PushTAN oder kostenpflichtig PushTAN. Bestandskunden (Eröffnung bis 9.11.) behalten die Girocard und damit ChipTAN kostenfrei. Ich finde das DKB Konto für Neukunden damit nicht mehr empfehlenswert.
      Weggeklagt bekommst du „nur PushTAN“ sicher nicht, viele NeoBanken bieten ausschließlich dieses Verfahren an.

      • Jens sagt:

        Korrektur: es soll natürlich „kostenfrei PushTAN oder kostenpflichtig ChipTAN“ heißen.

      • Jens sagt:

        Nachtrag: offenbar ist für Bestandskunden nur die bereits vorhandene Girocard kostenfrei. Wenn diese abläuft, wird sie nicht automatisch ersetzt und man muss eine kostenpflichtige bestellen. Damit wird die DKB auch für Bestandskunden unattraktiv.
        Quelle: Hotlineauskunft an einige Mitglieder des Vielfliegertreffs.

  8. Robert Hönmann sagt:

    Hallo,
    ich habe mir eben das Preisverzeichnis der DKB Debitkarte angeschaut. Muss man ab 2022 als jetziger Bestandskunde MIT Aktivstatus dann auch monatlich 2,49 Euro für die Debitkarte bezahlen?

  9. eric werner sagt:

    ich verstehe das meiste nicht. der mindestkreditrahmen liegt bei mir bei 15000 bei santander deutlich höher. es gibt auch noch die gebührenfreie visa karte von der bank aus luxemburg ( Filiale Trier ) ihr müsst einfach wegen dem kartennutzungsrahmen mit der bank sprechen. und denkt an die schufa scoring punkte – je mehr um so besser. amex habe ich seit 35 jahren – unbegrenzter kreditrahmen leider bei der platin 660 gebühr für die centurion zahlt man 4000 im jahr

  10. Jimmy sagt:

    und was ist mit der ADAC Kreditkarte? Wer eh Mitglied ist bezahlt 0€ Jahresgebühr und für den Mietwagen könnte es reichen?

    • Jens sagt:

      Die ADAC Karten haben 1,75% AEE und sind damit als Reisekarten nicht ideal.

      • Jimmy sagt:

        als back-up wäre die kostenlose ADAC immerhin eine zunächst mal kostenlose Wahl.

        Entweder 2,5€ monatlich bezahlen ohne Sinn, oder eben dann, wenn die Visa-Debit wirklich nicht geht halt 1,75% Auslandseinsatz beim mietwagen oder Hotel in USA.

        Ich denke ADAC ist für Mitglieder durchaus eine Back-up Lösung ohne viel Aufwand

        • Jens sagt:

          Dann lieber die Barclays oder Hanseatic Karte – die sind beide unabhängig von einer ADAC-Mitgliedschaft kostenlos und haben kein AEE.

        • Jimmy sagt:

          Vorteil bei der ADAC (falls Mitglied) Karte: mankann für 3,9€/Monat also 46€ p.a. eine Mietwagen SB-Wegversicherung dazu buchen. ich fühle mich bei ADAC ehrlich gesagt besser aufgehoben als bei irgendwelchen Banken in UK (oder SB-Versicherungsbrokern auf Malta)

  11. jimmy sagt:

    also ich brauche mittlerweile bei 99% meiner Einkäufe keine Drecks-Deutsche-Girocard mehr. Selbst mein Bäcker nimmt jetzt Visa&Mastercard.

    Girocard nur bei einigen uneinsichtigen Gastronomen („brauchen wir hier nicht“) und Tankstellen (teils V-Markt) – Girocard brauche ich nicht.

    Könnte jemand mal die Nachteile der Visa Debitcard darstellen? Ist das nicht so wie bei den franzpsischen oder italienischen Debitcards: im Inland sind es Debit-Karten, im Ausland aber Kreditkarten?

    Speziell bei Autoanmietungen im Ausland, wär es fatal, wenn dann Visa nicht mehr ginge?

    • Peer sagt:

      „Speziell bei Autoanmietungen im Ausland, wär es fatal, wenn dann Visa nicht mehr ginge?“

      Grundsätzlich geht eine Visa Debit auch im Ausland und ist dort nichts ungewöhnliches. Einige Mietwagenunternehmen und viele Hotels akzeptieren auch Visa Debit.

      Allerdings stoße ich eben doch immer wieder auf Hotels und Autovermietungen, die keine Visa Debit akzeptieren, insbesondere in Nordamerika. Wenn es schlecht läuft, bekommt man dann keinen Mietwagen und muss sich spontan ein neues Hotel suchen. Daher würde ich niemals ohne eine richtige Kreditkarte nach Nordamerika fliegen, idealerweise bräuchte man sogar noch eine zweite (als Backup).

  12. Josh sagt:

    Damit schießt sich die DKB selbst ins Bein,
    da nun austauschbar und ohne besonderen Mehrwert für den Kunden.
    Die Karawane wird weiterziehen und die DKB sich nach 1.5 Jahren in Meetings mit großen Augen anschauen
    und fragen, wo denn die ganzen -profitablen- Kunden geblieben sind.
    Das diese Kunden auch ihr Depot mitnehmen werden, scheint von den ganzen „grüner Tisch“-Strategen
    noch keiner bedacht zu haben.

  13. Andreas sagt:

    Hallo Johannes,
    du schreibst ja, dass für Bestandskunden die Girocard kostenfrei bleibt.
    Wird diese auch immer wieder neu ausgestellt?
    Meine Girocard läuft 12/2021 aus und ich sollte dann eigentlich eine neue bekommen.
    Aufgrund dieser Änderungen bin ich mir da aber nicht mehr sicher.
    Hast du hier genauere Infos?
    Besten Dank und Grüße
    Andreas

  14. Herb sagt:

    Selbst mit knapp 30 Euro im Jahr ist die DKB Kreditkarte noch besser wie jede Österreichische ;P

    Die Kosten idR genausoviel, haben aber alle AEE (1,5 – 1,7 % zumeist), und noch dazu generell schlechtere Wechselkurse da alle Visa oder MC entweder über Paylife oder Cardcomplete laufen und deren Kurse nutzen. Die sind auch ca 1% schlechter wie von Visa oder MC selbst.

    Und in AT kann man mittlerweile eigentlich überall bei Kassensystemen, wo früher auch nur Maestro/EC bzw Bankcard ging, mit Kredit(Debit) Karte bezahlen.
    Insofern ist die DKB wohl immer noch das beste „österreichische“ Konto ;D

    Andere Frage… In AT werden zzt Girocards, Bankcards generell mit Debitcards ersetzt. Da letztere ja mehr können als normale Maestro Karten.
    Maestro soll ja ganz eingestellt werden.

    Hat das in D noch nicht begonnen ? Den damit werden ja normale Bankkarten eigentlich obsolet.

    • Johannes sagt:

      Immer mehr Banken verzichten auch in Deutschland auf eine Girocard. Leider gibt es aber immer noch viele Geschäfte, vorwiegend kleine wie Friseure…, die nur EC (bzw. Girocard) akzeptieren. Durch SumUp und Co. wird es zwar auch hier besser, allerdings scheinen Alteingesessene sich nicht wirklich darum zu kümmern und zahlen weiterhin horrende monatliche Gebühren an die Sparkassen…

      • Sascha sagt:

        Lieber Johannes,

        leider fehlt es hier an elementarem Wissen zu kartengestützen Zahlungen in Deutschland.

        Zum einen wickelt SumUp die Zahlungen per girocard (vor Urzeiten mal EC-Karte genannt) über VPAY bzw. Maestro oder aber auch Debit Mastercard co-badge ab und nicht über das girocard-System selbst.

        Zum anderen frage ich mich, was die Händlerentscheidung für oder gegen eine Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten mit den Sparkassen zu tun haben soll.

        Ein Händler hat einen Vertrag mit einer Acquirerbank (was grundsätzlich auch eine Sparkasse sein kann).

        Hier sind die Konditionen für die Akzeptanz von girocard und Debit- und Kreditkarten häufig so gestaltet, dass die girocard günstiger in der Akzeptanz ist. Beim girocard System laufen die Umsätze nicht über die Netzwerke von Mastercard und Visa, die dafür auch Geld möchten.

        Welche Karten der Händler akzeptieren möchte ist dann häufig davon abhängig, was der Händler bereit ist zu bezahlen und wie kundenfreundlich dieser seinen Zahlungsprozess gestalten möchte. Die girocard ermöglicht hier durch 100 Mio. in Deutschland ausgegebene Karten angemessene Preise.

        • Johannes sagt:

          Hallo Sascha,

          ich habe zumindest bei meinen Zahlungen per Visa/Mastercard am meisten Probleme mit Terminals der Sparkasse. Dort wird meiner Erfahrung nach regelmäßig nur Girocard akzeptiert. Bei einigen Gesprächen mit den Händlern wurden vor allem die horrenden Gebühren für Visa/Mastercard Zahlungen als Grund genannt und dass man Vertragslaufzeiten von bis zu 60 Monaten vereinbart hat. Zudem zahlen die Händler eine hohe monatliche Gebühr von z. B. über 100€ (konnte ich so bei meiner Recherche nicht belegen) für das Terminal.

        • Jimmy sagt:

          also mein Bäcker hat jetzt letzte Woche auch noch bestätigt, dass er jetzt die Termnals von der VR-Bank freigeschaltet hat für Visa/Master und damit auch für Apple/GooglePay (welches wohl letztlich den Ausschlag gegebne hat für die Freischaltung).

          Ich habe ihm auch gesagt, dass die Bauernbanken in Deutschland („Kreissparkasse“ und Volksbanken-Raiffeisenbanken) nicht die erste Wahl wären für wettbewerbsfähige moderne Zahlungsmodalitäten. Aber wie das halt in Deutschland so ist, hat ein kleine Unternehmer seine „Hausbank“ bei den Bauernbanken und lässt sich von denen volllullen „Ehezeh reich vollkommen aus“ (ich wette diese Hinterwäldler nutzen immer doch Ehzeh statt Girocard) und „alle anderen bezahlen eh bar“

          Wünschenswert wäre noch Bargeldlos Zahlung auf Wochen Märkten (sollte bei den Preisen drin sein!) und bei Veranstaltungen (jetzt nicht unbedingt beim Dorffest, aber so Zelte und Weinfeste, die über Wochen gehen sind aus meiner Sicht durchaus dazu in der Lage, bargeldlos anzubieten.
          Ach ja: auch längst überfällig sind Kantinen!!!

    • Johannes sagt:

      Achja, für Österreich gibt es noch die Free Mastercard Gold der Advanzia Bank: https://travel-dealz.de/blog/free-mastercard-gold/ Durchaus ein Blick wert, auch wenn kein automatischer Ausgleich per Lastschrift möglich ist.

      • Herb sagt:

        Ja. Das ist neben der DKB die einzige Kreditkarte ohne AEE die man hier in AT bekommt. Allerdings beim Bargeldabheben nicht ganz optimal.

        Von den Fintechs gibts soweit glaube ich immer noch nur N26 auch in AT. Aber auch nur Debit, und mit AEE am Automaten (beim Gratis und Smart).

        • Ingo sagt:

          Halli hallo,
          gibt es bei Euch nicht auch die santander?
          Hat hier in Deutschland NOCH super Konditionen.
          Grüße von
          Ingo

        • Jens sagt:

          Die Santander hat auch in Deutschland keine „super Konditionen“ mehr. Die vorhandenen 1plus VISA haben alle 1,5% AEE bekommen. Die neuern Karten („BestCard“-Reihe) haben entweder AEE oder Monatsgebühren.

  15. Berger Tristan sagt:

    Wenn man sich eine Amex über Payback holt, ist auch diese kostenfrei, obendrein gibt es pro 2€ Umsatz einen Payback-Punkt, also Cash-back in Höhe von 0,5%.

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