Für Flüge ab 2025: Lufthansa Group erfindet neue „Umweltschutz“-Zuschläge

Lufthansa Boeing 747 HAM Gate

Die Lufthansa Group steuert ihre Preise schon lange nicht mehr nur über den Ticketpreis. Wie viele andere Airlines hat sie eigene Treibstoffzuschläge (nationaler / internationaler Zuschlag) erfunden. In der Preisauflistung wird der wahre Flugpreis so zunehmend verschleiert.

Für die Airline wird es zugleich deutlich leichter, alle Preise auf einmal zu erhöhen. Das hat sich kürzlich gezeigt, als über Nacht die Zuschläge nach Nordamerika um bis zu 200€ erhöht wurden. Dies hatte insbesondere Auswirkungen auf alle Meilensammler, denn die bekannten Meilenschnäppchen sind nun noch deutlich teurer als vorher.

Nun müssen sich Reisende erneut auf steigende Kosten einstellen. Lufthansa, Swiss und Co führen kurzfristig für alle Buchungen ab 26. Juni 2024 eine Environmental Cost Surcharge (übersetzt etwa Umweltkostenzuschlag) ein. Betroffen sind Flüge von Europa ab dem 1. Januar 2025. Begründet wird dies mit neuen Umweltschutzauflagen der Europäischen Union:

Die Environmental Cost Surcharge deckt regulatorisch bedingte Zusatzkosten ab. Diese entstehen durch gesetzliche Umweltauflagen wie die SAF (Sustainable Aviation Fuel)-Beimischungsverordnung der Europäischen Union („ReFuelEU Aviation“), Anpassungen des europäischen ETS („Emission Trading System“)-Programms sowie weitere regulatorisch bedingte Kosten.

Kommunikation der Lufthansa an Vertriebspartner

Ab 2025 müssen Fluggesellschaften an europäischen Flughäfen immer eine bestimmte Menge an Sustainable Aviation Fuel (nachhaltiger Flugtreibstoff) beimischen. Diese Menge beginnt bei 2% im Jahr 2025. 2030 müssen es dann 6% sein, 2035 schon 20% und schließlich 70% im Jahr 2050. Weitere Preissteigerungen sind daher erwartbar.

Preissteigerungen zwischen 1€ und 79€ zu erwarten

Die Höhe der Zuschläge wird bereits jetzt kommuniziert und zunächst wie folgt aussehen. Die variablen Preise richten sich dabei nach der Flugdistanz und Reiseklasse:

KlasseKurz- / MittelstreckeLangstrecke
Economy Class1€ bis 5€6€ bis 12€
Premium Economy9€ bis 18€
Business Class1,50€ bis 7€18€ bis 36€
First Class36€ bis 72€

Diese Zuschläge verstehen sich pro Flugsegment und gelten immer dann, wenn alle folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Ausstellende Airline: Austrian, Brussels, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti
  • Flugnummer von: Brussels, Eurowings, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti, Discover Airlines, Edelweiss, Lufthansa City Airlines, Lufthansa CityLine
  • Flug durchgeführt von: Brussels, Eurowings, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti, Discover Airlines, Edelweiss, Lufthansa City Airlines, Lufthansa CityLine
  • Abflug von: Europäische Union, Großbritannien, Norwegen oder Schweiz

Wer z.B. ein Economy-Ticket Europa – Frankfurt – USA bucht, muss sich auf Zusatzkosten i.H.v. 7€ bis 17€ einstellen. In der First Class werden (inkl. Business-Zubringer) bis zu 79€ Aufpreis fällig.

Flüge mit Eurowings werden nur in Ausnahmefällen betroffen sein. Das Buchungssystem des Billigfliegers verfügt über keine Ticketnummern. Für reine Eurowings-Buchungen fallen daher auch die neuen Zuschläge nicht an. Die Preise werden aber sicher auf andere Weise angepasst.

Buchung zum alten Preis nur noch heute möglich

Wie oben erwähnt, tritt die Preiserhöhung morgen am 26. Juni 2024 in Kraft. Das bedeutet im Umkehrzug: Wer noch heute bucht, erhält die Flüge auf Lufthansa.com, Swiss.com und Co weiterhin zum alten Preis.

Allerdings muss das nicht zwangsläufig der beste Deal sein. Bis 2025 wird es sicher noch bessere Angebote für viele Strecken geben. Wer aber schon mal durch die aktuellen Angebote für Reisen im Jahr 2025 stöbern möchte, findet sie nachfolgend:

Fazit

Wenn es etwas gibt, worauf Flugreisende noch gewartet haben, dann sind das sicher noch höhere Preise. Schon jetzt gehören Flüge ab/über Deutschland aufgrund hoher Steuern & Abgaben zu den teuersten in ganz Europa. Die Lufthansa Group setzt nun – durch die erneute Preiserhöhung – noch einen drauf.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass derartige Zuschläge zumeist nur eine Richtung kennen: nach oben. Auch die Treibstoffzuschläge wurden im Zuge sinkender Kerosinpreise nicht etwa gesenkt, sondern einfach umbenannt.

Um die ursächlichen Regularien der EU soll es an dieser Stelle nicht gehen. Dass die Luftfahrt nachhaltiger werden muss, steht außer Frage. Wie genau dies umsetzbar ist, wird die Zukunft zeigen.

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Kommentare (46)

  1. Jonster sagt:

    Ziel ist wohl die Verteuerung/Entwertung von Prämienflügen (wenn auch mit etwas Marketing-Verschleierung: wer ist schon gegen Umweltschutz und im Zweifel ist bei Umweltschutz ja die Politik schuld und nicht die arme Lufthansa –> reines Storylining).

    Bei regulären Flügen ist es relativ egal, wie Lufthansa den Preis aufschlüsselt, denn verglichen wird meist nur der finale Ticketpreis (oft ohne Ancilliaries). Ob Lufthansa nun den Endpreis aufschlüsset in „Bonuskosten für den Vorstand + Bemalungsgebühr für die Euro24 + Dirndl- und Trachtkosten für unsere jährliche Pseudo-Oktoberfestkampagne“ ist dabei völlig egal. Wenn am Schluss bei Lufthansa 1099 Euro steht und bei Qatar 899 Euro, entscheidet dann jeder selbst, ob man in der Wüste umsteigen will.

    Bei Meilentickets sieht es völlig anders aus. Mit jeder neuen, zusätzlichen Pseudogebühr die Lufthansa durchdrückt, sinkt der Meilenwert. Inzwischen gibt es ja schon Meilentickets, bei denen die Gebühren höher sind als wenn man den identischen Flug bei Lufthansa direkt ohne Meilen bucht, worauf Miles- & More in der Buchungsmaske ja freundlicherweise auch hinweist lol. Was für ein Saftladen.

    Tja, da bleibt nur, keine Meilen mehr bei Lufthansa zu sammeln, wenn man den nächsten Flug in der Allegris fliegt (natürlich mit ausgeklügelter Sitzplatzgebühr hahahaha – was wohl die Motivation war für die überkomplexe und um zig-Jahre verzögerte neue Business).

    Da fragt man sich glatt: Bietet Lufthansa in Zukunft Business-Tickets für 10 Euro nach New York an? Natürlich mit Sitzplatzreservierungspflicht gegen Zusatzgebühr lol. Wenn Lufthansa eins gut kann, dann die Kunden veräppeln.

    • Hank sagt:

      Veralbert fühle ich mich mittlerweile in der Tat.

      Die indirekte Entwertung von Prämienmeilen hat langsam groteske Formen durch die Zuschläge und Gebühren angenommen, gerade in Richtung USA. Hätte ich nicht noch den Vorteil durch den Companion Award, wäre es noch schwerer, halbwegs vernünftige Gegenwerte für die für Prämienflüge eingesetzten Meilen zu erzielen. Für die neu geschaffenen Flex Plus Tarife noch mehr Prämienmeilen einzusetzen, um Teile der erfundenen Gebühren zu zahlen, finde ich überhaupt nicht witzig. Das soll ein ernsthaftes Angebot sein?

      Von Miles & More kam gestern eine E-Mail mit einem Link zu einer Befragung „Ihre Meinung ist uns wichtig“. Am Ende gibt es ein Freitext-Feld. Da kann man sich z. B. zu den immer weiter steigenden Gebühren für Prämienflüge äußern.
      Es lohnt sich deswegen leider immer weniger, Prämienflüge zu buchen. Dass gleichzeitig auch noch an den Benefits geschraubt wird, ist ein Angriff auf die Kunden von zwei Seiten und sagt eigentlich schon alles. So sollen künftig offenbar selbst Statuskunden für vernünftige Sitzplätze in der Allegris Business Class zur Kasse gebeten werden; das machen wir sicher nicht mit.

      Die Lufthansa Group ist uns zu teuer geworden, und nach vielen Jahren werde ich meinen Senator nicht mehr requalifizieren. Wozu auch bei einer Laufzeit von nur noch einem Jahr…

  2. Joshi sagt:

    Ich meide die Lufthansa schon seit Jahren, wo es nur geht, weil sie in fast allen Punkten deutlich schlechter ist, als andere Airlines auf den selben Strecken. Das gilt insbesondere für Preis, Service und Komfort beim Fliegen. Die Meldung überrascht mich nicht und führt dazu, dass die Preise eben noch weiter weg sind, als die der Mitbewerber. Daher gilt für mich einfach weiterhin in den Preissuchmaschinen vergleichen und entsprechend buchen.

  3. Sandra sagt:

    Ist es möglich bestimmte Nutzer wie in diesem Thread auszublenden? Ich möchte manche Kommentare gar nicht lesen, die eigentlich nichts mit Reisen zu tun haben, sondern für mich unter „politische Ansichten“ fallen (oder etwas unsachlicher ausgedrückt „weltanschauliches Geschwurbel“).

    Es müsste einen Knopf geben „politische Kommentare ausblenden“ – und dann wären alle Kommentare, in denen jemand seine Weltsicht breittritt weg.

    Ich kann es kaum ertragen aus Versehen einen solchen Kommentar zu lesen und dann festzustellen, dass ich meine Zeit mit sowas verschwendet habe. Politische Ansichten gehören zu Telegramm oder Twitter und nicht in ein Reise-Forum.

    Das würde meine Lesefreude deutlich erhöhen.

    • eximex sagt:

      Der Beitrag behandelt die gestiegenen Kosten für europäische Airlines – im Speziellen für die Lufthansa – durch weitere Umweltauflagen der EU. Dadurch wird Fliegen für europäische Airlines und deren Passagiere teurer. Zu beidem kann man eine Ansicht haben.
      Ob hier Beiträge, die (auch) Meinungen enthalten, im Sinne der von Dir vorgeschlagenen „Cancel-Culture“ zur Erhöhung Deiner Lesefreude ausgeblendet werden oder nicht, das entscheiden allein die Betreiber und Moderatoren der Seite.

    • c sagt:

      DAS ist genau so ein Ätzpost der nichts mit dem Fliegen zu tun hat .!Wievielen hast Du Zeit gestohlen ?

  4. Hank sagt:

    In diesem Fall gibt die Lufthansa den aufgrund einer EU-Verordnungen gestiegenen Preis an die Kunden weiter. Das ist in der Tat vergleichsweise transparent.

    Allerdings ging es in der Vergangenheit wie im Artikel beschrieben weniger transparent und nachvollziehbar zu. Weder hatte die Lufthansa irgendwelche Skrupel, sinkende Kerosinpreise zu ignorieren und diese nicht in Form von geringeren Zuschlägen an uns weiterzugeben, noch den „Treibstoffzuschlag“ schlicht in „Internationalen Zuschlag“ umzubenennen. Dieser ominöse, willkürlich gesetzte und nicht näher spezifizierte Zuschlag wurde dann über Pfingsten auch noch grundlos und sprunghaft auf alle Flüge in Richtung Nordamerika angehoben.

    Die teils heftige Kritik hat sich die Lufthansa redlich selbst verdient und durch ihren Umgang mit dem Thema Steuern/ Gebühren/ Zuschläge höchstselbst verschuldet.

    Wer diese Zuschläge und andere Zuschläge vermeiden möchtet, der meidet die Lufthansa und andere europäische Airlines und fliegt mit anderen Airlines über andere Drehkreuze.

    Die EU-Verordnung führt m. E. zu keiner nennenswerten Wirkung in Bezug auf Klima und Umwelt, da sich der Flugverkehr in Teilen verlagern wird. Und sie belastet einseitig europäische Airlines und schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

  5. Pauline Bocuse sagt:

    Wir können hierzulande alle so lange die Luft anhalten, bis wir tot umfallen.

    Dann gibt es kein menschliches Leben mehr in Deutschland und damit auch keine wirtschaftliche Aktivität, nichts bewegt sich, aber der CO2-Ausstoß beträgt endlich Null. Ziel erreicht.

    Problem: Eine spürbare Auswirkung auf das Klima wird dies nicht haben.

    Es ist an Arroganz und an Ignoranz nicht zu überbieten, wenn selbsternannte linksgrüne Oberlehrer und Fanatiker uns angeblich in unserem Interesse oder in unserem Namen erklären, wir müssten und wir könnten im Alleingang die gesamte Welt retten. Deutschland und die EU können beschließen, was sie wollen: Die Auswirkung wird überschaubar bis irrelevant sein.

    Lange bevor die Lebensgrundlage auf diesem Planeten möglicherweise zerstört sein wird, werden sowohl die wirtschaftliche als auch die gesellschaftliche Grundlage dieses Landes durch linksgrüne Irre, Ideologen und von Steuergeld bezahlte Nichtskönner definitiv vernichtet sein.

    Way down we go…

  6. Kev sagt:

    Das gilt wohl auch für Prämienflüge.

  7. Thomas Siems sagt:

    Die Lufthansa hat in diesem Jahr begonnen viel in den Kundenservive zu investieren. Deshalb finde ich es unfair der Lufthansa keine Chance für ein Rebound zu geben.
    Corona hat Lufthansa Unsummen gekostet, ebensoviel die coronabedingten Entschädigungen und Verspätungen und der sehr lange Streik obwohl Lufthansa sich noch nicht von Corona erholt hat. Die Überschrift des Artikels „Lufthansa erfindet neue Umweltschutz-Zuschläge“ obwohl die Umweltzuschläge für die einzelnen Strecken und Klassen transparent aufgelistet sind ist unhaltlich mehr als unsachlich, falsch und damit einfach nur beleidigend!!! Travel Dealz disqualifiziert sich damit zur einer Art „Bild-Boulevardpresse“. Sie sollten sich schämen.
    Übrigens: In keinem Land außer Deutschland sind die Flugsteuern und Umweltauflagen so kostenintensiv. Die Schuld dafür bei Lufthansa zu suchen ist einfach die komplett falsche Adresse.

    • Thorben sagt:

      Das ist hoffentlich als satire zu verstehen 😀

    • Hart sagt:

      So kann nur jemand über LH schreiben, der ein „gekaufter“ Influencer ist, oder der absolut keine Erfahrung/Ahnung hat.

    • Bonjour sagt:

      Für Umweltauflagen der EU und für dadurch steigende Kosten kann die Lufthansa nichts, das ist korrekt.

      Was man aber bei der Lufthansa immer noch nicht verstanden zu haben scheint ist, wie sehr man durch die schleichenden Verschlechterungen über viele Jahre und durch die Umstellung auf das neue Statussystem ohne Executive Bonus und vor allem mit nur einjähriger Laufzeit langjährige Kunden verprellt hat, die viel Geld in den Konzern gebracht haben. Die kommen so schnell nicht wieder zurück, da kann Lufthansa machen, was sie will.

      Bei mir im Unternehmen wird immer weniger geflogen und nur international, es werden reihenweise Mitarbeiter den Senator Status verlieren (der neben dem Beruf vor allem auch für private Reisen sehr wichtig war). Der Frequent Traveller interessiert keinen.
      Deswegen werden schon seit Mitte letzten Jahres keine Flüge mehr mit der Lufthansa Group gebucht. Wir haben die Schnauze gestrichen voll.

  8. DO sagt:

    Gut dies zur Kenntnis zu nehmen. Ich persönlich fliege so selten wie möglich mit ihnen, weil ich den Service und das Produkt unglaublich schlecht finde. M&M halte ich für ein sehr schlechtes Programm. Stattdessen spare ich mit Turkish und Aegean. Auf LH-Flügen bekomme ich dann entweder keine oder nur wenige Meilen. Also auch dort kein Grund, mit ihnen zu fliegen. Von mir aus können sie also die Preise weiter anheben, ich bin nur an Bord, wenn es wirklich nicht anders geht und schon gar nicht für BC.

  9. Daniel sagt:

    Na ja, transparent würde ich es nicht nennen, eher eine willkommene Begründung für die nächste Preiserhöhung. Transparent wäre, wenn wirklich alles wie Gehälter, Flugzeugleasing etc. einen eigenen Posten hätte. Dieses System mit Fantasieprodukten wie Treibstoffzuschlag gehört verboten. Positionen, die 1:1 an den Kunden weitergegeben werden, wie Services am Flughafen kann man aufschlüsseln, aber alles andere sollte einfach nur Tarif sein und sollte den Kunden nicht weiter verwirren.

  10. Ralph sagt:

    als nächstes erfindet Spohrhansa noch einen Sitzzuschlag, Saubere Atemluftzuschlag oder einen Konsumationszuschlag für mitgebrachtes Essen. Auch ein Zuschlag für die Toilette und für das Boarding würde noch passen.

    • Hart sagt:

      Na hat Carsten doch schon erfunden, in Kürze darf man für eine Platzreservierung in der Allegris zahlen. Für ein mittelmäßiges Produkt das bei der Einführung schon längst überholt war, also zahlen. Typisch deutsch, alles selbst neu erfinden wollen , es in Zeit und Kosten zu verschleppen und sich dann selbst toll finden. SUPER. Und ab 2040 kommt dann auch Stuttgart 21 an den Start.

  11. Christoph sagt:

    Ob man das ganze jetzt Umweltaufpreis, Ticketpreis, ABC-Preis oder noch was anderes nennt, ist egal – am Ende kommt es auf den Endpreis an. Wenn andere Airlines da günstiger sind, kann man andere Airlines nehmen. Ich vermeide die Lufthansa so gut es geht, weil der Service einfach schlecht ist – und in Europa nutze ich fast nur die Bahn. Wer sich für die Lufthansa entscheidet, tut das am Ende des Tages ja freiwillig.

  12. Yacine Fluwer sagt:

    Ich fühle mich von M&M sowie der Lufthansa-Gruppe zunehmend verarscht und werde wohl zu World One wechseln.

  13. Kai sagt:

    Ist wohl eher ein ITA Euro…

  14. Rivero sagt:

    Also ich bin früher sehr viel geflogen. Ich habe auch die American Express Plum. Genau aus diesem Grund wegen Zugang. So den Loungen ! Doch ich mach auch zunehmend feststellen, dass das Fliegen immer teurer wird vor allem im Hinblick auf Lufthansa und Austrian Airlines. Deswegen fliege ich nur noch sehr selten und wenig.

    Langfristig denke ich, dass die eine oder andere Airline noch mal in den Konkurs schlittern wird. Auch Reiseveranstalter, die dann diesen Preis an die Kunden weitergeben müssen. Es wird sehr schwierig. Schon jetzt sind Reisen so teuer, wie noch nie die Frage ist. Wie lang können sich die Menschen das noch leisten und wollen es und bleiben hier in Deitschland

  15. Rolf sagt:

    Es zwingt keinenen die genannten Airlines zu buchen. Ausnahme Monopol Route.
    Ich von meinerseite werde wenn immer möglich diese Fluggesellschaften meiden.
    Argumente zur Preiserhöhung gibt es immer. Fragt sich nur wie lange das sich die Leute gefallen lassen. Wenn es dann massiv weniger werden jammern die Gesellschaften dann über die fehlenden Gewinne und wie schlecht es geht.

  16. Michael Wiechert sagt:

    Eigentlich ist der Fehler im System, dass ÜBERHAUPT monetäre Zuschläge verlangt werden bei Prämienbuchungen über Meilen.

    Ist bei bei Hotels (oder auch Fluggesellschaften hier in den USA) ja auch nicht so.

  17. Anna Bossi sagt:

    Bei Flügen der Edelweiss – z.B. ZRH nach HKT – ist diese die ausstellende Airline und somit fällt dieser Zuschlag weg?

  18. peter0601 sagt:

    Besonders kreativ war Lufthansa wohl nicht beim
    Erfinden der neuen Gebühr.
    Air France / KLM erheben bereits seit Januar 2022
    einen Öko Zuschlag.

  19. Chris sagt:

    Die Dummheit hat drei Farben: rot, gelb, grün

    • Martin sagt:

      @ Chris:

      Die LH-Group erfindet einen Preiszuschlag und du bringst das mit gewissen Parteien in Zusammenhang? Glückwunsch zu dieser geistigen Höchstleistung. Du hast das Vereinfachen von Zusammenhängen auf das Niveau von Pipi-Langstrumpf gebracht.

      @ Traveldealz: Willkommen im Populismus-Sumpf

      • Bjarne sagt:

        Danke Martin, wir sind uns Einig

      • Marvin sagt:

        Noch besser ist ja, dass die erklärte Begründung zwar politische Entscheidungen sind, aber eben nicht aus Deutschland sondern aus der EU. Die Vorhaben sind auch beide älter als die aktuelle Regierung in Deutschland.

        Es ist also nicht nur Populismus, ist es auch noch zusätzlich inhaltlich falsch.

      • Hart sagt:

        @Martin: Chris hat nur auf den Punkt gebracht woran Deutschland krankt. Das Forum ist für den Austausch und wenn es Dir nicht gefällt, schau doch lieber bei den Rot Grün Gelb gefärbten Medien vorbei. Oder marschiere wieder auf der Straße gegen Rechtsextremismus währen Du bei der Kriegstreiberei der Ukraine noch für das weitere Verpulvern unserer Steuern stimmst. Besser währe für den Frieden zu protestieren und unsere Steuergelder für den Wiederaufbau der maroden deutschen Infrastruktur und Bildung zu investieren.

  20. Stefan Meier sagt:

    Wenn ich mit LH von VLC nach YVR für 330 EUR einfach fliegen kann, erscheint mir Fliegen mit LH immer noch viel zu billig. Wenn es keinen Flugscham gibt, geht’s halt nur über Gebühren.

  21. Stefan sagt:

    Eigentlich ist es mir ziemlich egal, was für „Gebühren“ sie noch verrechnen. Wesentlich ist der Endpreis und der muss all-inclusive angegeben werden. Die Prämienticket werden wohl teuerer werden. Da ich aber bereits das Meilensammeln gegen eine AMEX Platinum eingetauscht habe, ist mir das auch ziemlich egal.

    • Marvin sagt:

      Prämientickets werden zwar teurer, reguläre Tickets aber gleichermaßen. Es findet also keine Entwertung der Meilen oder ähnliches statt. Hätte LH stattdessen die höheren Ausgaben durch Anpassung der Meilentabelle ausgeglichen, wäre das Geschrei bestimmt lauter.

  22. Valentin sagt:

    Wenn du Preise ab 26.6. teurer werden würde das ja heissen dass die Lufthansa bisher weniger verlangt hat als sie könnten. Das erscheint mir doch eher unwahrscheinlich. 99% der Reisenden schauen eh nur auf den Endpreis. Das einzige was sich ändern wird sind die Kosten für Awardflüge.

  23. Johannes sagt:

    Ich nehme mittlerweile bis zu einem Drittel mehr Reisezeit in Kauf als das ich mit der LH Group fliegen würde, wenn diese schneller wäre. Ohne Witz. Um fair zu sein, habe keine Kinder und fliege nur ca. 3-4x im Jahr Langstrecke. Überall um Längen bessere Business Class, bessere Preise.
    Mir sind die LH Fanboys dennoch ein großes Rätsel bzw. sehe ich diese als Opfer an.

    • Mark sagt:

      Mir auch, vor allem wenn du bei Insta schaust.
      Was finden die so gut daran?
      Schlechter Service, miese Hardware und unverschämte Preise.

    • Hart sagt:

      Diese Fanboys, wie z.B. diese 2 aus Hannover, die als leergebrainte Influencer alles bei der LH- Group loben, sind gekauft. Da gibt es dann charmante Einladungen zu Events gegen gute Berichte und weitere Boni. Aber der Traumberuf ist ja heute Influencer. Nicht zu verwechseln mit Lobbyisten, da wir schon ein Schulabschluss vorausgesetzt 🤣

  24. Horst sagt:

    Keine Ahnung warum sich jeder darüber aufregt.
    Und wenn die noch eine Hüpfburgpauschale erfinden, am Ende schau ich auf den Komplettpreis….

  25. Carsten Bertz sagt:

    Und ich prophezeie schon jetzt: die Anzahl der Buchungen wird nicht zurückgehen. Da hilft nur, als Kunden mit den Füßen abzustimmen und einfach woanders buchen bzw. mit wem anders fliegen.

  26. Sven sagt:

    Die Lufthansa-Gruppe gilt es zu meiden, wo es nur geht.

    Auf europäischer Ebene scheint man angesichts der Wahlergebnisse auch nichts zu lernen.

  27. Detlev sagt:

    Mir fehlen die Worte. Für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben den Kunden zur Kasse zu bitten, das ist frech. Als nächstes kommen dann noch DSGVO-Zuschlag, Arbeitssicherheits-Surcharge und Compliance-Zuschlag. Das kostet ja schließlich auch alles Geld.

    • Marvin sagt:

      Jede Airline bittet bei höhere Kosten den Kunden zur Kasse. Wo soll das Geld denn sonst her kommen? Die anderen Airlines haben die notwendige Preiserhöhung nur noch verschlafen und/oder machen sie weniger transparent.

      Eigentlich finde ich es sogar positiv, dass sie her transparent damit umgehen, da sieht man als Kunde wie viel oder genauer gesagt wenig eigentlich diese Umweltabgaben derzeit noch Kosten – im Vergleich zu den realen Umweltkosten.

  28. Nicolas B sagt:

    Wie war das nochmal?
    „Auf mehrfachen Kundenwunsch…“

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