Überraschung – in der vergangenen Woche gab es nicht mehr gute Angebote als üblich. Dafür gab es allerdings einige außergewöhnliche Nachrichten: Es gibt neue Nonstop-Flüge von Berlin, höhere Eintrittspreise in amerikanischen Nationalparks und neue Suiten bei Cathay Pacific, denen Redaktionsleiter Peer einen eigenen Roman gewidmet hat. Zudem freuen wir uns über günstige Interrail-Tickets und verraten euch, wie und wo ihr eure Flying-Blue-Meilen am geschicktesten loswerdet.
Inhaltsverzeichnis
Schwarze Woche für tiefe Preise
Bringen wir es hinter uns: Diese Einstellung scheint es mittlerweile universell bei Unternehmen, Konsumenten und auch bei uns in der Redaktion zur Black Week zu geben. Das Abarbeiten der größtenteils durchschnittlichen Rabattaktionen scheint immer mehr zur Pflichtaufgabe zu werden. Die größten Ausreißer nach oben leisteten sich Aegean und Angolan Airlines (mittlerweile abgelaufen) und Kofferhersteller Horizn Studios mit satten 52% Rabatt. Alle Black Week Deals, die wir erwähnenswert finden, könnt ihr euch in den folgenden drei Artikeln zu Gemüte führen:
Interrail-Tickets mit 25% Rabatt
Eines der wenigen Angebote, das konstant nicht enttäuscht, sind die Winter-Rabattaktionen von Interrail. Während es den Rest des Jahres maximal 20% Preisnachlass gibt (und häufig nur auf bestimmte Fahrkarten), muss man zum Jahresende nur 3/4 des üblichen Preises bezahlen. Das ist bereits das vierte Jahr in Folge der Fall. Wer also 2026 einen oder mehrere Monate Europa mit dem Zug erkunden will, sollte jetzt zuschlagen. Dieses Mal sind nicht nur die europaweiten Global-Pässe, sondern auch fast alle Landespässe für 25% weniger zu haben. Bei Buchung über einen Drittanbieter (zum gleichen Preis) bleiben sie sogar bis Reiseantritt vollständig erstattbar.
Aktionszeitraum: Bis 17. Dezember 2025
Neue Besucher am Berliner Flughafen
Wer lieber Kanada als Europa erkunden will, kann zwischen Juli und Oktober 2026 seine Reise in Berlin starten – und das ohne Umstieg. Im Sommer nimmt Air Canada den deutschen Vorzeigeflughafen BER in sein Streckennetz auf. Dreimal wöchentlich startet dann ein Airbus A321 in Montreal, um Poutine an die Spree und im Gegenzug Currywurst an den St.-Lorenz-Strom zu bringen. Genügend Platz für Passagiere soll es in der Kabine ebenfalls geben – denn Tickets stehen bereits zum Verkauf und sind für etwa 500€ erhältlich.
Amerika erhöht Nationalparkpreise für Touristen
Mit Beginn des Jahres 2026 werden die USA in ihren Nationalparks der Regierungsdevise America First alle Ehre machen. Ab dem 1. Januar gelten neue Eintrittspreise – allerdings nur für Ausländer. Diese müssen dann für den Golden Eagle America the Beautiful Pass 250$ statt zuvor 80$ berappen. Dieser gilt nach wie vor für zwölf Monate nach Kauf und verspricht für alle Personen, die in ein Auto passen, freien Eintritt in alle Parks. Alle anderen Rechenspiele sind im Grunde unsinnig, besonders wenn man Bryce Canyon, Grand Canyon, Yellowstone oder acht andere Parks besuchen will. Diese verlangen dann eine Extra-Gebühr von 100$ pro Nicht-Amerikaner – die für Pass-Inhaber nicht anfällt.
Wer zu zweit unterwegs ist, zahlt also künftig 125$ statt 40$ pro Person, um X Nationalparks zu besuchen – auf den gesamten Urlaub gerechnet kein großer Unterschied. Schwerer wiegt das ungute Gefühl, seit ein paar Jahren bei jedem Besuch in den USA ein Stück weniger willkommen zu sein.
FlyingBlue Meilen effektiv einlösen
Eine Möglichkeit, auf dem Weg in die USA zu sparen, ist das Ticket mit FlyingBlue-Meilen zu bezahlen. Mit dem Einsatz von 60.000 Meilen (oder 45.000 während der Promo-Rewards) senken sich die Kosten eines Business-Class-Oneways von etwa 1.000€ auf knapp 300€, die dann noch an Steuern und Gebühren fällig werden. Um es vorwegzunehmen – es gibt noch attaktivere Wege, seine Meilen im Treueprogramm von Air France und KLM einzusetzen. Diese verrät euch Jan-Niklas im folgenden Beitrag:
Die neue Aria Suite von Cathay Pacific im Test
Die Aria Suite von Cathay Pacific ist eines der neuesten Business Class Produkte auf dem Markt – und hat gleich die anspruchsvolle Aufgabe, den Ruf der leicht schwächelnden Fluglinie aus Hong Kong nach oben zu korrigieren. Interessante Voraussetzungen, zu denen man ruhig mal ein, zwei oder fünftausend Worte verlieren kann. Wer Redaktionsleiter Peer auf seiner Reise im neuen Luxus-Sessel um den halben Planeten begleiten möchte, sollte sich einen Tee und ein paar Kekse zurechtlegen und es sich im eigenen Sessel bequem machen.
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