Bewertung der TAP Executive Class im Airbus A321LR (Lissabon – Washington DC)

tap business a321

Öfter als andere Airlines bietet TAP günstige Business-Class-Tickets an. Meistens von Paris/Amsterdam/Dublin, aber hin und wieder auch von Deutschland. Bei einem dieser Dealz hat Travel-Dealz-Mitarbeiter Ditmar zugeschlagen und deren Executive Class getestet.

Buchung

Da es sich bei dem Deal, der nur einige Stunden angehalten hatte, sogar um einen Flex-Tarif handelte, habe ich sofort zugeschlagen. Für 1.119€ ging es im März 2022 von Frankfurt nach Washington DC, mit einem 1-tägigen Stopover in Lissabon. Drei dieser Flüge wurden mit einem der neuen Airbus A321LR-Flieger durchgeführt. Eine Transatlantik-Überquerung im Narrow-Body war auch für mich eine neue Erfahrung. Insofern war die Vorfreude auf die Reise schon sehr groß.

Die Streckenführung für den von mir gebuchten Deal

Check-In & Boarding

Da ich mit der Bahn von Hamburg nach Frankfurt angereist war, kam ich deutlich vor dem Abflug an – ein großer Zeitpuffer ist bei der Deutschen Bahn schließlich doch sehr empfehlenswert. Der TAP Check-In-Schalter hatte allerdings noch nicht geöffnet, also musste ich etwas Zeit vertrödeln. Etwa zwei Stunden vor Abflug öffnete dann aber der Schalter und alles lief normal ab. Pass vorgezeigt, Impfpass vorgezeigt, portugiesisches Einreiseformular vorgezeigt, negativen Test vorgezeigt, Koffer abgegeben, Boardingpässe bekommen, und tschüss. Der TAP-Mitarbeiter hat mich nicht gerade mit seiner Freundlichkeit überwältigt, das erwarte ich aber beim Check-in auch nicht. Hauptsache, alles funktioniert schnell und problemlos.

Besonders praktisch war, dass ich den Koffer direkt nach Washington DC durchchecken konnte. Somit musste ich am nächsten Tag in Lissabon gar nicht zum Check-in-Schalter. Auf den Flug nach Lissabon will ich hier gar nicht groß eingehen. Der Service war gut, die Sitze besser als in der üblichen europäischen Business Class, da sie etwas breiter waren (wiel mein Flieger früher von Azul betrieben wurde, ansonsten wäre es eher eine typische europäische Business Class), und so sah das Essen aus:

tap business food short haul
Ganz lecker und tatsächlich sättigender als zuerst gedacht. Als Ergänzung zum Lounge-Essen angemessen

So, zurück zum Langstreckenflug. In Lissabon habe ich vor dem Boarding noch die TAP-Lounge besucht. Obwohl sie nicht allzu klein ist, ist die Anzahl an Sitzplätzen ziemlich beschränkt – jedenfalls in Bezug auf die Anzahl der Gäste. Glücklicherweise habe ich aber noch den letzten verfügbaren Tisch bekommen. Die Essensauswahl war sehr gut (mehrere kalte und warme Speisen, z.B. Ravioli, Hackfleisch mit Kartoffelbrei, Kuchen, etc.). Da es aber die einzige TAP-Lounge in Lissabon ist, und diese im Schengen-Raum liegt, muss man die Lounge etwas rechtzeitig verlassen, weil man nicht weiß, wie lange man an der Passkontrolle brauchen wird.

Die Passkontrolle (da Automat und keine Schlange davor) war binnen Sekunden erledigt. Danach kamen natürlich vor dem Gate noch die zusätzlichen Fragen zur US-Einreise, wie immer.

Das Boarding verlief dann normal, wie heutzutage üblich, mit verschiedenen Boardinggruppen. Allerdings sollte man darauf achten, sich nicht fälschlicherweise in Boardinggruppe A anzustellen – das ist nämlich eine Economy-Class-Boardinggruppe. Für Business Class (und Star Alliance Gold) ist ein separates Schild mit Executive aufgestellt worden.

Leider waren die Boardinggruppen hier absolut kein Vorteil, da es ein Bus-Boarding war, und somit zwar ein Sitzplatz im Bus frei war, aber in das Flugzeug kommt man keineswegs als erster. Ist auch nicht schlimm, allerdings bin ich echt kein Fan von Bus-Boardings. Sollte es regnen, fängt die Reise schonmal schlecht an. Beim A321LR scheint die Bus-Boarding-Wahrscheinlichkeit allerdings sehr hoch zu sein in Lissabon – ein Faktor, den man evtl. bei der Buchung in Betracht ziehen könnte.

Komfort & Kabine

Die Sitze im A321LR sind abwechselnd in einer 1-1 und 2-2 Formation eingebaut. Zum Glück konnte ich mir auf beiden Langstreckenflügen den „Thronsitz“ ergattern, den man schon bei der Buchung kostenlos reservieren kann. Egal ob ihr alleine oder zu zweit reist, nehmt den Thronsitz. Er ist bei Weitem besser als jeder Sitz in einer 2-2-Reihe. Auf dem Rückflug von Lissabon nach Frankfurt habe ich den 2er-Sitz getestet, und man verzichtet schon auf recht viel Komfort.

Der Thronsitz hat nämlich auf beiden Seiten eine große Ablagefläche und sogar ein Fach mit Tür. Beides ist beim 2er-Sitz nicht vorhanden und für mich persönlich wichtig, da ich da meinen Laptop abstelle und meine Geräte aufladen kann, ohne den Tisch ausklappen zu müssen. Der einzige Stauraum in der 2er-Reihe ist eine Tasche unter dem Bildschirm, die keine allzu große Kapazität hat. Aber bevor ich weiter erzähle, hier sind die Bilder vom Sitz:

Der Tisch war zwar schön groß, allerdings nicht besonders beweglich. Wenn man den Sitz nicht komplett hochgefahren hatte, drückte er sich schnell in den Bauch – oder ans Kinn, je nachdem. Apropos hochfahren – der Sitz lässt sich natürlich in ein komplett flaches Bett runterfahren, mittels der Knöpfe an der rechten Armlehne. Mit meinen 1,88 m konnte ich da wunderbar liegen – sogar gemütlich. Auch für meine Füße (Schuhgröße 48) war genug Platz – wenn auch knapp. Dass es eine Lampe für den Fußraum gab, die man ein- und ausschalten konnte, fand ich übrigens recht kurios. Vielleicht ja praktisch, wenn man im Dunkeln was fallengelassen hat und es sucht.

tap business footspace

Zum Thema Narrow-Body: Anfangs etwas skeptisch, fand ich es extrem angenehm in einem Narrow-Body zu fliegen. Ich weiß ja nicht wie (un)gemütlich es hinter uns in der Economy Class war, aber in der Business Class fühlte man sich fast wie in einem Privatjet durch den kleineren Rumpf und die dementsprechend auch geringere Anzahl an Business-Class-Passagieren. Es war jedenfalls nicht dieses Massenabfertigungs-Gefühl, dass man öfters auf anderen Flügen hat, z.B. in der riesigen Lufthansa-Business-Class.

Essen & Verpflegung

Schon beim Boarding lag die Speisekarte auf der Armlehne des Sitzes. Lediglich beim Hauptgericht konnte man eine Wahl treffen, und zwar zwischen 3 Gerichten:

  • Fleisch-Terrine mit Karrotte
  • Gedünsteter Barsch mit Erbsen
  • Nudeln mit Pilzen und Ziegenkäse
tap business menu

Obwohl ich in der 3. Reihe saß, war meine Wahl schon vergriffen. Das Wort „Terrine“ hatte scheinbar nicht nur mich abgeschreckt, und so hatten alle Passagiere die Nudeln bestellt. Also traute ich mich zwangsweise dann doch, die Terrine zu bestellen. Letztendlich war es aber eher etwas zwischen Terrine und Steak. Glücklicherweise hat es gut geschmeckt. Auch die Nudeln sollen sehr gut gewesen sein. Nur zum Barsch kann ich nichts sagen, da niemand in meiner Nähe ihn bestellt hat.

Der Frischkäse als Vorspeise war zwar ganz lecker, und die Brotauswahl in der Brotbox war auch recht gut – allerdings war es auch nichts wofür man extra nochmal diese Business Class buchen würde. Immerhin wurde mein Wunsch nach (deutlich) mehr Brot schnell und problemlos erfüllt.

Etwas besser war der Nachtisch. Auch wenn das Eis sehr hart war, hat es gut geschmeckt. Und für Eis gibt es von mir sowieso immer Bonuspunkte.

Am enttäuschenden war allerdings der „Snack“ vor der Landung. Es gab eine wilde Mischung aus einer kleinen Quiche, Schinken, Käse, Karrotte, Mozarella, Cherry-Tomate, Erdbeeren, Trauben, Melone, Brot und Butter. Klingt zwar mehr als in Ordnung, aber mir hat nichts davon besonders geschmeckt. Eventuell lag es auch an der späten Uhrzeit oder daran, dass ich noch vom Essen reichlich gefüllt war. Jedenfalls hat es mich nicht überzeugt.

tap business pre landing meal
Der Snack vor der Landung – mir hat er einfach nicht geschmeckt

Während man etwas auf das Hauptessen warten musste, wurde der Snack wenigstens sehr kurz vor der Landung serviert, wodurch man etwas länger schlafen konnte. Das finde ich wichtig, denn es nervt mich enorm, wenn ich viel zu früh geweckt werde.

Service

Es gibt zum Service nicht allzu viel zu sagen. Die Crew war auf allen Flügen zu jeder Zeit sehr freundlich, wenn sie im direkten Kontakt mit mir (oder anderen Passagieren) war. Wünsche, wie nach mehr Brot oder Wasser, wurden ausnahmslos erfüllt. Allerdings hat die Crew auch ständig (auf allen Flügen) untereinander oder mit dem Piloten (oder Co-Piloten?) geplaudert, was auf Dauer doch etwas stört. In der Hinsicht ist der A321LR eventuell auch von Nachteil, da man sehr nah an der Küche sitzt und deren Geräuschkulisse mitbekommt.

Entertainment-System

Der Bildschirm war schön groß, die geräuschunterdrückenden Kopfhörer zwar nicht super, aber doch in Ordnung, und die Auswahl an Filmen und besonders Serien war gut. Es gab auch sehr viele (kurze) Reiseführer-Videos zu den meisten Zielen, die von TAP angeflogen werden. Ich habe ein paar davon gesehen, und fand sie recht informativ und locker gemacht.

Bevor in den Kommentaren danach gefragt wird, will ich direkt sagen, dass ich weder die genaue Anzahl an Filmen noch Serien gezählt habe, noch habe ich bei jedem Titel geprüft, ob er auch auf Deutsch verfügbar ist. Ich würde allerdings nicht darauf tippen, dass besonders vieles auf Deutsch im Programm ist, da das System nur Portugiesisch und Englisch als Bedienungssprachen anbot.

Es gab u.a. viele Fernseh-Shows des US-Senders NBC (z.B. Shark Tank) und auch eine besonders breite Auswahl an Musik-Alben. Letztendlich würde ich euch aber einfach empfehlen, hier nachzuschauen, was es aktuell im Bordprogramm gibt.

Während ich mit dem Bordprogramm sehr zufrieden war, war das Internet-Angebot so unfassbar teuer, dass ich trotz des kostenlosen Messaging-Services letztendlich davon enttäuscht war. Schaut euch diese Preise an:

tap wifi prices

15€ für 100MB? 50€ für 500MB? Da ich weder Bezos, Gates, noch Buffett heiße habe ich nicht zugeschlagen. Immerhin gab es kostenloses WLAN für Messaging-Apps wie WhatsApp, Messenger, etc. Allerdings musste man sich dafür jede Stunde neu anmelden, und selbst für diesen sehr beschränkten Anwendungszweck war das WLAN sehr langsam und keine Freude. Wer während des Fluges (online) arbeiten will, sollte mit einer anderen Airline fliegen (z.B. SAS oder Turkish Airlines)

Extras

Auf den Langstrecken-Flügen bekommt man ein schönes Amenity-Kit, dass die Skyline verschiedener Städte künstlerisch darstellt. Auf meinen Flügen habe ich die Skyline San Franciscos und Roms erwischt. Das Material der Amenity-Kits ist nicht unbedingt das hochwertigste (ein recht rauer Stoff). Für den Inhalt der Kits hat sich TAP allerdings ein wirklich großes Lob verdient. Folgendes war enthalten:

  • Schlafmaske
  • Strümpfe
  • Zahnbürste + Zahnpasta
  • Ohropax
  • Kamm
  • Body Lotion
  • Lippenbalsam
  • Kugelschreiber
  • Lesezeichen
  • Duftpaket

TAP hat sich hier echt Mühe gegeben, alles Erdenkliche anzubieten, wovon vieles auch nach dem Flug praktisch sein kann, wie z.B. der Kamm oder das Lesezeichen.

Fazit

TAP Airbus A321LR Executive Class Bewertung
  • Check-in & Boarding
  • Komfort & Kabine
  • Essen & Verpflegung
  • Service
  • Entertainment
  • Extras
4
Fazit

Fliegt man im Thronsitz, der wenigstens (wenn noch verfügbar) kostenlos reservierbar ist, kann man über den Sitz keineswegs meckern. Auch der Service fällt nicht negativ auf. Lediglich das Bus-Boarding ist für mich ein großer Nachteil des A321. Die WLAN-Preise machen TAP auch unattraktiv für Leute, die während des Flugs (online) arbeiten wollen. Insgesamt würde ich allerdings jederzeit nochmal mit TAP fliegen, wenn sie wieder eines ihrer vielen Business-Angebote anbieten – besonders wenn der Thronsitz noch frei ist. Bei einer 2er-Reihe gibt es aber deutlich bessere Alternativen.

Titelbild: Ditmar Lange

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Kommentare (12)

  1. DIRK Eggers sagt:

    Hallo, muss ein Einreiseformular für Portugal ausgefüllt werden. Oder war das nur zu Corona.
    Gruß Dirk

  2. Ulli sagt:

    Wir sind für unter 900 Euro FRA-LIS-BOS und zurück geflogen und hatten jeweils die einzelnen Sitze in der 2. Reihe.
    Der Ansicht, dass man als groß gewachsener Mensch (mit großen Füßen) auf diesen Plätzen bequem liegen kann, kann ich leider auch nicht zustimmen. Für den Hinflug am Tag war ich mit diesem Sitz sehr zufrieden. Für einen Nachtflug (zum Schlafen) würde ich beim nächsten Mal auch die erste Reihe favorisieren, weil dort am meisten Beinfreiheit gegeben ist.
    Im Vergleich zu vielen anderen Business Class Sitzen, finde ich die Einstellmöglichkeiten hier recht eingeschränkt.

    Die Lounge in Lissabon ist bestenfalls mittelmäßig; die Lounge in Boston eine der schlechtesten Business Class Lounges, die ich bisher nutzen durfte, bzw. musste.

    Das Essen hatte ich für den Hinflug bereits per Internet bestellt, für den Rückflug klappte das mit merkwürdigen Meldungen nicht.
    Das Nudelgericht auf dem Hinflug war das mieseste, was ich seit Jahren in einem Flugzeug serviert bekommen habe; das Essen auf dem Rückflug war dagegen ansehnlich und sehr lecker.
    Die Getränkeauswahl ist ok – leider gibt es aber keine heiße Schokolade und auch keinen Moscatel de Setubal. Letzteren gibt es üblicherweise schon – aber nicht in der A321LR.

    Wie auch bei einigen anderen Airlines sind die Ohrmuscheln der Kopfhörer für mich zu klein, so dass diese nach einiger Zeit unangenehm drücken. Die Geräuschunterdrückung ist nicht optimal, aber durchaus merkbar.
    Leider gibt es bei der Filmauswahl keine Funktion, dass man nur Filme mit deutscher Sprachauswahl angezeigt bekommt. Man muss leider lästig bei jedem Film einzeln nachschauen. Insgesamt ist die Filmauswahl recht groß und viele der Filme verfügten auch über deutschen Ton.

    Alle unsere Flüge waren pünktlich und auf unserem Rückflug LIS-FRA wurde kurzfristig auch eine A321LR eingesetzt, bei der ich die erste Reihe testen konnte.
    Der Service an Bord war guter Durchschnitt – nur die Ansagen auf Englisch meist völlig unverständlich.

    Trotz einiger Kritik finde ich das Gesamtpaket absolut zufriedenstellend – vor allem natürlich für den gezahlten Preis.

  3. Emmanuel sagt:

    hatte ebenfalls bei meinem letzten Flug LIS-EWR den 4E Sitz. Sehr großzügige Ablagefläche finde ich gut. Allerdings ist der Sitz selbst sehr eng geraten. Ich denke, das liegt weniger an überdimensionierten Ablageflächen als an die zwei Sitze vorn wozwischen die ausgefahrene Liegefläche des Thronsitzes passen muss.
    Das Essen bei TAP finde ich immer sehr gut, bzw. übertrifft meine Erwartung, welche sich nach dem meistens guten Preis des Flugs.
    das Boarding mit dem A321 per BUS ist einfach scheiße. wobei und was meine Erfahrung betrifft gab es ein BUS, der ausschließlich für Business Class Passagiere reserviert wurde.
    Insgesamt empfehle ich immer mit TAP über den Atlantik zu fliegen. Preisleistungsverhältnis ist ausgezeichnet.

    E.

  4. Johannes sagt:

    Ich habe nach dem 4. „recht“ vor einem Adjektiv aufgehört, den Artikel zu lesen. Ich weiß, dass hinter solchen Artikeln viel Arbeit steckt und weiß das wirklich zu schätzen.
    Ich erwarte allerdings ein wenig mehr Mühe bei der Gestaltung und Abwechslung. Diese Unsitte, ständig und überall ein „recht“ vor ein Adjektiv zu setzen (zumal es da unzählige Alternativen gäbe), scheint um sich zu greifen…

    • Ditmar Lange sagt:

      Danke für den Hinweis, es war mir nicht aufgefallen, dass ich 5x „recht“ verwendet hatte. Ich werde nächstes Mal darauf achten.

      • Remo sagt:

        Hallo Ditmar, ich hoffe das war Sarkasmus im Bezug ihrer Antwort auf die Unsitte von „Adjektiv Johannes“ hier sich eine Bewertung zu unterziehen , mit der Drohung nicht mehr weiterzulesen wenn Sie sich nicht mehr Mühe geben.

        • Ditmar Lange sagt:

          Ne, war sogar ernst gemeint. Nur durch kritisches Feedback verbessert man sich. Aber ja, man hätte es natürlich freundlicher formulieren können.

  5. Wolfgang sagt:

    Fliege heute abend von YUL nach LIS im A321LR neo.
    Hatte auf beiden Strecken 4E reserviert, habe ich aber nach meiner Ankunft in Montreal ganzcschnell geändert.
    Diese Sitze sind eine absolute Fehlkonstruktion und Missgeburt!!!
    Ich bin nur 1,85 mit Schuhgröße 44 – als ich den Sitz in die Liegeposition brachte, hatte ich das Gefühl, meine Füße und Unterschenkel würden „umwickelt“und ich werde gefesselt. So kann ich jedenfalls nicht liegen…
    Wozu brauche ich links und rechts so viel Platz? Thron? Völliger Blödsinn, wie bei LX.
    Kabine sehr ansprechend von der Farbgebung, Service und Essen so la la (ebenso nur 1 Hauptgericht verfügbar, scheint System zu sein)
    ABER: das beste Brot, das ich jemals an Bord hatte: Mischbrot mit toller, knackiger Kruste – ein Gedicht zu den sonst üblichen wabeligen, aufgebackenen Brötchen etc. (nicht mal in irgendeiner First gab es je so tolles Brot ( auch nicht bei Swiss)

  6. Gerd sagt:

    Sehr authentischer Beitrag. Bin schon mehrfach nach USA / Brasilien mit TAP geflogen, haben teilweise echt attraktive Preise. Kabinenservice ist immer sehr abhängig von der Crew, Essen ist woanders vielleicht einen Tick besser aber das Gesamtpaket passt im Regelfall. Interessant ist auch die Meilengutschrift bei M&M durch die Buchungsklasse J, die gibt es eine Menge Status aber auch Prämienmeilen.

    Leider habe ich Probleme mit den Gepäck bei meinem letzten Flug und der tel. Service bei TAP ist quasi nicht existent. Hat jemand zufällig eine service E-Mail oder irgendwelche anderen Tipps wie man TAP erreichen kann? Danke!

  7. Peter sagt:

    Ich flog in letzter öfters mit TAP interkontinental/kontinental in C als auch in Y. Authentischer Blog, gut alles getroffen und geschildert. Die Y interkonti ist in der A321LR auch relativ angenehm. Vorausgesetzt man wählt einer der vorderen EcoXtra Sitze.
    Was mir nicht bei TAP gefällt und sehr mangelhaft ist, die Erfahrung hattest Du ja bereits beim Check-In geschildert, ist der Service am Boden, an der Hotline als auch wenn es zu Problemen kommt.
    Summa Summarum stimmt aber das Preis-/Leistungsverhältnis mit einem soliden Produkt.

  8. Mike sagt:

    Gleiches Menü gabs nach JFK, allerdings in der A330-900. Zubringer MAD-LIS war der Hammer – superfreundlich und man wurde regelrecht vollgestopft. Lounge in LIS, vor der Passkontrolle, total bescheuert. Super Essen aber Mega voll. Regelrecht unangenehm und ja, die Duschen haben kein Wasser. Man kann aber in der Nachbarlounge für 15€ duschen. Sehr albern.

    Flieger war rappelvoll, Dienst nach Vorschrift und mir war nicht bewusst das es so neutrale Gesichtsausdrücke geben kann. Da sollte das Personal doch ab und an mal die Mundwinkel bewegen.

    Das beiden Sorten Brot waren der Hammer, knusprig und voller Geschmack. Sonst lasse ich Brot ja eher liegen. Alles andere war ok.

  9. Matthias sagt:

    Bin gerade im Mai den TAP A321LR in Business Transatlantik geflogen (MAD-LIS-JFK/EWR-LIS-MAD für knapp unter 1.000 Euro return). Wenn man zu zweit reist, empfehle ich eindeutig nicht den Thronsitz. Die Fußfreiheit ist dort deutlich eingeschränkt (die Füße werden zwischen die beiden davor liegenden Business-Sitze positioniert. Reihe 1 (beide Plätze deutlich größte Fußfreiheit) ist sogar noch besser als Reihe 3 oder 5.
    Filmauswahl m.E. nicht sehr aktuell. Crew wie beschrieben sehr freundlich -auch auf den Zubringerflügen-. Die TAP Lounge in Lissabon ist in der Tat recht groß. Im Hauptbereich findet man kaum Ruhe und teilt sich geplosterte Sitzbänke mit anderen Gästen ohne Abtrennung soweit man nicht an Tischen sitzen möchte. Es gibt jedoch einen kleinen (abgetrennten) Arbeitsbereich mit Bar-Tischen am Fenster und einen kleinen dunkleren Ruhebereich wo man sich Sessel zu einer unbequemen Liegemöglichkeit zusammenstellen kann. Die Duschkabinen waren leider nur zum Umziehen. Das Wasser war dort abgestellt.
    Das Preis- / Leistungsverhältnis ist in Business für ca. 1.000 Euro voll ok wenn man den Umweg über LIS in Kauf nehmen möchte. Wir hatten auf dem Hinweg Pech. Wir verpassten in LIS unseren Flieger nach EWR um nur 5-10 Minuten (ca. 20 Pax nach EWR wurden in LIS stehen gelassen, es wurde ein ca. 6 Stunden späterer Flug nach EWR angeboten. Erst auf insistierende Nachfrage wurde ein etwas früherer Flug nach JFK angeboten. Insgesamt mehr als 4 Stunden Verspätung! Mal sehen, ob es über ein Fluggastportal eine Entschädigung gibt, sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorlagen.

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