Verdiente 5 Sterne: Bewertung der EVA Air Business Class auf Taipeh → München (Boeing 787-9)

EVA Air Business TPE MUC Sitze Mitte

Das kleine Land Taiwan hat das Glück, mit gleich zwei super Fluggesellschaften (China Airlines und EVA Air) gesegnet zu sein. Und auch die recht junge Starlux Airlines positioniert sich als Premium-Airline. Kurzum: Die Konkurrenz in Taiwan ist groß, und Reisende haben die Qual der Wahl.

Mit einem Miles&More-Prämienticket konnte ich kürzlich EVA Air’s Royal Laurel Class (Business Class) auf der Strecke Taipeh – München testen. Also lest weiter und erfahrt, inwieweit die hohen Erwartungen erfüllt werden konnten.

Bevor es an die Bewertung geht, zunächst noch ein kurzer Blick auf die Flugdaten:

  • Flug: BR 71 Taipeh TPE – München MUC
  • Sitzplatz: 2D (umgesetzt von 7D)
  • Fluggerät: Boeing 787-9 B-17882 (Auslieferung Oktober 2018)
  • Planm. Abflug: 23:25 Uhr
  • Planm. Ankunft: 07:25 Uhr
  • Blockzeit: 15h 0min
  • Reisezeitpunkt: November 2023

Buchung

Nach einer Reise durch Mikronesien musste ich irgendwie nach Hause kommen. EVA Air ist zudem einer von wenigen Miles&More-Partnern ohne Treibstoffzuschläge und war daher meine erste Wahl. Ich buchte zunächst ca. 3 Monate vor Abflug ein Business-Class-Ticket Taipeh → Amsterdam oneway für 71.000 Meilen und ca. 70€ Steuern & Gebühren.

Das wäre sicher auch ein bequemer Weg nach Hause gewesen, war aber aus mehreren Gründen keine optimale Verbindung:

  • Der Flug nach Amsterdam hat einen Zwischenstopp in Bangkok. Dort müsste der Flieger kurz verlassen werden und die gesamte Reisedauer verlängert sich auf ca. 20 Stunden
  • Der Flug nach Amsterdam startet um 08:40 morgens und der gesamte Flug wäre dann ein Tagflug
  • Nach Amsterdam fliegt eine Boeing 777 mit alter Business Class

Ziemlich genau 2 Wochen vor Abflug wurde dann ein Platz auf der Verbindung Taipeh – München frei. Die 50€ Storno-Gebühr bei Miles&More war mir dies allemal wert, zumal dort die Boeing 787 mit moderner Kabine verkehren würde.

Letztlich landete ich bei folgendem Ticket für 71.000 Meilen zzgl. 109€ an Steuern & Gebühren:

  • Taipeh – München in der EVA Air Business Class (Boeing 787-9)
  • München – Berlin in der Lufthansa Business Class (Airbus A320)

Nach der Buchung konnte ich auch direkt über Lufthansa.com die Sitzplätze für beide Flüge reservieren. Leider war zu dem Zeitpunkt schon kein Fensterplatz mehr frei und ich musste mit einem Platz in der Mitte des Flugzeugs vorliebnehmen. In diesem Fall nicht so schlimm, denn bei einem Nachtflug mit Start um 23:25 und Landung um 7 Uhr morgens gibt es ohnehin nicht viel zu sehen.

Check-in

Ich hatte kurz versucht, online einzuchecken, aber bei EVA Air konnte die Buchung nicht gefunden werden. Ich vermute, ich hätte dafür eine zweite PNR gebraucht, die ich auch auf der Lufthansa-Seite nicht finden konnte.

Da ich aber ohnehin Gepäck einzuchecken hatte, bemühte ich mich auch nicht weiter. Einziger Vorteil des Online Check-ins: Ich hätte dann den City Check-in direkt am Hauptbahnhof Taipeh nutzen können. Der ist offenbar kein richtiger Check-in, sondern nur eine Gepäckabgabe für bereits eingecheckte Passagieren:

EVA Air City Check in TPE
Ich war ein wenig im Stress und hatte mir den City Check-in daher nur kurz angeschaut

So musste ich den Koffer eben mit in die Flughafen-Metro nehmen. Mit dieser traf ich rund zweieinhalb Stunden vor Abflug am Terminal 2 ein.

Es gibt eigene Priority-Schalter für Reisende mit Star-Gold-Status oder Business-Class-Tickets. Luxus sieht anders aus, aber es gab zumindest keinerlei Wartezeit.

BR Biz TPE MUC Check in
Ein stinknormaler Check-in-Schalter

Am Schalter fragte ich noch einmal nach Sitzplätzen am Fenster. Dort hätte es dann in der Tat noch 1A und 1K zur Auswahl gegeben. Interessanterweise konnte der Mitarbeitet am Schalter die Plätze nicht direkt im System ändern, sondern musste dafür ein kurzes (5 Sekunden) Telefonat führen.

Nach genauerem Blick auf den Sitzplan (der lag ausgedruckt am Schalter vor), lehnte ich dann aber doch ab und wechselte wieder auf 7D zurück. Denn 1A und 1K liegen beide direkt am Gang und bieten somit nur wenig Privatsphäre.

In Taipeh gibt es keinen Fast Track an der Sicherheitskontrolle – zumindest nicht im von EVA Air genutzten Terminal 2. Alles lief aber recht effizient ab und so saß ich 15 Minuten nach Ankunft in TPE schon in der Lounge.

Lounge

Die Ausschilderung zu den Lounges ist nach Verlassen der Sicherheitskontrolle zunächst verbesserungswürdig (nämlich nicht vorhanden). Sie befinden sich direkt oberhalb des Duty-Free-Shops, d.h. es ist erst einmal egal, in welche Richtung man läuft. Dann muss man sich nur noch für die gewünschte Lounge entscheiden, denn es gibt alleine von EVA Air gleich vier Stück:

  • The Club – für Silber-Statusinhaber bei EVA Air sowie mit Star Alliance Gold
  • The Star – für Star Alliance Gold Mitglieder
  • Infinity Lounge – exklusiv für Business-Class-Passagiere
  • The Garden – exklusiv für EVA-Air-Vielflieger mit Diamond-Status bei Infinity MileageLands
Lounge Uebersicht TPE
Übersicht der Lounges im Terminal 2 des Flughafen Taipeh

Die Infinity Lounge ist hierbei oberhalb der Star-Gold-Lounges angesiedelt, also stattete ich zuerst dieser einen Besuch ab. Die Lounge ist vergleichsweise klein und war somit gut gefüllt. Dennoch fand ich ohne Probleme einen Sitzplatz (geschätzt waren ca. 20% bis 30% aller Plätze frei).

Es gibt ein kleines Buffet mit primär asiatischen Speisen und ein paar Optionen aus dem Westen. Interessant fand ich die Hot-Dog-Maschine, die eher an einen 7-Eleven als eine Business Class Lounge erinnert. Trotzdem eine witzige Idee.

In den Bambus-Körben versteckte sich leider nur eine Sort Dumplings (ohne Füllung), der Rest war mit anderen Speisen wie z.B. Bacon gefüllt. Schade, denn ich hatte mich auf eine letzte Portion Xiao Long Bao, d.h. mit Suppenfüllung gefreut

Zudem gab es eine große Eistruhe mit Eis von Mövenpick. Kleine abgepackte Becher wären mir zwar lieber (weil hygienischer) gewesen, aber zu Eis sage ich nie nein. Außerdem handelte es sich hier um das gute Mövenpick-Eis, das schmeckt wie in der Schweiz. Das deutsche Mövenpick-Eis, vertrieben von Schöller, ist im Vergleich dazu von minderwertiger Qualität.

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Infinity Lounge, schaute ich mir noch die The Star Lounge direkt gegenüber an. Diese ist um ein Vielfaches größer und bot jede Menge freie Plätze. Das Essens-Angebot war ein wenig kleiner als in der Infinity Lounge gegenüber. Ohne den direkten Vergleich bekommt man das aber kaum mit.

Für Eis-Freunde lohnt es sich, in beiden Lounges vorbeizuschauen. Denn in der The Star Lounge gab es Eis von Häagen Dazs statt Mövenpick. Laut Erfahrungen im Flyertalk ist es aber oft genau umgekehrt, d.h. es wird wohl einfach etwas durchrotiert.

Aufgrund der ruhigeren Atmosphäre hat es mir in der The Star Lounge insgesamt etwas besser gefallen. Einen Vorfeldblick gibt es leider nirgendwo, man schaut höchstens auf den Bereich mit den Check-in-Schaltern.

Duschen gibt es übrigens sowohl in der Infinity, als auch The Star Lounge. Ansonsten ist noch der Service positiv zu erwähnen: Benutztes Geschirr wurde innerhalb kürzester Zeit abgeräumt.

Insgesamt war das Angebot in der Lounge durchaus in Ordnung. Von der Business-Class-Lounge einer 5-Sterne-Airline kann man aber meines Erachtens ein wenig mehr erwarten. Ich ziehe gerne den Vergleich mit einer Lufthansa Senator Lounge – und davon kann sich EVA Air nicht groß abheben.

Prinzipiell wäre es auch möglich, die SilverKris Lounge von Singapore Airlines aufzusuchen, aber die hat nur bis 18 Uhr geöffnet.

Boarding

Selbst auf Langstrecke legt EVA Air die Boarding-Zeit auf gerade einmal 30 Minuten vor Abflug fest. Es startete dann tatsächlich auf die Minuten genau. Das kurze Boarding-Zeitfenster hat zudem problemlos gereicht und es waren schon nach gut 10 Minuten alle Passagiere an Bord.

Zumindest ein Teil der Effizient ist sicher darauf zurückzuführen, dass der ganze Vorgang von EVA Air sehr gut organisiert ist. Als es mit Gruppe 1 losging, prüfte eine Mitarbeiterin in der Schlange, ob jeder richtig steht, während vorne schon die ersten Bordkarten gescannt wurden. Eine weitere Gate-Agentin hielt ein großes Schild mit einer Bordkarte hoch, auf dem die Gruppe klar abgebildet war. Falsch machen kann man gar nichts, außer man legt es aktiv darauf an.

Auf dem Flug waren offenbar fast ausschließlich Deutsche gebucht. Den Gesprächen nach zu urteilen, kamen viele von ihnen per Umsteigeverbindung aus Japan. Dort fliegt die Airline insgesamt acht Flughäfen an, was einige Transfer-Möglichkeiten eröffnet.

Kabine

Das Flugzeug mitsamt Kabine hatte zum Zeitpunkt meiner Reise zwar schon 5 Jahre auf dem Buckel, aber es wirkte alles noch wie frisch aus der Fabrik. Auch der optische Ersteindruck war super: Die Kombination aus grau und dunklen Brauntönen in Verbindung mit ein paar grünen Akzenten versprüht eine angenehme Atmosphäre. Und Peer ist glücklich, weil er nicht wieder eine Krankenhausatmosphäre erwähnen muss.

EVA Air Business TPE MUC Sitze Mitte

Bei immer mehr Airlines ist es zum Trend geworden, auf die Gepäckfächer in der Kabine zu verzichten. Bei EVA Air sind sie hingegen vorhanden, und das ist aus meiner Sicht auch die bessere Entscheidung. Hier ist Funktionalität (= Platz für alles Handgepäck) wichtiger als das etwas bessere Raumgefühl durch höhere Decken.

Fasziniert hat mich der künstliche Sternenhimmel, der nachts eingeschaltet wurde. Mit kleinen weißen LEDs wird eine tolle Atmosphäre erschaffen, die ich bisher noch in keinem anderen Dreamliner gesehen hatte:

EVA Air Business TPE MUC Sternenhimmel 1

Sitz

EVA Air verbaut in der Langstreckenflotte unterschiedliche Business-Class-Sitze: In den Boeing 777 gibt es ältere Reverse Herringbone Sitze des Typs Safran Cirrus (auch bei z.B. Air France, American Airlines & Avianca zum Einsatz). In den Boeing 787-9 und 787-10 sind die Sitze hingegen versetzt angeordnet. Dort kommt der Vantage XL von Thompson zum Einsatz.

Im kleineren Dreamliner, mit dem ich geflogen bin, gibt es insgesamt 26 Sitze in der Business Class. Die versetzte 1-2-1-Anordnung lässt sich besser verstehen, wenn man einen Blick auf den Sitzplan wirft:

Ein Blick in die Business Class von EVA Air – mit insgesamt 7 Reihen (© Aerolopa)

Bester Sitzplatz

Die versetzte Anordnung bringt einige Vor-, aber auch Nachteile mit sich. So zeigt schon der Sitzplan oben, dass nicht alle Einzelsitze auch etwas vom Fenster haben. Jeder zweite Sitz ist gut vom Gang abgeschirmt und hat einen guten Blick nach draußen. Die anderen Plätze befinden sich nah am Gang und das Hinausblicken wird erschwert.

Wer alleine reist und Wert auf Privatsphäre legt, ist daher mit den Plätzen 2A, 2K, 5A, 5K, 7A und 7K am besten beraten. Sobald die vergeben sind, wird es etwas kniffliger. Entweder man setzt sich in den Mittelblock (2D, 5D, …), um Abstand vom Gang zu haben, oder man wählt die übrigen Einzelsitze. Letztere sind kaum vom Gang abgeschirmt, aber man kann zumindest etwas nach außen schauen.

Bei Reisen gemeinsam mit Freund, Partner, o.ä. sind die Plätze D + G die naheliegendste Option. Allerdings gibt es selbst dort noch ca. 80 cm Abstand zwischen den Köpfen, sodass Konversationen etwas erschwert sind.

Da ich meinen Flug kurzfristig gebucht hatte, waren die Fensterplätze ohnehin schon alle weg. Ich entschied mich daher für Sitz 7D. Im Flieger änderte ich spontan meine Meinung, und machte es mir stattdessen auf 2D gemütlich. Die Sitze 1A, 2D, 2G und 1K bieten nämlich deutlich mehr Platz für die Füße, da sich davor der Bulkhead befindet. Dazu aber mehr im Abschnitt Schlafkomfort.

Ich kannte den Sitz mittlerweile schon von SAS (hier geht’s zur Bewertung) und Delta (in der neuen Delta One Suite). Abseits davon findet man ihn auch bei Philippine Airlines, LATAM – und selbst bei der Lufthansa. Denn der Kranich hat einige Jets von Philippine Air mitsamt Kabine übernommen.

Vantage XL ist aber nicht gleich Vantage XL. Das Konzept mag zwar immer das gleiche sein, aber es gibt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, was etwa Stauraum, Privatsphäre und Tisch angeht. Also schauen wir uns mal genauer an, was die Konfiguration von EVA Air zu bieten hat.

Stauraum, Ablagen und Funktionen

Die einzelnen Sitze sind durch große, beleuchtete Schilder einfach zu finden. Am Platz gibt es dann mehrere Möglichkeiten, seine Gegenstände unterzubekommen. Zu Start muss aber fast alles nach oben ins Gepäckfach, ehe man Laptop, Ladekabel, usw. ausbreiten kann.

EVA Air Business TPE MUC mit Gepaeckfaechern

Ich hatte erwartet, fast die gleiche Sitzkonfiguration wie bei SAS vorzufinden, aber EVA Air macht doch einiges anders. So ist der Sitz insgesamt etwas kantiger, maximiert dafür aber die Fläche des Seitentisches. Dort kann man problemlos den Laptop ablegen, ohne dass er in die Sitzfläche ragt. Und wenn man es drauf anlegt, hätte sogar das Tray vom Abendessen noch Platz.

Die Knöpfe zur Steuerung des Sitzplatzes gibt es zweimal: Einmal in der großen Seitenkonsole und einmal, etwas tiefer angebracht, direkt am Sitz (damit gut im Liegen zu erreichen)

Bewertung BR Biz TPE MUC zwei Bedienpanel
Bedienknöpfe, einmal oben und einmal unten

In der Nähe der Bedienknöpfe befinden sich auch Steckdose, USB-Anschluss (nur USB-A) und die Kopfhörerbuchse. Alle sind gut erreichbar, und man muss nicht lange fummeln, damit das Ladekabel hält.

EVA Air Business TPE MUC Bedienpanel

Weiter geht es mit einem großen Staufach, dass anfangs Kopfhörer und Amenity Kit beinhaltet. Auch Reisepass, Geldbeutel und die übrig gebliebenen Ladekabel lassen sich dort problemlos unterbringen, zumindest wenn man das Amenity Kit woanders hinsteckt.

Abseits davon gibt es noch zwei weitere Fächer an der Seite der Liegefläche. Die Größe und Form scheint dort je nach Sitz etwas abzuweichen. Bei mir in 2D war der Stauraum hier enorm. Im Nachhinein betrachtet wohl ein guter Platz für Schuhe und Slipper, ich hatte die aber einfach zwischen Sitz und Gang stehen lassen.

Je nachdem wo man sitzt, gibt es auch null oder zwei Plastikscheiben für zusätzlich Privatsphäre. An meinem Platz konnte ich eine davon zum Gang hin ausfahren, die andere zum (nicht vorhandenen) Sitznachbarn. Beide sind definitiv sinnvoll, letztere schien mir aber relativ klein. Bei anderen Sitzen gibt es eine richtige Plastikwand statt dieser halbtransparenten Scheibe:

Dafür hat EVA Air zwischen den Sitzen noch Platz für einen weiteren, kleinen Tisch zwischen beiden Passagieren gefunden. Auch nicht schlecht:

EVA Air Business TPE MUC Privatsphaere
Kleiner Mitteltisch und Sichtschutz aus Plexiglas

Die Sitze direkt am Gang habe ich nicht getestet. Man hat dort aber definitiv weniger Privatsphäre, zumal es nicht mal den ausfahrbaren Sichtschutz zum Gang hin gibt:

Bewertung BR Biz TPE MUC Privatsphaere

Das dürfte einer von wenigen Fällen seinen, in denen eine verschließbare Tür in der Business Class wirklich Sinn ergibt. Normalerweise halte ich dies eher für eine Spielerei, da die Privatsphäre bei den typischen Reverse-Herringbone-Sitzen selbst ohne Tür groß genug ist. Eine optimale Lösung wären Türen aber auch hier nicht, da das dann wieder auf Kosten der Sitzbreite geht.

Die erste (bzw. zweite) Reihe bietet in puncto Stauraum übrigens einen weiteren Vorteil: Da es nach vorne hin keine weiteren Sitze gibt, kann man auf der großen Plastikfläche problemlos Kissen, Essen, leere Tabletts usw. ablegen, ohne jemanden zu stören.

Der Tisch kann aus der Armlehne ausgefahren werden. Er ist nicht besonders groß, aber stabil gebaut. Zudem kann der Tisch ausreichend weit nach vorne und hinten verschoben werden, sodass man auch in der Lounge-Position bequem essen und arbeiten kann.

Bewertung BR Biz TPE MUC Tisch

Insgesamt wirkt der Sitz in jederlei Hinsicht sehr durchdacht und lässt kaum Funktionen vermissen.

Sitzkomfort

Laut AeroLopa ist die Sitzfläche 23″ (58 cm) breit. Das ist interessanterweise ein Zoll mehr als SAS im A350 bietet – und das, wo der A350 eine breitere Kabine bietet als der Dreamliner. Ich konnte das anfangs nicht wirklich glauben, aber tatsächlich kam mir der Sitz etwas geräumiger vor als bei SAS. Ich denke, es ist auf die durchdachte, aber gleichzeitig kompakte Anordnung von Stauraum & Bedienelementen zurückzuführen.

So oder so: Wer sich einmal hingesetzt hat, möchte so schnell nicht wieder aufstehen. Der Sitz ist gut gepolstert und bietet all das, was man von einem Business-Class-Sitz erwartet. Auch die Verstellung von der Liege- in die Sitzposition klappte einwandfrei. Alles zwischen aufrecht und flachem Bett ist dann die Lounge-Position, in der ich beim Essen, arbeiten & Filme schauen verweilte.

EVA Air Business TPE MUC Sitz hochkant
Sitz mit Schultergurt

Bei Start und Landung muss ein Schultergurt angelegt werden. Dieser schränkt die Bewegungsfreiheit etwas ein, ist aber keinesfalls so unbequem wie bei Finnair.

Theoretisch gibt es auch eine Massage-Funktion, die habe ich aber kaum gespürt. Und ohnehin in: Eine viel bessere Massage sind doch die Turbulenzen irgendwo über dem südchinesischen Meer.

Schlafkomfort

Bereits beim Boarding befanden sich folgende Gegenstände am Sitz:

  • Ein Kissen mittlerer Größe
  • Eine große, warme Decke
  • Ein Paar Slipper (mit Schuhgröße 47 ziemlich eng)

EVA Air händigt zudem einen Pyjama an alle Business-Class-Passagiere aus, der nach dem Flug behalten werden kann. Noch am Boden wurde nach der gewünschten Größe gefragt, wobei es „nur“ bis XL ging.

Der Pyjama ist sehr bequem, kuschelig und passt auch mir noch gerade so, obwohl ich mit 198 cm Körpergröße normalerweise 2XL trage. Viel größer sollte man allerdings nicht sein. Er hat jedenfalls einen Platz bei mir im Kleiderschrank gefunden, und ist keinesfalls ein Einmalprodukt.

Der Abflug in Taipeh erfolgte kurz vor Mitternacht. Mit Start, Essen, Trinken, usw. vergingen dann in etwa weitere zwei Stunden. Um es kurz zu machen: Nach dem Speisen war ich todmüde und fiel quasi sofort ins Bett. Während andere Passagiere noch am Essen waren, lag ich schon mit dem Pyjama im Bett und so kam die Crew gar nicht dazu, mir einen Turndown Service anzubieten. Erst später fand ich daher raus, dass es eine Matratzenauflage gegeben hätte, und die Stewardessen auch das Bett herrichten, wenn man das möchte.

Bewertung BR Biz TPE MUC Liegeflaeche
Hier gehört wohl eigentlich noch eine Auflage drauf. War aber auch so bequem genug ¯\_(ツ)_/¯

Ich habe geschlafen wie ein Murmeltier und wurde erst vier Stunden vor der Landung wieder wach. Die 8 Stunden dazwischen waren höchst erholsam, und das sagt eigentlich schon alles, was man über den Schlafkomfort wissen muss. Ich hätte sogar am liebsten noch etwas weitergeschlafen, aber dann bliebe keine Zeit mehr, um das Review zu schreiben.

Vor allem ich als überlanger Seitenschläfer schätze den Sitz Vantage XL für seinen Schlafkomfort. Bei vielen Sitzen kriege ich nach zwei, drei Stunden Krämpfe im Bein, da die Beine nicht angewinkelt werden können. Das ist hier überhaupt kein Problem, denn es gibt sowohl an den Füßen als auch im Bereich der Knie jede Menge Platz. Auch nach oben hin bleibt ausreichend Freiraum, da kein Tisch o.ä. blockiert.

Noch besser ist das natürlich am von mir gewählten Bulkhead Seat. Dort ist die Beinablage nicht wie sonst (grob geschätzt) 30, sondern satte 50 Zentimeter breit. Der Sitz wird somit selbst zu den Füßen hin nicht merklich schmaler. Wer also den bestmöglichen Schlafkomfort möchte, sollte Sitz 2D oder 2G wählen.

Essen & Trinken

Bei Abflug um kurz vor Mitternacht ist eigentlich gar keine passende Zeit mehr für ein Abendessen. Dennoch serviert EVA Air zum Glück ein ordentliches Dinner – Zeit zum Schlafen ist ja später noch genug. Drei verschiedene Optionen gab es auf meinem Flug zur Auswahl.

  • Royal Laurel Dining: Die westliche Option mit Salat, Brot und Chicken Bourguignon (in Weinsoße). Der Tee-Pudding klingt dann aber doch eher asiatisch.
  • Star Special: Klassisch taiwanesisches Essen mit Nudeln, Wontons und Hühnersuppe. Zudem als die zeitsparende Variante beschrieben
  • Nakamura Kyo-Kaiseki Cuisine: Hier ist die Speisekarte noch länger als der sperrigen Name. Ein japanisches Viel-Gänge-Menü mit Sushi, Soba-Nudeln und mehr.

Interessant finde ich dabei, dass auch Vorspeise- und Nachspeise je nach Menü abweichen. Hier ein vollständiger Blick auf die Speisekarte:

Ich hörte mal, dass Taiwan das Land mit dem besten (und günstigsten) japanischen Essen außerhalb Japans sei. Nachdem ich mich zuvor schon mehrere Tage von Dumplings ernährt hatte, wurde es daher das japanische Menü.

Los ging es mit einem Gruß aus der Küche Galley – ein Stück Stopfleber und eine gebratene Auster:

Bewertung BR Biz TPE MUC Appetizer

10 Minuten später (50min nach Takeoff) kam dann der Rest des Menüs. Ich hatte mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, was ich überhaupt bestellt hatte. Und so kam das riesige Tablett doch ein wenig überraschend. Man beachte auch, wie schön alles angeordnet ist – die Nudeln sind fast schon ein Kunstwerk.

Bewertung BR Biz TPE MUC Essen
Unter der schwarzen Kuppel verbirgt sich die Misosuppe

Geschmeckt hat alles – sehr gut. Natürlich: Sushi ähnlicher Qualität gibt es selbst im 100-Yen Kaitensushi (vom Fließband), Soba-Nudeln sind vor Ort in Japan frischer und besser. Aber was EVA Air hier im Flugzeug auftischt, ist durchaus beachtenswert.

Nicht oben abgebildet ist die Nachspeise. Darauf verzichtete ich nach dem umfangreichen Hauptgang – und vorher gab es ja ohnehin schon mehrere Portionen Eis in der Lounge.

Bei den Getränken lässt sich EVA Air ebenfalls nicht lumpen. Die Karte ist so lang, dass ich meine gewohnte Cola Zero erst einmal finden musste (Mitte rechts). Daneben hätte es diverse Cocktails mit und ohne Alkohol gegeben, sowie Spirituosen, Champagner, Weine, Bier, Saft, Tee und auch zwei verschiedene Sorten Milch, falls sich Ditmar mal in ein EVA-Air-Flugzeug verirrt. Was die Weine angeht, überlasse ich lieber den Kennern das Feld, denn ich kenne Perrier nur als Mineralwasser:

BR TPE MUC Weinkarte
BR TPE MUC Speisekarte Getraenke

Als ich nach 8 Stunden Schlaf langsam zur Arbeit überging, war langsam wieder ein leichtes Hungergefühl zu vernehmen. Auch dafür ist natürlich gesorgt, und Zwischenmahlzeiten sind ebenfalls Teil der Speisekarte:

  • Gebratene Nudeln mit Schwein, Ei und Gemüse
  • Rinder-Burger
  • Vegetarischer Shepherd’s Pie (also eher ein Gemüse-Auflauf?)
  • Bohnensuppe
  • Gartensalat
  • Instant-Nudeln
  • Heiße Schokolade in Kekse

Die Kekse muss ich irgendwie übersehen haben, und so bestellte ich nur den Burger.

EVA Air hatte schon beim Abendessen gezeigt, dass sie Catering drauf haben. Und trotzdem war ich überrascht, wie perfekt der servierte Burger aussah:

Bewertung BR Biz TPE MUC Burger

Offenbar wurde der Burger frisch von der Crew zusammengestellt. So war das Brötchen knusprig, Patty und Käse warm und Salat und Tomate kalt. Ich kenne Flugzeug-Burger eher so, dass einfach alles zusammen in den Ofen geschmissen wird, und sich der Passagier dann um den Rest kümmern darf.

Wer nach der Nadel im Heuhaufen sucht, könnte feststellen, dass das Stück Fleisch eher an eine Bulette, als ein Burger-Patty erinnerte. Aber um zwei Stunden bis zum Frühstück zu überbrücken, reicht auch das. 😉

Kurz nachdem mir mein Burger gebracht wurde, begann die Crew dann wirklich schon mit den Vorbereitungen für das Frühstück. Das bekam ich aber nur mit, weil ich ohnehin wach war und in der ersten Reihe saß. Es gab weder besonderen Lärm, noch waren störende Lichter auszumachen.

Und diese Rücksichtnahme hielt bis kurz vor Landung an. Als es 2 Stunden vor der Ankunft in München mit dem Frühstücksservice losging, blieben alle Lichter gedimmt. Wer weiter schlafen möchte, könnte das also problemlos tun. Die meisten Passagiere waren aber ohnehin schon wach, denn es war nun fast mittags nach taiwanesischer Ortszeit.

Zur Frühstück gab es dann eine ähnliche Auswahl wie zum Abendessen. Einmal chinesisch, einmal europäisch und einmal… woher auch immer die Nudelsuppe zum Frühstück kommt:

BR TPE MUC Speisekarte Fruehstueck

Ich bin ohnehin kein großer Frühstücks-Fan und freue mich immer, wenn es in Asien Chicken Nuggets oder Chicken Wings zum Frühstück gibt. Da war die herzhafte, riesige und dazu noch leckere Nudelsuppe sehr willkommen:

Bewertung BR Biz TPE MUC Fruehstueck Nudelsuppe

Die Beilagen dazu habe ich nicht angerührt, und auch das Obst abbestellt. Vermutlich hätte man das Gemüse irgendwie mit in die Nudelsuppe legen sollen, aber die Menge war schon so mehr als ausreichend.

Dazu gab es für mich eine heiße Schokolade (nicht auf dem Foto abgebildet). Europäisch-asiatische Fusionsküche quasi.

Erst nach dem Flug fand ich heraus, dass man das Essen auch hätte vorbestellen können. Es kann also gut sein, dass es auf diesem Wege zusätzliche Optionen fürs Hauptgericht gibt. Aber mir schien, als hätte ich selbst spontan an Bord schon die bestmögliche Wahl getroffen.

Service

Der Service war insgesamt sehr aufmerksam und freundlich, und steht anderen Airlines aus Asien in Nichts nach.

Auch an der Geschwindigkeit gab es nichts auszusetzen. Ich war gut anderthalb Stunden nach dem Start bereits mit dem Essen fertig. Die leeren Teller wurden dann ohne Verzögerung abgeräumt. Gut finde ich auch, wie rücksichtsvoll die Flugbegleiter beim Frühstück vorgegangen sind, um niemanden unnötig aufzuwecken.

In-Flight Entertainment

So langsam artet das Review in einer Art Lobhudelei aus. Zum Glück weiß EVA Air aber, dem entgegenzuwirken. Denn mit nur einer nervigen Kleinigkeit schaffen sie es, das Premium-Erlebnis unerwartet stark zu stören.

An das Sicherheitsvideo schloss sich zunächst eine Werbung für Luxusuhren an. Nervig genug, aber das gibt es ja auch bei anderen Airlines. Allerdings war das noch längst nicht alles. Insgesamt zählte ich nach dem Sicherheitsvideo neun Werbespots.

Man könnte nun davon großzügig die Werbung fürs eigene Bordprodukt und das Onboard-Shopping abziehen, aber selbst dann ist das einfach zu viel. Das gilt ganz besonders für die Business Class einer 5-Sterne-Airline, aber würde auch woanders für Punktabzüge sorgen. Ich war fast erstaunt, dass man die Overhead Bins nicht auch noch mit Werbung zugepflastert hat.

Wenn man vom störenden Ersteindruck mal absieht, lässt das Unterhaltungssystem kaum Wünsche offen. Es gibt einen 18″ großen Monitor mit (in etwa) Full-HD-Auflösung. Da man relativ nah am Bildschirm sitzt, ist die Größe absolut ausreichend für den Filmgenuss.

Ich habe auch diesmal wieder die Filme durchgezählt und kam auf etwas mehr als 100 (darunter ein paar neuere). Die genaue Auswahl auf eurem Flug kann auch vorab online geprüft werden. Außerdem stehen ganze Staffeln verschiedener Serien zur Verfügung und es gibt insgesamt sechs Spiele inkl. Angry Birds oder Plants vs. Zombies.

Das Unterhaltungsprogramm kann auch über die Fernbedienung gesteuert werden, die über einen eigenen kleinen Touchscreen verfügt. Wer mag, kann auch darüber die Musik steuern, während auf dem Haupt-Bildschirm zum Beispiel die Flugkarte angezeigt wird. Und apropos Flightmap… Die steht natürlich auch zur Verfügung und lässt sich individuell anpassen.

WiFi

WLAN steht zwar zur Verfügung, ist allerdings ziemlich teuer. Rabatte oder gar kostenlosen Zugang für Passagiere der Business Class gibt es nicht.

Mir wurden folgende Pakete angeboten:

  • Messaging Plan: 30 MB für 4,95 $ (~4,65 €)
    nur für Textnachrichten
  • Standard Plan: 100 MB für 14,95 $ (~14,04 €)
  • Business Plan: 300 MB für 29,95 $ (~28,12 €)
  • Ultimate Plan: Unbegrenzt für 39,95 $ (~37,51 €)

Die Datenbegrenzungen sind (insbesondere bei diesen Preisen) ein Witz, sodass quasi nur das Ultimate-Paket infrage kommt. Mir war das aber keine 36€ wert, erst recht auf einem Nachtflug. Die Geschwindigkeiten konnte ich daher nicht testen.

Extras

EVA Air gibt ein Amenity Kit von Giorgio Armani aus – es wird also quasi zum Armanity Kit. Ob das Ganze nun wirklich etwas mit der Modemarke zu tun hat, oder einfach nur Logo auf ein günstiges Chinaprodukt geklebt wird, weiß ich nicht. Aber das kleine Köfferchen aus Kunstleder wirkt insgesamt durchdacht und lässt sich durch die vielen Fächer gut als Kosmetik- oder Kabeltasche wiederverwenden.

Luftdüsen konnte ich nicht finden. Die Kabine war aber angenehm temperiert, sodass mir dies nichts ausmachte. Generell habe ich es an Bord lieber etwas zu kalt als zu warm, da man die Nacht ja ohnehin unter der Kuscheldecke verbringt.

Es gibt in der Boeing 787-9 insgesamt drei Toiletten für die maximal 26 Business-Class-Passagiere. Das ist ein sehr gutes Verhältnis, in der 777 hingegen müssen sich 39 Gäste die gleiche Anzahl an Toiletten teilen. Dort stehen zudem nochmal ein paar Amenities wie Zahnbürste oder Munddusche bereit.

Bewertung BR Biz TPE MUC Amenities Klo

Fazit

Zunächst eine kurze Zusammenfassung der Pro- und Contra-Punkte:

  • Geräumiger Sitz
  • Hoher Schlafkomfort, auch für Seitenschläfer
  • Freundlicher & aufmerksamer Service
  • Sehr gutes Essen
  • Großer, hochauflösender Bildschirm
  • Lounge nicht ganz auf 5-Sterne-Standard
  • Übermäßige Anzahl an Werbespots
  • Teures WLAN
EVA Air Business Class Boeing 787 (Taipeh – München)
  • Check-in & Boarding
  • Lounge
  • Sitz
  • Schlafkomfort
  • Sitzkomfort
  • Essen & Verpflegung
  • Service
  • In-Flight Entertainment
  • WLAN
  • Extras
4.31
Fazit

Insgesamt hat EVA Air bei mir einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Das liegt sicher auch teilweise daran, dass ich extra die moderne Boeing 787-9 mitsamt neuen Sitzen gewählt habe. Die Sitze des Typs Vantage XL sind sowohl im Liegen als auch im Sitzen höchst bequem und lassen quasi keine Wünsche offen.

Auch Service und Catering verdienen großes Lob. Es sind nur ein paar Kleinigkeiten, die für Abzüge der Gesamtnote sorgen: Die Lounge fällt im Vergleich mit anderen Airlines etwas zurück, das Unterhaltungssystem bombardiert Passagiere direkt zum Start mit Werbung und das WLAN ist aus meiner Sicht zu teuer.

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Kommentare (28)

  1. GW sagt:

    Danke für diesen ausführlichen Bericht. Weiterhin viele komfortable und sicher Flüge.

  2. Bernd sagt:

    Ist schon interessant, wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden. Ich finde EVA ziemlich gut, aber ich vermisse (wie übrigens auch bei SQ oder anderen asiatischen Carriern) die persönlich zugewandte Note bei den Flugbegleitern. Ein persönliches Wort oder ein nettes Lächeln. Mir kommt das immer sehr roboterhaft vor und wenn man mit einem Sonderwunsch eine andere Tätigkeit des FA unterbricht, dauert es immer ziemlich lange, bis dieser Wunsch erfüllt wird. Da sind die trainierten Abläufe nicht flexibel. Das was für ein 5* Rating notwendig ist, wird mit höchstmöglicher Präzision abgearbeitet. Bei einer europäischen, amerikanischen oder auch bei Turkish ist das irgendwie anders. Der Sitz ist komfortabel, aber wenn man nicht den Bulkhead hat ist die Röhre in der die Füße verschwinden nicht so richtig komfortabel. Für mich nicht 5*, aber die Meinungen sind halt individuell.

  3. Epicoreer sagt:

    Danke für die Einschàtzung, was ich mich schon immer gefragt habe…. Wie zieht man den Schlafanzug an? Geht man auf die Toilette? Ist aber nicht immer Top…..

  4. Thomas Fahrian sagt:

    Ich fliege EVA Air immer und die Bewertung für wlan Zugang ist eine Frechheit ! Muss man immer erreichbar sein ! Und we 2500 Euro + für einen Flug ausgibt, der macht sich nix aus 40 Euro ! Und meisten sind es Reisenosten die Firmen tragen ! Finde es dien absolute Frechheit von Dir so zu bewerten !

    • Peer sagt:

      Also soll ich 5 Sterne fürs WLAN geben, obwohl es teuer ist als bei fast allen anderen Airlines?

      Ich kann nachvollziehen, dass WLAN weniger ins Gewicht fällt, als z.B. der Schlafkomfort. Das wird in unserer Skala in der Tat nicht berücksichtigt. Aber deshalb gut bewerten muss ich es ja auch nicht

      • Thomas Fahrian sagt:

        Eventuell die Gewichtungen mal anpassen, denn ist WLAN so wichtig wie Lounge oder Sitz ? WLAN ist für mich ein Nebenprodukt und bei manchen Tarifen kann man sich vorher einen Voucher runter laden ! Ich habe diesen bisher fast immer bekommen. Es sollte ein Denkanstoss sein, dass Bewertungen mit mehr Gewichtung veröffentlich werden. Für mich hat WLAN bei der Wahl der Airline nicht mehr als 5%

        • Peer sagt:

          Hatten wir tatsächlich Mal diskutiert, aber aus mehreren Gründen nicht umgesetzt. Unter anderen weil jeder von uns das Augenmerk selbst auf ganz andere Dinge legt.

          Wir versuchen nun aber selbst schon, etwas entgegenzusteuern indem der „Sitz“ auf mehrere Teilkriterien aufgegliedert wurde.

          Ich kenne auch jemanden, der geschäftlich darauf angewiesen ist, ständig online zu sein. Und da könnte das WiFi dann sogar vllt. doch den Ausschlag geben.

        • Dominik sagt:

          Ich finde WLAN sehr wichtig, im Flieger lässt sich wunderbar in Ruhe arbeiten sofern man ein zahlbares WLAN hat.
          Persönlich fand ich EVA grottenschlecht wegen dem Essen. Im Jahr 2023 (flog dann) erwarte ich von einer 5-Sterne-Airline, dass sie eine vegetarische Option auf dem Menu oder in den Preorders hat. Sie hatten jedoch nichts und interessierte die Crew auch nicht, welche auch eher minderer Qualität war.
          Gruss aus TP277

  5. Mike sagt:

    Wenn man das Esen vorher online auswählt gibts nach Abflugort noch mal 3-6 zusätzliche Optionen fürs Hauptgericht, kein Vergleich zu SQ aber immerhin. Qualität des Esssens finde ich top. Personal spitze. MidFlightSnack besser as SQ Niveau, und das ist schon hoch.
    Internet Voucher vorher runterladen.
    Auch der „normale“ Sitz bietet deuluch mehr Platz als viels gute Produkte der Konkurrenz

  6. Mark sagt:

    Hallo
    Sehr guter detaillierter Bericht. Danke vielmals.
    Gewisse Bemerkungen im Bericht sind für mich etwas speziell (Ob der Check-in Schalter von C noch einen Teppich oder eine Lampe hat spielt mir keine Rolle.) Aber auch spannend zu sehen, was verschiedenen Personen wichtig ist oder auffällt. Für mich ist der Service ziemlich am wichtigsten und auf diesen gehst Du sehr gut ein. Dafür andere Dinge weniger wichtig. Danke ür den Review.

  7. Thomas sagt:

    Kann ich alles nur bestätigen. Freitag von Milan nach Taipeh und gestern ging es schon wieder retour von Taiwan nach Wien via Bangkok.
    Ich persönlich stehe auf den Pyjama von Jason Wu. Die sind so kuschelig hehe.
    Evaair kann ich jeden nur empfehlen.

  8. charlie sagt:

    Schöne -sehr zutreffende Review…
    BR ist mit SQ meine bevorzugte airline. Sehr nette crew.Wer Wert darauf legt mit Namen angesprochen zu werden…Die FA stellt sich vor und fragt mich ob mein Name korrekt ausgesprochen wird.
    Die „Infinity lounge“ ist peinlich .Insbesondere das catering.Ich habe das dort auch moniert .Billigwürste , Getränke , Warmspeisen , schlimmer als in der LX lounge in ZRH , aber da ist wenigstens die coole Terasse… Gut!
    die Rollbänder funktionieren , Jede Menge Shoppingwagen ohne Gebühr -im Gegensatz zu IST-für´s Handgepäck und Hello Kitty in der Shopping area…
    Wer mit Staralliance BKK lounges nutzen darf…EVA = TOP
    Superdusche -SEHR gutes catering ansonsten der Charme eines 80er Jahre Las Vegas Casinos-Ich meine da POSITIV !
    Ich freue mich Anfang Februar auf 2K über TPE mit der 787 /) bzw 787/10 nach BKK zu fliegen (Raus aus dem Irrenhaus)
    Dem Team und allen Mitlesern Frohe WEIHNACHTEN und ein besseres 2024 -many HAPPY LANDINGS 🙂
    Weiß jemand wie das mit der neuen Ampel-Steuer für Abflüge ab D. bei bestehenden Buchungen läuft ? Nachzahlungen???

  9. Claus Stimpfig sagt:

    leider keine first class mehr insofern für mich geht nicht.

    nur starlux mit first class

  10. Schmidt-Endrulat sagt:

    Klasse Bericht – vielen Dank! Ist für uns bestimmt einmal eine Option…👍

  11. Jens sagt:

    Punkt Schlafkomfort: „Eine große, warme Dicke“ :-)))
    Hat die extra gekostet? Hihi

  12. Martin sagt:

    Selbst in der Eco gab es vor eienr Woche 30 Minuten freies WLAN!
    Nicht überragend, aber besser als nix 🙂

  13. Chris sagt:

    Bin letztes Jahr im Dezember auf derselben Strecke geflogen – war uneingeschränkt begeistert von der EVA Royal Laurel Class. Kostenfreies WLAN konnte man zumindest damals vorab über die Website oder App buchen. Ebenso auf den Weiterflügen von/nach BNE. Essen und Getränke waren immer hammermäßig. Einziger Makel: Die Lounge in TPE fand ich etwas ranzig und arg voll.

  14. AndreasS sagt:

    Den Laurent-Perrier schenkt LH in der First aus, ist schon kein übles Wässerchen. Erstaunlich dass es den in der Business gibt (wenn wohl laut Speisekarte nur nach Paris und New York), bei immerhin so ca. 200€ je Flasche.

    Coole Berichte von deiner Tour, danke!

  15. herb sagt:

    „Das kleine Land Taiwan hat das Glück, mit gleich zwei 5-Sterne-Airlines im (zugegeben nicht besonders aussagekräftigen) Skytrax-Ranking gesegnet zu sein. “

    Mit Korea oder Japan verwechselt? Oder in Gedanken China Airlines einen 5ten Stern verliehen? ;D

    Ich würde ja CAL eig. kaum schlechter als EVA einschätzen. Vor allem ist mir die Eco im CAL A350 sympathischer wie die Eco in EVA’s 787. Das spielt allerdings für die 5* natürlich kaum eine Rolle.

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