Startseite Magazin Bewertungen Bewertung: Scoot Economy Class im Boeing 787 Dreamliner nach Singapur

Bewertung: Scoot Economy Class im Boeing 787 Dreamliner nach Singapur

Unser Scoot-Flieger

Seit Juni ist Berlin um einen Langstreckenflug reicher: Eine Singapore-Airlines-Tochter verbindet vier mal wöchentlich die Bundeshauptstadt mit Singapur. Allerdings handelt es sich nicht um eine normale Airline: Scoot ist Ultra-Billigflieger. Wie es ist, 12 Stunden an Bord von Scoot zu reisen, hat Gastautor Flo getestet. Er ist von Berlin-Tegel nach Singapur geflogen. Sein Erfahrungsbericht:

Check-In

Nachdem ich vergangenes Jahr mit Scoot von Athen nach Singapur geflogen bin und dort beim Check-In die Möglichkeit eines bezahlten Biz-Class-Upgrades nach Verfügbarkeit gesehen hatte, wollte ich mir dieses Angebot in Berlin unbedingt genauer ansehen. Aus diesem Grund befand ich mich schon vor Beginn des Check-Ins bereits im „provisorischen“ Terminal C ein. Der Check-In begann pünktlich drei Stunden vor Abflug und ich war einer der ersten an der Reihe. Leider kostet das Upgrade von Berlin nach Singapur in die Business Class von Scoot, welche maximal mit der Premium Economy anderer Airlines zu vergleichen ist, satte 181€ plus 20€ Bearbeitungsgebühr. Auch die Dame am Check-In erstaunte der Preis. Sie hat wohl davor nie für Scoot am Schalter gearbeitet.

Nur mit einem Economy-Ticket ausgestattet, machte ich mich direkt auf den Weg in Richtung Sicherheitsbereich. Da zu diesem Zeitpunkt der Scoot-Flug den einzig „großen“ im Terminal C darstellte, war die Schlange am Sicherheitsbereich überschaubar und nach wenigen Minuten war ich im Zelt.

Tegel Terminal C Zelt
Warten im Terminal C in Berlin-Tegel

Lounge

Im Terminal C direkt neben der Passkontrolle für Nonschengen-Flüge befindet sich die ehemalige Air Berlin Weltbürger Lounge, heute C-Lounge. Der Zugang erfolgt entweder durch den Priority Pass oder für einen Preis von 36€. Da ich mehr als genug Essen dabei hatte, sparte ich mir den Eintritt. Bedenkt man aber, dass das Essen bei Scoot etwa 30€ kostet, könnte die Lounge eine willkommene Möglichkeit eines ausgedehnten Frühstücks sein.

Auf Flügen mit Abflug von Singapur bietet Scoot das Scoot-In-Style-Paket an, welches für umgerechnet ca. 27€ verschiedene Premium-Services bietet. Hierzu zählen Priority Check-In, Priority Boarding und eine dreistündige Nutzung der SATS Premier Lounge im Terminal 2. Diese Vertragslounge teilt sich Scoot mit mehreren Airlines, unter anderem Malaysia Airlines, mit der ich dank OW Sapphire Status auf meinem Weiterflug nach Kuala Lumpur Zugang zur Lounge bekommen.

Direkt hinter dem Eingang, welcher direkt neben der Kris Gold Lounge von Singapore gelegen ist, befindet sich der Hauptraum der Lounge. Sie wirkte auf den ersten Blick sehr klein, allerdings war sie während meines gesamten Aufenthalts nie wirklich voll. Die Lounge verfügt über eine Theke mit vier sehr guten Halal-Gerichten (warm) und etwas Obstsalat und Kuchen. Das Highlight ist aber definitiv die DIY-Laksa-Station, an der man sich seine eigene Portion Laksa zubereiten kann. Die Lounge verfügt auch über drei Duschen, allerdings sind diese direkt in dem WC-Bereich und sind einfach „nur“ Duschkabinen.

Glaubt man einigen Travel-Blogs, hat diese Lounge den Ruf, eine der besten pay-per-entry Lounges zu sein. Mir hat sie auch gefallen, ich werde auf Oneworld-Flügen aber weiterhin die Qantas- oder British-Airways-Lounge bevorzugen. Der Preis ist im Vergleich zur Plaza Premium Lounge im Terminal 1 und den Ambassador Transit Lounges recht gut.

Boarding

Das morgendliche Boarding startete pünktlich und erstaunlich geordnet 50min vor Abflug. Geboarded wird nach Zonen und der Weg zum Flugzeug wird zu Fuß zurückgelegt, was mein Aviation-Herz natürlich höher schlagen ließ. Am Eingang des Flugzeugs wurde ich von zwei freundlichen und sehr jungen Flugbegleiterinnen begrüßt, den sogenannten Scootees.

Das Boarding wurde pünktlich abgeschlossen, allerdings wurde ein Gepäckstück zu wenig ins Flugzeug geladen, weshalb alle Gepäckstücke auf dem Rollfeld manuell gezählt werden mussten und wir mit 30 Minuten Verspätung unseren Pushback starteten.

Kabine

Die Kabine der knapp ein Jahr alten 787-800 ist dreigeteilt. Im vorderen Bereich befindet sich die Biz Class, welche sich aus drei Reihen in einer 2-3-2-Bestuhlung zusammensetzt. Direkt hinter der Biz Class wird das Boarding durchgeführt und es schließt sich die ScootinSilence Class an. Hier sind Kinder verboten und die Sitze sind etwas besser als in der normalen Economy, welche sich von Flügelanfang bis zum Flugzeugende erstreckt. Die Kabine macht einen guten Eindruck, allerdings wird bei der Reinigung offenbar gespart. Auf beiden Flügen waren noch Rückstände vom vorherigen Flug zu erkennen. Die Toilette allerdings wurde immer sehr sauber gehalten und relativ häufig von den Scootees gereinigt.

Scoot-Kabine
Die Scoot-Kabine

Kurz nach dem Boarding wurde die Beleuchtung auf den Nachtmodus gestellt und die elektrischen Fensterdimmer maximal eingestellt. Leider wurde dieser Modus für jede Runde der Scootees wieder unterbrochen und es war nie länger als 3-4 Stunden am Stück dunkel. Um gut zu schlafen sollte man sich also eine Augenmaske mitnehmen. Nach der Landung in Singapur wurde dann auch die „berühmte“ Regenbogenbeleuchtung aktiviert. Da musste ich mich natürlich in die Menge an Faszinierten stellen und ein Foto machen.

Regenbogen-Beleuchung im Scoot Dreamliner
Regenbogen-Beleuchung im Scoot Dreamliner

Sitz

Wer in Europa bereits mit einem Low-Cost-Carrier wie Easyjet oder Eurowings unterwegs war, hat schon ein sehr gutes Bild der Scoot Sitze. Ja, in der normalen Economy nimmt man für über 12h auf einem eigentlich für die Kurzstrecke konzipierten Sitz platz. Ohne Kopfstütze, minimaler Polsterung und kleinem Sitzabstand. Als ich beim Boarding vor diesem Sitz stand, fragte ich mich wie wahrscheinlich die meisten an Bord, wie ich die kommenden 12 Stunden überleben würde. Allerdings war es möglich, eine einigermaßen angenehme Schlafposition einzunehmen. Dies war aber nur mit einem Nackenkissen möglich, da die fehlende Kopfstütze zu einer unangenehmen Kopfhaltung führt. Positiv an dem Sitz war die großzügige Sitzneigung. Trotz der Tatsache, dass mein Vordermann diese völlig ausnutzte führte sie bei meinen 1,83m zu keinen Problemen.

Sehr ungünstig war die Positionierung der Service- und Beleuchtungsknöpfe. Diese befinden sich auf der Armlehne und sind so leicht zu drücken, dass sie während des Schlafens öfters gedrückt werden. Damit baut man sich seine eigene kleine Tag-Nacht Simulation im 1-2h Rhythmus.

Zusätzliche Services

Die Philosophie von Scoot ist es, alles zu verkaufen, was geht. Aus diesem Grund ist die Ausstattung des Flugzeugs im Allgemeinen sehr gut. Es gibt WLAN, Amenity Kits und Steckdosen am Platz, aber natürlich nichts umsonst. Besonders dreist und unsympathisch fand ich in diesem Zusammenhang, dass das Entertainment System und der Stromanschluss getrennt voneinander gekauft werden müssen.

Das Entertainment System wird über das WLAN verteilt und kann über die meisten gängigen Betriebssysteme gestreamt werden. Das ist meiner Meinung nach ein großes Plus von Scoot, da so mein Entertainment System aus einem Notebook sowie kabellosen Noise-Cancelling-Kopfhörern bestehen konnte. Damit hatte ich eine bessere Wiedergabequalität als es die meisten Business-Class Produkte anbieten können. Die Auswahl an Filmen ist gut und es gibt einige neue Hollywood-Filme. Diese sind hauptsächlich in Englisch mit Untertiteln in vereinfachtem Chinesisch verfügbar. Sowohl Entertainment System als auch der Stromanschluss sind in der Biz Class bereits inkludiert.

Scoot Ausblick
Blick über Berlin nach dem Start

Essen und Service

Da die angebotenen Essenspakete mir persönlich viel zu teuer waren, entschied ich mich dazu, kein Essen zu meinem Flug dazu zu buchen. Meine Sitznachbarin bestellte sich jedoch ungefähr zur Hälfte der Flugzeit das Braised Chicken mit Reis für 12 SGD (ca. 8€). Für diesen Preis hätte ich schon eine vernünftige Portion erwartet, doch das Hähnchen war in einer kleinen Plastikschale verpackt, kleiner als die üblichen warmen Gerichte auf der Langstrecke. Vorspeise oder Nachtisch wird nicht dazu gereicht. Der Geschmack wurde von meiner Sitznachbarin als eher schlecht beschrieben, auch der Geruch hat mich eher davon abgeschreckt, auf dem Rückflug ein Essenspaket zu buchen.

Obwohl mitgebrachte Speisen und Getränke nicht auf Scoot-Flügen verzehrt werden dürfen, sieht man in jeder Reihe Passagiere mehr oder weniger auffällig ihre mitgebrachten Speisen essen. Die Scootees scheint dies auch nicht zu stören. Eine Flasche Wasser kann deshalb sicher nicht im Handgepäck schaden, da im Gegensatz zu anderen Langstrecken-Low-Cost Airlines wie Eurowings kein Wasser kostenfrei ausgeschenkt wird. Meiner Meinung nach ein kritisches Vorgehen, da Scoot auch nicht alle Zahlungsmittel annimmt. Gerade Debitkarten werden nicht von jedem Scootee akzeptiert, weshalb einem Passagier vor mir der Zugang zu Trinkwasser verweigert wurde. Es mussten hier tatsächlich unbekannte Mitreisende einspringen und dem Passagier ein Wasser kaufen. Das ist meiner Meinung nach ein absolut unverantwortliches Verhalten.

Positiv war der Service der Scootees. Diese waren über den gesamten Flug sehr freundlich, unabhängig davon, wie viele Produkte gekauft wurden. Auch der Verkauf selbst war angenehm zurückhaltend, wer nichts kaufen möchte, wird auch nicht gedrängt.

Scoot Economy Class Boeing 787 Dreamliner

  • Check-in & Boarding ★★★★★ ★★★★★
  • Komfort & Kabine ★★★★★ ★★★★★
  • Service ★★★★★ ★★★★★
  • Verpflegung ★★★★★ ★★★★★
  • Entertainment & WLAN ★★★★★ ★★★★★
  • Extras ★★★★★ ★★★★★
★★★★★ ★★★★★ 2,92

Fazit

Scoot ist ein Low-Cost-Carrier, das muss bei einer Bewertung natürlich berücksichtigt werden. Dazu gehört, dass alles verkauft wird und ohne zu zahlen bekommt man wirklich nur einen zufälligen Sitzplatz nach Singapur. Doch auch im Vergleich mit der Eurowings oder AirAsia Langstrecke schwächelt Scoot mit seinem Economy-Produkt. Viele Services sind deutlich teurer im Vergleich zur Konkurrenz und die Qualität der Kabinenausstattung ist auch unterdurchschnittlich. Einen großen Abzug gibt die Tatsache, dass Scoot seinen Kunden durchaus den Zugang zu Trinkwasser verwehrt, sollte man nicht die richtigen Zahlungsmittel zur Verfügung haben. Überzeugen konnte mich die Scoot Langstrecke nicht und ich werde sie in Zukunft vermeiden.

Danke geht an Flo!

Ein großes Dankeschön geht an Flo für diese Bewertung! Flo ist Student und absolut verliebt ins Reisen. Praktisch jede freie Minute im Studium verbringt er mit Reisen in alle möglichen Länder. Checkt sein Instagram-Profil aus! Interesse eine Bewertung oder Tipps als Gastautor auf Travel-Dealz zu veröffentlichen? Dann schreibt eine Email: Johannes@Travel-Dealz.de

Schreibe einen Kommentar

Kommentare (21)

  1. Hallo zusammen,
    danke auch von mir erst einmal für den Bericht zu der Airline 🙂
    Was ich bisher noch nicht ganz verstanden habe, ist folgendes: bei den Preisen, die bei Scoot aufgerufen werden, habe ich noch nicht ganz mitbekommen, weshalb diese als „Low-Cost“ angesehen wird. Ja, wenn ich ausschließlich das Ticket (inkl. Handgepäck) kaufe, mag es vielleicht noch irgendwie günstig sein. Aber wer fliegt schon mind. 1-2 Wochen mit 10kg nach Südasien. Insbesondere, wenn man schon ca. 1kg Essen und Getränke mit sich führen muss, damit man auf dem Flug auch versorgt ist. Auch mit Backpack ist man da ganz schnell drüber…

    Ich habe gerade nach Flügen von Berlin nach Hanoi/ Saigon geschaut und habe auf den ersten (gefühlt) 20 Seiten nur Scoot angezeigt bekommen. Wenn ich dann aber über deren Seite buchen will und dann noch jeweils 60€ bei Hin-und Rückflug für 1 Gepäckstück draufzahlen muss, bin ich ganz schnell bei den gleichen Preisen, die auch die anderen aufrufen (sogar teurer). Und bei denen ist Gepäck, Entertainment und (ausreichend) Verpflegung schon im Preis enthalten.

    „Low-Cost“ sicher im Hinblick darauf, dass man auch die Möglichkeit hat „nur“ den Flug an sich zu kaufen… in der Praxis macht das für mich bei einem Fernreiseziel und bei einem 13h Flug aber keinen wirklichen Sinn.

    Ich habe sozusagen noch keine Flugerfahrung mit Scoot gesammelt, aber allein diese Tatsache lässt mich davon absehen dort zu buchen. Da nehme ich gern auch 2 Stopps in Kauf, wenn ich dabei für den gleichen Preis und ähnliche Flugzeiten mehr Komfort auf den Flügen habe.

    Vielleicht hab ich aber auch irgendwas übersehen und Scoot macht doch Sinn. Gern lasse ich mich belehren 🙂

    Danke und beste Grüße,
    Lina

    Antwort

    • Ich halte aus o.g. Gründen auch nicht viel von Low-Cost auf der Langstrecke.

      Low Cost ist es auf jeden Fall aus Airline-Sicht, denn die spart ordentlich Geld durch fehlende Allianzzugehörigkeit, keine Verpflegung, vmtl. niedrigere Löhne usw. Ob es sich für den Kunden lohnt, muss jeder selbst ausrechnen.

      Antwort

    • Da kann ich mich nur anschließen. Eigentlich fliege ich auf der Langstrecke auch deutlich lieber mit einem Full-Service-Carrier, hatte für den Flug aber meine Gründe, mit Scoot zu fliegen. Der einzig große Vorteil, meiner Meinung nach, von Low-Cost-Carriern (LCC) ist die Möglichkeit, günstige Oneway-Flüge zu kombinieren. So kann man mit einem LCC Oneway nach Singapur und mit einem anderen Oneway von Bangkok zurück. Das spart einen innerasiatischen Flug.

      Danke auch an dich Lina für das nette Feedback!

      Antwort

  2. Super Review! Mir sind in Berlin in einem meiner Stamm-Hotels die Scootees inkl. Kapitän und erstem Offizier aufgefallen. Bis auf den Kapitän allesamt super super jung.
    Aber 12h auf einem Sitz kauern, der gerade mal von München nach Berlin ausreichend ist, nein danke.

    Dann lieber doch Business mit anständigem Service ohne ständig nachzahlen zu müssen.

    Antwort

    • Hey Peter,
      vielen Dank für das positive Feedback! Tatsächlich ist mir auch auf allen Flügen das junge Personal von Scoot aufgefallen, allerdings wirkte das Personal recht stimmig und war definitiv ein positives Merkmal des Flugs.

      Antwort

  3. Ich finde es ja völlig OK alles zu vergolden was geht ;o)

    Das mit dem Wasser ist ein absolutes NOGO!
    12h in einem Klimatisierten Raum der einem permanent das Wasser entzieht und dann nehmen sie nur ausgewählte Zahlungsmittel.
    Irgendwo muss es auch mal aufhören.
    Dann sollen sie es halt deckeln auf 1l pro Person und gut.

    Als nächstes kommt dann der Münzschlitz/Visa-Terminal am Klo ;o)

    Antwort

  4. Sehr gute Review!

    Wir sind Ende Oktober TXL-SIN geflogen und Anfang November zurück. Da man ja bekanntlich mehr als 100ml Flüßigkeit durch die Sicherheitskontrolle bekommt, sei der Hinweis erlaubt, dass man nach der Sicherheitskontrolle natürlich zum einen mitgebrachte, leere Flaschen auf dem Klo füllen kann. Ansonsten kann man im Heinemann Shop 0,5l Christinen Brunnen Mineralwasser für 1,- Euro kaufen. Die Tetrapaks waren ziemlich schnell vergriffen. Die anderen Imbisse verkaufen Getränke ziemlich überteuert für 3,20 Euro!
    Essen kann man problemlos durch die Sicherheitskontrolle mit an Bord nehmen. Meine Frau wurde während des Fluges angesprochen, dass sie das Mitgebrachte nicht essen soll. Sie tat ahnungslos und die Scootie Dame ging dann auch weiter.

    Zum Thema upgrade: Im Vorfeld habe ich eine Email erhalten. Ab 180€ kann man für ein upgrade bieten. Am Schalter sollte das Upgrade 200€ kosten und im Flieger sollte es 150€ kosten.
    Die Scooties achten pedantisch darauf, dass sich keiner auf freie Plätze am z.B. am Notausgang wechselt ohne dafür zu bezahlen!

    Aud dem Rückflug war das mittlere Drittel des Flugzeugs im Vergleich zum Rest des Fliegers ziemlich leer. Nach „boarding completet“ sind alle losgestürmt Fensterplätze einnehmen etc. Mindestens 10 Passagiere hatten das Privileg sich auf 3 Sitze zu legen und zu pennen. Dies wurde toleriert.
    Ansonsten ist es halt ein Langstreckenflug. Im Vergleich zu Easyjet, Ryanair aber auch einem A320 von Scoot hat man ausreichend Platz!

    Mit ist nur aufgefallen, dass die Teppiche schon extrem abgewetzt waren für einen nur rund 1 Jahr alten Flieger. Mir kam die Hoffnung in den Sinn, dass Scoot ebenso penibel die Wartungen etc. durchführt wie die Mutter Singapore Airlines.

    Antwort

  5. Hallo, ich bin jetzt nicht so Airline erfahren um groß zu vergleichen, aber ich saß im ersten Flug von Tegel nach Singapur. Meine Erfahrung deckt sich ziemlich. Ich war jedoch am Ende wohl zufriedener. Die Sitze waren okay, die Beinfreiheit sehr gut, so konnte ich die Beine lang machen und dadurch auch lange sitzen. Mein Langstreckenmenü war ein Fehler, da teuer und so lala, dafür bekam ich aber einiges. Lieber ein zwei Getränke kaufen und ne Instant Nudelsuppe für faire 4-5sgd glaube. Die Flugpreise und das tolle Erlebnis Singapur wecken in mir schon den Gedanken wieder mit scoot dahin zu fliegen. Es sind am Ende auch nur paar Stunden in den Flieger. Die scooties waren top.

    Antwort

  6. Cooler Bericht , vielen Dank. Wie wird das Handgepäck gehandhabt , streng oder großzügig und welche Größe kann man mitnehmen ?

    Antwort

    • Hey Thomas,
      danke dir! Die Freigepäckmengen fndest du auf der Website von Scoot, diese umfassen 10kg für Economy und 15kg für ScootBiz. Ich habe mir den Freigepäckmengen unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Auf diesen Flügen wollte kein einziges Mal jemand mein Handgepäck sehen, vergangenes Jahr wurden jedoch alle Gepäckstücke vor dem Boarding gewogen. Sprich: ich würde es nicht riskieren oder einfach etwas Gewicht in meine Jackentaschen verlagern 😉

      Antwort

  7. Hi Flo,

    vielen Dank für das ausführliche Review. Ich persönlich finde die neue Route ab Berlin eine echte Bereicherung für den Airport und die Stadt, obwohl ich selbst wohl eher nicht das Ticket in der Economy buchen würde.

    Besonders gut finde, dass man eben über diese Verbindung ab Berlin nun extrem viele Ziele in Südostasien erreichen kann. Sei es in Thailand, auf den Philippinen oder Indonesien. Mit SCoot und dem Drehkreuz am Singapore Changi stehen einem beinahe alle Türen offen, auch zu weniger populären Zielen in SEA, welche mit nur einem Stopp angeflogen werden können.

    Die Preise für die Tickets sind wirklich konkurrenzfähig, man muss halt wissen, was man geboten bekommt…

    Ich würde mich zudem noch extrem freuen, wenn ein Bericht über die ScootBiz Class kommen würde. Das wäre dann vielleicht eher eine Option für mich 🙂

    Liebe Grüße und immer weiter so,
    Michi

    Antwort

    • Hey Michi,
      danke für das Feedback! Ich war auch sehr froh, dass Deutschland endlich mehr Low-Cost-Verbindungen gen Asien bekommt.
      Ich bin letztes Jahr durch Bid4Biz in der ScootBiz für 180€ Aufpreis die Strecke ATH-SIN geflogen, aber leider hatte es mir zeitlich nicht zu einem Review gereicht. Kurz zusammengefasst:

      – Die Sitze der ScootBiz sind in dem Preissegment echt gut (Typische Rutschen aber echt bequem)
      – Es gibt ständig Getränkerunden, allerdings wird nur Wasser ausgeschenkt
      – Inflight Entertainment, sowie Strom sind inklusive
      – Es werden die besten Scootees eingesetzt (man hat auch einen Unterschied zwischen Eco und ScootBiz von der Qualität des Service gemerkt)
      – Leider konnte man bei Bid4Biz kein Premium Essen bestellen, das ist in der ScootBiz inklusive und sah auch echt gut aus (Das Essen kommt mit einem frei wählbaren Getränk)
      – Es wird drauf geachtet, dass nach Möglichkeit immer der Nebensitzplatz frei bleibt. Das hat auf meinem Flug auch hervorragend funktioniert.

      Nicht mit drin war:
      Loungezugang, WIFI, SleepKit

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

      Antwort

  8. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht ! Ich fliege kurz vor Weihnachten mit Scoot von Berlin über Singapore nach Perth und retour, von daher äußerst interessant für mich! Scheint dann ja gar nicht sooo schlimm zu werden.. 😉

    Antwort

    • Hey Ralph,
      danke für das Feedback! Hast du einen längeren Stopover in Singapur? Man überlebt es schon, aber da würde ich wohl auch stark über ein Bid4Biz oder Upgrade am Flughafen nachdenken 😉 Ansonsten: guten Flug!

      Antwort

  9. Schöner Bericht.

    Ein paar Anmerkungen:
    -TXL Terminal C ist kein Provisorium, sondern schlicht und ergreifend das Low Cost Terminal
    – die Weltbürger Lounge/C-Lounge war nie eine Airberlin Lounge, sondern immer eine Drittanbieter-Lounge
    – Eurowings hat keinen spezifischen Low Cost Sitz, sondern den Recaro BL3520, der in der gesamten Lufthansa Group auf der Kurz- und Mittelstrecke zum Einsatz kommt. Also eigentlich kein so schlechtes Produkt – auch wenn sicher alles andere als toll für 12 Stunden.

    Antwort

  10. 200€ für ein Upgrade auf immerhin Premium Economy ist ein Schnäppchen, versuch das mal bei Lufthansa zu bekommen.
    8€ für ein warmes Essen ist doch völlig ok, egal wie groß oder klein die Portion ausfällt.
    Scheinst ja ein richtiger Sparfuchs zu sein.

    Antwort

    • Das Geld wächst eben nicht auf dem Baum. Wer weit reisen will, muss sparen, fehlende Bequemlichkeit in Kauf nehmen zu nehmen, fällt in der Jugend leichter. Darin kann ich nichts Falsches sehen.

      8 € für eine Mikrohühnerleiche finde ich im Vergleich zu anderen LCC auch recht teuer und beim selbstgeschmierten Butterbrot weiß man, was man hat. 🙂
      An Bord Wasser nur gegen Bezahlung zu bekommen, finde ich generell höchst problematisch.

      Mich hätte noch der Preis und die Buchungsklasse interessiert. Ansonsten: guter Bericht.

      Antwort

      • Hey Pe,

        ganz genau so ist es. Die 200€ bezahlen schnell mal einen weiteren Flug Richtung Asien (beides Oneway-Rechnungen).
        Zum Thema Essen: die Portion war echt klein und beim LCC Vergleich bin ich deiner Meinung. Eurowings bietet das günstigste Gericht für 10€, allerdings inkl. Joghurt, Getränk und Brot und AirAsia bietet sogar warme Mahlzeiten für nur 4€ an.
        Über Preis, sowie Buchungsklasse kann ich leider selbst keine Auskunft geben, sorry.

        Antwort

  11. Solche Tests schätzen wir und danken.
    Fehler in der Methodik [Auszug]: „Scoot ist ein Low-Cost-Carrier, das muss bei einer Bewertung natürlich berücksichtigt werden.“
    NEIN bitte nicht ! Die Resultate mehrerer Airlines können ausschliesslich bei gleichen Wertungsanforderungen verglichen werden. Eine bessere Wertung zu geben, nur weil der Preis jenes Fluges günstiger als die anderer Airlines war ist irreführend. Schon deswegen weil der dabei angewandte Korrekurfaktor unbekannt. Es sind die sog. Testgütekriterien zu verwenden. Dem Preis ein Gewicht zu geben ist dann Sache des Kunden. Danke und gerne weitere möglichst objektiv gewertete Tests.

    Antwort

    • Hallo Peter,

      erstmal Danke für das Feedback! 🙂 Das ist vermutlich etwas falsch von mir ausgedrückt worden, denn in der Sterne-Bewertung wurde der Preis nicht berücksichtigt. Damit wollte ich nur anmerken, dass ich im Fazit die Airline Scoot mit anderen Low-Cost Airlines vergleiche. Der Bericht selbst soll so allgemein vergleichbar sein wie möglich, dazu gehört auch die Bewertung. Ich hoffe ich konnte etwas Licht in meine Bewertung bringen, sonst schreib mir einfach nochmal ein Kommentar und ich gehe nochmal genauer drauf ein!

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.