Neue Risikogebiete in Griechenland, Finnland, Lettland, Litauen und Botsuana

Schwarzhäupterhaus, Riga, Lettland

Das Robert-Koch-Institut hat soeben um 12 Uhr wieder die Liste der internationalen Risikogebiete upgedatet. Leider kommen auch diese Woche wieder mehr Risikogebiete hinzu, als das welche wegfallen. Auffällig ist, dass immer häufiger gesamte Länder und weniger einzelne Regionen hinzugekommen sind.

Ab Sonntag gelten Botsuana, Lettland und Litauen als Risikogebiete und auch in Finnland und Griechenland kommen weitere Regionen hinzu.

Die neue Liste wird am Sonntag, 22. November um 0:00 Uhr wirksam. Somit haben Personen, die sich derzeit in einem der neu ausgewiesenen Risikogebiete befinden, noch bis Samstag, 21. November 23:59 Uhr Zeit, um die Rückreise anzutreten ohne anschließende Quarantäne.

Die neuen Risikogebiete sind:

  • Botsuana: Gesamtes Land
  • Finnland: Region Uusimaa, in der auch die Hauptstadt Helsinki liegt
  • Griechenland: Region Mittelgriechenland
  • Lettland: Gesamtes Land
  • Litauen: Gesamtes Land

Nicht mehr als Risikogebiet gilt ab Sonntag die gesamte Insel Island. Falls ihr nun eine Reise nach Island planen solltet, beachtet bitte die für Island herrschenden Einreiseregelungen. Diese bleiben natürlich trotz Aufhebung des deutschen Status als Risikogebiet bestehen und umfassen ein Registrierungsformular und eine verpflichtende Quarantäne von 14 Tagen oder von 6 Tagen, wenn zwei negative Coronatests vorgelegt werden können.

  • Rot: Komplett Risikogebiet
  • Orange: Teilweise Risikogebiet
  • Grün: Kein Risikogebiet

Stand: 8. Januar 2021 12:00 Uhr

Tipp: Fahrt ihr in der vollen Auflösung mit der Maus über die einzelnen Länder wird euch der Namen als Tooltip angezeigt. Außerdem könnt ihr dann noch freier zoomen.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Die Karte darf weiterverwendet und geändert werden, wenn als Attribution Travel-Dealz.de angegeben wird und bei Änderungen die Karte ebenfalls unter gleichen Bedingungen freigegeben wird. Basierend auf der gemeinfreien BlankMap-World.

Folgen für Reisende

Die Erklärung neuer Risikogebiete geht mit einer Reisewarnung für die jeweiligen Gebiete einher. Das wiederum kann beispielsweise dazu führen, dass die Auslandskrankenversicherung und andere Versicherungen nicht mehr greifen.

Seit dem 8. November gelten neue Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten, falls keine Ausnahme (Geschäftsreisender, Grenzverkehr, …): Rückkehrer, die sich in den vergangenen 10 Tagen (zuvor 14 Tage) in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nun für 10 Tage (zuvor 14 Tage) in Quarantäne begeben. Diese kann frühstens nach 5 Tagen durch einen negativen Corona-Test aufgehoben werden.

Zudem müssen sich Rückkehrer vor der Rückreise online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Dies ersetzt seit dem 8. November die Aussteigekarte in Papierform. Die digitale Einreiseanmeldung soll die Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter erleichtern und ist bei Einreise auf Verlangen vorzuzeigen.

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Kommentare (9)

  1. Jimmy sagt:

    ist doch ein Witz!!!

    Es werden Risikogebiete weil die Bürokraten weder Kopf noch Hirn einschalten: die Risikoländer haben niedrigere Zahlung als Deutschland und trotzdem müsste man bei Rückkehr den ganzen Blödsinn machen?

    Wieweit denken die Herren und Damen, die sich das ausdenken?

    • AndyW sagt:

      Ist in NRW heute gekippt worden.

    • Markus sagt:

      Ich dachte eigentlich immer, daß sie sich nichts dabei denken, da es bisher so aussah, da solche unplausiblen Veröffentlichen gemacht wurden. Mittlerweile bin ich bedauerlicherweise zu dem Schluß gekommen, daß sie sich schon was beim Verfassen solcher Verordnungen denken: Nämlich den Reiseverkehr unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern!
      Dafür spricht auch, daß mir mittlerweile keinerlei sachlich und höflich vormulierte Anfragen zur Auslegung der neuen EQV mehr beantwortet werden. Wahrscheinlich wissen sie selbst nicht mehr, wie Sie mit diesem Unsinn umgehen sollen! Des weiteren wurde mit der neuen digitalen Einreise Anmeldung ein extrem primitives Instrument geschaffen, bei welcher keinerlei zusätzliche Angaben bzw. Auswahlmöglichkeiten gemacht werden können (z.B. Transit über Risikogebiet ab 09.11).
      Die Verantwortlichen sollten sich dafür schämen, daß sie die verantwortungsbewussten und disziplinierten Menschen durch solch unplausiblen Verordnungen verlieren, anstatt ihre Arbeit zu machen und jegliche Anordnungen endlich detailliert zu begründen und Grauzonen zu erläutern. Oder sollte dies etwa so gewollt sein?

    • Keitaro sagt:

      Ich habe jeden Rest an Vertrauen an die Politik komplett verloren. Die sind im diktatorischen Machtrausch. Wenn wir Freiheit und Demokratie wieder zurück haben wollen, führt kein Weg daran vorbei die Verantwortlichen dieser unwissenschaftlichen Angst & Paranoia Politik zur Verantwortung zu ziehen. Und natürlich die Demokratie so zu stärken, dass so etwas nie wieder passieren darf.

  2. Torsten sagt:

    Verstehen kann man es nicht wirklich das ganz Lettland zu Risikogebiet erklärt wurde… Hier gibt es Landreise die haben seid ausbrich noch keinen einzigen Coronafall gehabt… Auch dir Region Kurland Westlettland liegt bei weiten unter der Grenze von 50 fallen innerhalb von 14 Tagen.

  3. AndyW sagt:

    Turks and Caicos ist aber kein Risikogebiet oder? Siehe Auswärtiges Amt.

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