Bewertung: Neue Iberia Business Class Suite im Airbus A350 (Madrid – New York)

neue Iberia Business Class A350 Sitz Fenster 2

Seit Ende 2022 ist bei Iberia erstmals ein Airbus A350 mit samt neuer Business Class unterwegs. Diese stammt vom deutschen Hersteller Recaro, bietet verschließbare Türen und hat mit der alten Iberia-Kabine kaum etwas gemein.

Auf meinem ersten Iberia-Langstreckenflug hatte ich kürzlich Glück. Es stand unerwartet ein frisch ausgeliefertes Flugzeug mit entsprechend neuer Kabine am Gate in Madrid. Was der neue Sitz so drauf hat, und ob das Produkt von Iberia wirklich so schlecht ist wie sein Ruf, darum geht es in dieser Bewertung.

Info

Im Sinne der Transparenz: Wir haben den Flug wie immer selbst bezahlt und uns auch an Bord nicht als Blogger o.ä. zu erkennen gegeben.

Zunächst ein kurzer Blick auf die Flugdetails:

  • Flug: IB 6253 Madrid MAD – New York JFK
  • Sitzplatz: 5E
  • Fluggerät: Airbus A350-900 EC-OAY (Auslieferung Juni 2023)
  • Planm. Abflug: 16:20 Uhr
  • Planm. Ankunft: 18:55 Uhr
  • Blockzeit: 8h 35min
  • Reisezeitpunkt: September 2023

Buchung

Anfang 2023 gab es von den Oneworld-Airlines einen Flash Sale mit einer ganzen Reihe an super Preisen für die Business Class. Zu Preisen zwischen 600€ und 800€ ging es von verschiedenen deutschen Städten zu zahlreichen Zielen in den USA. Darunter war auch folgender Deal:

Für knapp 800€ buchte ich damals den Hinflug Paris – Madrid – New York mit Iberia, gefolgt von einem Rückflug New York – London – Paris mit British Airways.

Diese Bewertung handelt nur von der Langstrecke zwischen Madrid und New York, ich werde aber auch kurz etwas zum Zubringerflug in der europäischen Business Class schreiben.

Erstaunlicherweise gab es seit Buchung im Januar keinerlei Schedule Changes. Bei anderen Buchungen war ich es mittlerweile gewohnt, dass aufgrund diverser Stornierungen geradezu jedes nicht-stornierbare Ticket zum Flex-Ticket wird. Ob das nun Vor- oder Nachteil ist, muss jeder selbst entscheiden.

Check-in

Meine Erfahrung mit der Iberia-Website ist nicht die beste. Beim Versuch, Avios über Iberia einzulösen, wurde ich bislang beispielsweise regelmäßig mit verschiedenen Fehlermeldungen bombardiert und konnte mich oft nicht mal einloggen. Auch vom Kundenservice hört man nicht viel Positives.

In meinem Fall lief aber alles reibungslos. Nachdem ich über British Airways gebucht hatte, funktionierte die Wahl der Sitzplätze über die Iberia-Website ohne Probleme. Die Sitzplatzreservierung ist normalerweise (wie bei British Airways) kostenpflichtig, nur mit Vielfliegerstatus entfällt diese Gebühr. Den Online-Check-in hatte ich nicht genutzt, da ohnehin ein Koffer einzuchecken war.

Iberia fliegt in Paris sowohl die Flughäfen Charles-de-Gaulle CDG als auch Paris-Orly ORY an. Die Präsenz in Orly ist die größere der beiden, es gibt von dort in etwa einen 2-Stunden-Takt nach Madrid. Wir kamen dort knapp 2h vor Abflug mit dem Hotel-Shuttle an. Entgegen meinen Erwartungen gab es weder am Economy-, noch am Business-Schalter eine Warteschlange.

Da ich nicht online eingecheckt hatte, musste ich der (freundlichen) Dame am Check-in noch die Aufenthaltsadresse in den USA mitteilen. Sie legte zudem Wert darauf, die ESTA-Bestätigung zu sehen. Bei anderen Airlines funktioniert der Abgleich mittlerweile fast immer elektronisch, aber IT ist halt doch nicht Iberias Stärke.

Nach dem erfolgreichen Check-in (insgesamt knapp 10min), konnten wir durch die Priority Sicherheitskontrolle zum Gatebereich und dort die mittelmäßige Premium Traveller Lounge aufsuchen.

Zubringer in der europäischen Business Class

Der Zubringer von Paris-Orly nach Madrid erfolgte mit einem Airbus A321 der Iberia. Wie in Europa (leider) üblich sind die Sitze der Business Class identisch mit denen der Economy. Der Mittelsitz wird dabei stets freigehalten und zumindest in Reihe 3 war die Beinfreiheit akzeptabel (Google Flights gibt 76 cm an).

Für die knapp 2 Stunden Flugzeit wurde ich bei der Verpflegung positiv überrascht. Es gab ein 3-Gänge-Menü (gemeinsam auf einem Tray serviert), bestehend aus:

  • Kartoffelsalat mit Gemüse
  • warmes Hähnchen auf Gemüse
  • Ein Schokokuchen (Konsistenz wie Mousse au Chocolat auf 1mm dünnem Teigboden)

Ich hatte hier keinerlei Grund zu klagen. Die Hauptspeise war gut und das Dessert hervorragend. Iberia setzt beim Catering übrigens auf Do & Co, das nicht ohne Grund einen ausgezeichneten Ruf unter Vielfliegern hat.

Auch der Service war durchweg freundlich und angenehm. Die Purserin bemerkte, dass wir Deutsch reden und sprach dann noch kurz auf Deutsch mit uns.

Lounge

Iberia verfügt im Heimatterminal 4 am Flughafen Madrid über zwei große Lounges: Eine im Schengen-Bereich (Lounge Dalí) und eine für alle Non-Schengen-Ziele. Letztere hört auf den Namen Velázquez-Lounge und befindet sich im Satelliten des Terminals. Zugang erhalten Business-Class-Passagiere und Vielflieger ab Sapphire. Wer aus dem Hauptterminal kommt, muss zunächst eine kurze Zugfahrt zurücklegen.

Ich war zuvor noch nie Langstrecke ab Madrid geflogen und empfand die Lounge insgesamt angenehm: Sie ist lichtdurchflutet, schön gestaltet und bietet jede Menge Platz (2.500 m²).

Dennoch blieb zunächst eine kleine Ernüchterung: Ich erinnerte mich an ein Review aus 2018 und die darin erwähnte Eistruhe mit Häagen-Dazs-Eis. Ich konnte sie im September 2023 selbst nach zweimaligem Ablaufen der Lounge nicht mehr finden. Auch das Personal wusste nichts davon, obwohl das Eis in einer Google-Bewertung aus Juli noch erwähnt wird.

Iberia Velazquez Lounge MAD Bar
Die Suche nach der Eistruhe führte u.a. an der Bar vorbei

Davon mal abgesehen, ist es aber wirklich schwer, weitere Kritikpunkte auszumachen. Es gibt in der Lounge zwei Buffet-Bereiche mit quasi identischem Inhalt. Darunter waren Nudeln mit Tomatensoße, eine Art Bratkartoffeln, Fisch und ein Hühnergericht. Insgesamt entspricht das Angebot etwa dem, was die Lufthansa in ihren Senator Lounges bietet.

In der Lounge gibt es zudem:

  • Duschen
  • Ruheräume (waren alle belegt)
  • eine Kinder-Spielecke
  • Kühlschränke mit Getränken in Glasflaschen (Coca Cola, Fanta, Bier, …)
  • eine bemannte Bar
  • zahlreiche Sitzmöglichkeiten mit und ohne Blick aufs Vorfeld

Im hinteren, abgetrennten Bereich wird abends ein á la Carte Service geboten. Ein Blick auf die Speisekarte verrät aber: Die Mahlzeiten sind genau die gleichen wie am Buffet, sodass man sich nur ein paar Schritte spart. Am Nachmittag war kein Mitarbeiter hier, der uns hätte bedienen können. Dafür freuten wir uns über den großen, ruhigen Sitzbereich, den wir komplett für uns alleine hatten.

Insgesamt bietet Iberia eine durchweg angenehme Lounge. Was es allerdings in Madrid nicht gibt, ist eine eigene Lounge extra für Vielflieger mit Emerald-Status. Aus z.B. London, Helsinki und New York bin ich daher etwas verwöhnt, was das Lounge-Angebot angeht. Damit kann Iberia nicht mithalten.

Boarding

Für unseren Abflug nach New Yeork um 16:20 Uhr war zunächst ein Boarding-Beginn von 15:30 Uhr angegeben. Auf dem Bildschirm in der Lounge wurde das Boarding hingegen mit 15:55 Uhr (d.h. nur 25min vor Abflug) prognostiziert.

Wir waren dementsprechend um 15:50 Uhr am Gate und mussten feststellen, dass das Boarding schon kurz vorher begonnen hatte. Die Hoffnung, eine möglichst leere Business-Class-Kabine fotografieren zu können, erfüllte sich daher leider nicht.

neue Iberia Business Class A350 Boarding
Boarding nach Gruppen

Davon ab war das Boarding gut organisiert und alle Passagiere hielten sich an die angeschriebenen Boarding-Gruppen. In Gruppe 1 fallen alle Passagiere der Business Class sowie Vielflieger mit Sapphire- und Emerald-Status.

Kabine

Iberia bietet in der Business Class eigentlich ein sehr konsistentes, aber etwas altbackenes Produkt – genau wie die Lufthansa. Richtig bewertet hatten wir dieses noch nicht (bzw. nur auf einer kurzen Strecke von London nach Madrid), sodass ich schon in der Lounge ausreichend Fotos für ein Review machte.

Ich hatte ausnahmsweise nicht noch einmal vor dem Abflug den Sitzplan geprüft – und wurde so bei Betreten des Fliegers von einer brandneuen Kabine überrascht. Diese ist bisher nur in ca. 5 neuen Flugzeugen eingebaut, sodass ich mir vorab gar keine Chancen darauf ausgemacht hatte. Ab da war natürlich klar: Das Review wird umso spannender.

Tipp

Ihr wollt solche Überraschungs-Momente vermeiden? Die neue Business Class lässt sich daran erkennen, dass es in der Premium Economy 28 statt 24 Sitzplätze gibt. Es gibt also drei 4er-Reihen Premium Eco statt nur zwei.

Aber kommen wir zur Kabine selbst: Dort fiel zunächst das großzügige Raumgefühl durch besonders hohe Decken auf. Klingt gut, bringt allerdings einen dicken Nachteil mit sich: Es fehlen die Overhead Bins in der Mitte der Kabine.

Somit wird der Platz für Handgepäck im Vergleich zur alten Konfiguration etwa halbiert. Das kann durchaus problematisch sein, schließlich darf jeder Business-Passagier zwei Trolleys und ein Personal Item mit sich bringen. Auf unserem Flug gab es keinerlei Platzprobleme, aber so ganz überzeugt mich diese Maßnahme nicht.

neue Iberia Business Class A350 Sicht nach vorne
Gepäckfächer gibt es nur über den Fenstern, daher ist in der Mitte viel Platz über den Köpfen

Die Gestaltung mit hellen Weiß-, Beige- und Grautönen sorgt dafür, dass man sich als Passagier nicht wie in einer engen Metallröhre vorkommt. Dafür strahlt die Kabine diese typische Krankenhaus-Atmosphäre aus, von der ich kein besonderer Freund bin. Ein paar mehr Farbtupfer würden der Kabine aus meiner Sicht ganz gut tun, aber das ist letztlich Geschmackssache.

Die letzten Abschnitte enthalten zwar einige Kritik, aber das spiegelt nicht ganz die Realität wider. Denn an sich habe ich mich im Flugzeug ziemlich wohl gefühlt. Man sieht der Kabine auch definitiv an, dass sie quasi frisch aus der Fabrik kommt und das wird sicher auch noch etwas länger so bleiben.

neue Iberia Business Class A350 Kabine

Sitz

Iberia verbaut im A350 einen mir bislang unbekannten Sitz namens Recaro CL6720. Die Frage, wieso der Name eines Business-Sitzes genauso sperrig sein muss wie eine Flugnummer von Lufthansa Cityline, ist bitte direkt an den Hersteller zu richten.

Erstmals verbaut wurde dieser neue Sitztyp jedenfalls von Air China in deren Airbus A350. Dort gibt es im Vergleich zu Iberia kleine Unterschiede: Bei den Chinesen ist der Sitz blau gestaltet und es gibt eine stylische Lampe, aber dafür keine Tür. Ein paar Bilder zum Vergleich finden sich hier. Übrigens wird in Zukunft auch LOT mit dem gleichen Sitz fliegen.

Die Anordnung der Sitze folgt nicht dem Reverse-Herringbone-Prinzip. Stattdessen sind die einzelnen Sitze versetzt angeordnet. Dies wird mit einem Blick auf den Sitzplan am besten deutlich:

Seat Map © AeroLopa

Aus dieser Konfiguration lässt sich schlussfolgern:

  • Wer alleine reist, wählt am besten einen Sitzplatz A oder L. Dabei handelt es sich um Einzelsitze mit zusätzlicher Privatsphäre zum Gang, vor allem aber bessere Sicht durch die Fenster
  • Wer zu zweit reist, wählt am besten einen Sitzplatz E + G, denn diese liegen deutlich näher aneinander als D + H.
neue Iberia Business Class A350 Sitz Fenster
Die Sitze A und L am Fenster bieten besonders viel Privatsphäre

Da wir zu zweit über Iberia lästern über Gott und die Welt reden wollten, wählten wir entsprechend die Plätze E + G in der dritten Reihe. Tatsächlich klappt das mit dem Reden dort relativ gut, man muss sich nur ein wenig nach vorne beugen, damit nicht die Plastikwand dazwischen ist.

neue Iberia Business Class A350 Sitze Mitte

Auf Wunsch lässt sich elektronisch eine Plastikwand zwischen beiden Sitzen ausfahren. Dann merkt man kaum, dass nur 5 Zentimeter neben einem schon der nächste Passagier schläft.

neue Iberia Business Class A350 Trennwand
Die Trennwand lässt sich elektronisch öffnen und schließen

Mittlerweile muss man (danke Finnair) schon auf Selbstverständlichkeiten hinweisen: Der Sitz lässt sich elektronisch verstellen, sodass die Position frei zwischen aufrecht (für Start & Landung), Schlafen (komplett flach) und Lounge (irgendwo dazwischen) eingestellt werden kann. Die Steuerung dazu erfolgt über ein Touch-Panel an der Seite des Sitzes:

neue Iberia Business Class A350 Sitz Steuerung
Elektronische Sitzversteller

Und damit wären wir beim ersten Kritikpunkt zum Sitz: Diese Steuerung sieht zwar schön aus, hat aber zwei Nachteile: Einerseits bietet sie keinerlei haptisches Feedback, weder durch einen Druckpunkt noch durch Vibration oder ähnliches. Zum anderen ist die Steuerung genau dort positioniert, wo ich oft meinen Arm ablege. So habe ich mehrfach versehentlich den Sitz verstellt und meine Begleitung ebenso. So etwas sollte dem Hersteller eigentlich auffallen, ehe ein Sitz in die Massenproduktion geht.

Wenn wir uns weiter am Sitz umschauen, fällt vor allem das Seitenpanel auf. Dort gibt es:

  • Eine Fernbedienung zur Steuerung des In-Flight Entertainment
  • Zwei USB-Buchsen (1x USB-A, 1x USB-C)
  • Eine universelle Steckdose, die u.a. Stecker aus Europa akzeptiert (110V)
  • Einen Anschluss für den Kopfhörer
  • Platz für eine Wasserflasche (Wasserflaschen gab es auf unserem Flug nicht, bei Air China befindet sich dort die Lampe)
neue Iberia Business Class A350 Flaschenhalter
Fernbedienung, Steckdose, USB-Buchsen und der Flaschen-Halter (passt auch ein Smartphone rein)

Daneben gibt es noch ein relativ großes Staufach. Neben der von Iberia gestellten Kopfhörer lassen sich hier problemlos Smartphone, Geldbeutel, Amenity-Kit, Plüsch-Pinguin und andere Dinge unterbringen, auf die man im Flug nicht verzichten kann.

neue Iberia Business Class A350 Kopfhoerer Fach
Knallrotes Staufach – so übersieht man zumindest nichts

Zwischen Sitzsteuerung und Seitenpanel wäre dann noch der Ablagetisch in Holzoptik. Der war in meinem Fall nur von mittlerer Größe. Man kann hier gerade so Laptop oder Essens-Tablet unterbringen, aber es steht dann leicht über. An den Plätzen C, D, H und J scheint dieser Tisch etwas größer zu sein als an den anderen Sitzplätzen. Für Getränke schien mir die zusätzliche Ablage auf halber Höhe recht gut geeignet, man darf sie nur nicht beim Hinausgehen umkippen.

Wo wir bei Tischen sind: Dieser wird (wie mittlerweile üblich) von vorne heraus ausgefahren. Der Tisch ist sehr lang, aber vergleichsweise schmal. Möchte man mit Laptop und Maus arbeiten, wird es schon eng. In meinem Fall kam noch dazu, dass der Tisch schon etwas kaputt und somit nach vorne hin abschüssig war. Auf dem Bild ist das leicht zu erahnen:

neue Iberia Business Class A350 Tisch
Der Tisch war schon etwas kaputt und daher abschüssig

Den Sitzkomfort würde ich als gut bis sehr gut beurteilen. Ich verbrachte die meiste Zeit im entspannten Lounge-Modus (den ich bei Finnair so sehr vermisse) und hatte dabei keinerlei Komfortbeschwerden. Einzig der Schultergurt bei Start und Landung ist etwas nervig.

Iberia hat für ihre Sitze die optionalen Türen mit dazu bestellt. Sinnvoll sind die wohl vor allem für jene Sitze, die direkt am Gang liegen. Mit Sitzplatz A/E/G/L bekommt man ohnehin kaum etwas von den anderen Passagieren mit. Das gilt wohlgemerkt nur im Liegen und Sitzen. Die Wände sind relativ tief gehalten, sodass eine stehende Person locker über alle Wände und Türen drüberschauen kann. 10 Zentimeter mehr in der Höhe hätten nicht geschadet.

neue Iberia Business Class A350 Tuer geschlossen
Die Tür schirmt – zumindest etwas – von anderen Passagieren ab. Besonders ist sie aber nicht

Hier noch ein paar Randnotizen zum Sitz, die keinen eigenen Absatz verdient haben:

  • Man sieht insgesamt 3x die einzelnen Sitznummern: Einmal oben an der Decke, seitlich am Sitz und dann noch auf den Teppichboden gebeamt
  • Stauraum am Sitz selbst ist – durch das große Seitenfach – ausreichend vorhanden. Einen Laptop kann man aber nirgendwo gut unterbringen
  • Es gibt eine kleine Armlehne, die für Start & Landung nach oben geklappt wird
  • Da die Overhead Bins fehlen, strahlt das Licht etwa 2m durch die Kabine, ehe es den Sitz erreicht. Das funktioniert erstaunlich gut, sodass auch der Sitznachbar nicht geblendet wird

Obwohl der Sitz fast fabrikneu war, lässt die Verarbeitung stellenweise zu wünschen übrig. So ist beispielsweise die Plastikverkleidung zwischen den einzelnen Sitzen ziemlich klapprig. Ich hatte sogar einmal ein Stück der Trennwand in der Hand, das offenbar viel zu lose befestigt war.

Insgesamt erinnerte mich der Sitz stark an jenen in der United Polaris Business Class. Der dortige Zodiac Optima wirkt aber insgesamt etwas besser durchdacht und ausgereifter. Optimal für Seitenschläfer sind beide nicht, wie folgender Absatz zeigt:

Schlafkomfort

Der Sitz lässt sich natürlich auf Wunsch in ein 1,93m Bett verwandeln – alles andere wäre 2023 auch nicht mehr zeitgemäß.

Beim Versuch, nach dem Essen in die Liegeposition zu kommen, gab es leider schon die ersten Probleme. Der Sitz fuhr für ca. eine halbe Sekunde flach nach unten, richtete sich dann aber wieder nach oben in eine ca. 150° geneigte Position auf. Das gleiche Spiel wiederholte sich mehr als fünf Mal. Erst als ich vom Sitz aufstand und es dann erneut versuchte, hatte ich irgendwann Erfolg. Ich denke, dass entweder irgendein Bauteil in meinem Sitz blockierte oder der Motor defekt war.

neue Iberia Business Class A350 Schlafkomfort
Nach mehreren Anläufen: Sitz in Liegeposition

Sobald man den Sitz dann einmal in die Liegeposition gebracht hat, sollte zunächst noch die Kopfstütze ausgefahren werden. Ansonsten klafft eine große Lücke zwischen Sitz und Plastikschale. Selbst die ausgefahrene Kopfstütze kann diese nicht ganz schließen:

neue Iberia Business Class A350 Schlafkomfort Luecke
Zwischen Kopfstütze und Sitzschale wird einiges an Platz verschenkt

Wie vorhin schon erwähnt, empfand ich den Schlafkomfort als Seitenschläfer nicht optimal. Der Fußraum ist recht schmal und auch bei den Knien gibt es keinerlei Platz, um sie irgendwie anzuwinkeln. Dennoch habe ich zumindest drei bis vier Stunden schlafen können, ohne Krämpfe in den Beinen zu bekommen.

neue Iberia Business Class A350 Fussraum
Die Fußablage: Viel Platz nach oben, eher wenig in die Breite

Die Liegefläche ist vernünftig gepolstert und eine Matratzenauflage befinde sich (aufgerollt) an jedem Platz. Wer mag, kann diese auch als Nackenkissen, Lendenstütze o.ä. nutzen. Auch was Kissen und Decke angeht, gab es keinerlei Grund zur Klage.

Insgesamt ist der Schlafkomfort aus meiner Sicht in Ordnung, doch es bleibt einige Luft nach oben. Allerdings ist es als 1,98m großer Seitenschläfer auch nicht einfach, im Flugzeug bequem zu schlafen, weshalb ich hier auch nicht allzu viele Sterne abziehen kann.

Essen & Trinken

Der Bordservice begann mit der Frage nach Orangensaft, Wasser oder Cava, ein katalonischer Schaumwein. Ich wählte den Orangensaft und wurde wieder mal überrascht: Er schmeckte tatsächlich nach Orange. Das zeigt einerseits, wie tief die Erwartungen waren – andererseits, dass man Spaniern in Sachen Zitrusfrüchte nicht viel vormachen kann.

Rund 40 Minuten nach dem Start wurden dann zunächst Getränke und ein kleiner Snack gebracht. Dieser war nicht vorportioniert, sodass jeder selbst entscheiden kann, wie viele Käse und Oliven er möchte.

neue Iberia Business Class A350 Oliven
Spanischer Käse, Oliven und dazu die ersten Getränke

Wiederum etwas später gab es dann die Vorspeise mit freier Wahl aus:

  • Marinierter Oktopus auf gedünsteter Paprika, mit Olivenpaste und gebratener Zitrone
  • Geröstete Süßkartoffeln mit Knoblauch und Salat

Ich entschied mich für den Oktopus, der zusammen mit einem Brötchen und wahlweise Butter und/oder Olivenöl serviert wurde. Eine insgesamt gelungene Vorspeise, nur mit der halben Zitrone wusste ich nicht viel anzufangen.

neue Iberia Business Class A350 Vorspeisen
Man beachte die künstlerischen Salz- und Pfefferstreuer, die sich u.a. auch in der Speisekarte wiederfinden

Für die Hauptspeise standen drei Optionen zur Auswahl, darunter ein vegetarisches Gericht:

  • Gegrillte Hähnchenbrust mit Serranoschinken, Senf-Kartoffelpürree und gegrillten Artischocken
  • Gegrillte Riesengarnelen auf Tomatensoße mit Spinat und Basmatireis
  • Panzerotti-Nudeln (Teigtaschen) gefüllt mit Mozzarella, dazu Gemüse und eine Tomaten-Parmesan-Soße

Hähnchen gab es ja bereits auf dem Zubringerflug, also wurden es bei mir die Garnelen. Das Gericht sah gut aus und eine leckere Kombination – mich überzeugte vor allem die geschmackvolle Tomatensoße.

neue Iberia Business Class A350 Hauptspeise

Beim Dessert konnte ich mich nicht zwischen Schoko-Haselnuss-Kuchen und Himbeereis entscheiden und sah mich somit dazu gezwungen, einfach beides zu probieren. Der Kuchen war auch diesmal eher ein Mousse (und erneut sehr gut), aber das sensationell fruchtige Himbeer-Eis der eigentliche Star.

Als Alternative hätte noch eine Käseplatte zur Auswahl gestanden.

Laut Speisekarte stehen zawischen den Mahlzeiten kleine Snacks in der Galley bereit. Nach der Lounge in Paris, Essen auf dem Zubringer, Lounge in Madrid und 3 Gängen zum Mittag verzichtete ich darauf, mir die zusätzlichen Kalorien anzusehen.

Etwa anderthalb Stunden vor Landung hieß es dann wieder: Essen – und zwar:

  • Spanisches Kartoffel-Omelette, serviert mit Schinken und Sardellen
  • Gemüse-Millefeuille mit Mozzarella

neue Iberia Business Class A350 pre landing snack
Gemüse-Millefeuille mitsamt üblichem Getränkewunsch

Ich hatte keine Ahnung, was ein Millefeuille ist und auch kein Internetpaket gekauft, um dies nachzuschlagen. In Reihe 5 war ich allerdings der letzte, der nach den Essenswünschen gefragt wurde (der Service begann vorne und hinten). Da das Omelette an dieser Stelle schon aus war, blieb mir nichts anderes übrig, als es zu wagen.

Das Millefeuille stellte sich als eine Art Gemüse-Auflauf heraus, der mit verschwenderisch viel Käse überbacken wurde. Ein köstlicher Abschluss.

Nachfolgend noch die Speise- und Getränkekarte für alle, die selber stöbern möchten. Zu alkoholischen Getränken kann ich generell nicht viel sagen, also macht euch besser ein eigenes Bild:

Service

Der Service war durchweg angenehm und hatte auch fast immer ein Lächeln auf den Lippen. Nur die Organisation bei der Bedienung war etwas chaotisch. Wir saßen zu zweit in der Mitte, aber merkwürdigerweise wurde auch meine Begleitung auf Sitz G beim warmen Handtuch, Getränken usw. von links bedient statt vom rechten Gang. Eigentlich keine schlechte Idee, damit es zu keiner Verzögerung kommt. Allerdings wurde er dann ein oder zweimal ganz vergessen und musste aktiv nach Getränken fragen.

So etwas kann natürlich jedem mal passieren und ist kein großes Problem, nur perfekter Service geht halt anders. Insgesamt blieb uns beiden das freundliche Personal in Erinnerung, das versuchte, alle Wünsche zu erfüllen.

Vom Takeoff bis zur Vorspeise verging rund eine Stunde, knapp 2 Stunden nach Abflug in Madrid-Barajas wurde dann das Dessert abgeräumt. Bei einem Nachtflug wäre das etwas lang. Da Iberia aber (leider) nicht über Überschall-Flugzeuge verfügt, blieb auch so noch jede Menge Zeit für ein Nickerchen.

In-Flight Entertainment

Am Sitz gibt es einen 18″ großen Touchscreen-Monitor mit 4K-Auflösung (also ca. 3.840 x 2.160 Pixel). Durch die Bauart des Sitzes ist der Bildschirm nicht weit vom Kopf entfernt und die hohe Auflösung kommt richtig zur Geltung.

Nicht nur die Auflösung, sondern auch der Kontrast des Bildschirms ist super. Ich kann aber nicht sagen, ob die Filme (228 an der Zahl) das Potential des Bildschirms tatsächlich ausnutzen, denn bei mir lief quasi durchgehend die Flight Map. Die reagiert flott auf Eingaben und bietet zudem zahlreiche Konfigurations-Möglichkeiten. Schade nur, dass es keine Live-Kameras gibt, auf die über das IFE zugegriffen werden kann.

Wer sich für die Film-Auswahl interessiert, kann diese übrigens jederzeit auf der Iberia-Website nachschlagen. Dort kann auch u.a. nach der Sprache gefiltert werden. Demnach stehen gut 50 der Filme auch mit deutscher Audio-Ausgabe zur Verfügung.

Am Sitz befindet sich neben Steckdose und USB-Buchse auch eine kabelgebundene Fernbedienung. Clever ist das eingebaute Touchpad, das ich so noch aus keinem Flugzeug kannte.

neue Iberia Business Class A350 Fernbedienung Touchpad
Fernbedienung mit Touchpad, gute Idee

Einmal habe ich kurz die Musikwiedergabe gestartet, um die Qualität der Kopfhörer beurteilen zu können. Leider sind die Kopfhörer von eher schlechter Qualität. Sie bieten nicht einmal merklich Geräuschunterdrückung und wenn doch, dann so schwach, dass ich nichts davon merken konnte. Dennoch legt Iberia Wert darauf, diese 25 Minuten vor Landung wieder einzusammeln. Das hat man wohl von American Airlines gelernt – nur leider vergessen, entsprechend qualitative Kopfhörer zu bestellen.

neue Iberia Business Class A350 Kopfhoerer

Es ist aber immerhin möglich, die eigenen Bluetooth-Kopfhörer mit dem Entertainment-System zu koppeln. Das scheint mir in Hinblick auf Tonqualität und Bequemlichkeit die bessere Lösung, sofern man denn eigene Kopfhörer dabei hat.

WiFi

An Bord gibt es natürlich einen Hotspot, um das Wort Millefeuille zu googeln auch aus dem Flieger arbeiten zu können. Folgende Pakete wurden angeboten:

  • Messaging: kostenlos für den ganzen Flug
  • Browse and Stream:
    • 4h für 13,49€
    • ganzer Flug für 16,99€
neue Iberia Business Class A350 WLAN

Im Gegensatz zu vielen anderen Flugzeug-WiFis ist es hier ganz offiziell erlaubt, das Netz zum Streamen von Internetvideos zu nutzen. Ich bin daher zuversichtlich, dass die Internetverbindung ausreichend schnell ist. Auch die Preise sind vergleichsweise fair.

Ich selbst habe nur das Messaging-Paket getestet. Ab und zu konnte ich darüber auch Bilder verschicken, meist aber nur Nachrichten empfangen. Das lag jedoch nicht am Satelliten-Empfang, offenbar wurde das Blocken von Bildern einfach nur halbherzig umgesetzt. Dennoch besser als nichts.

Extras

Pyjamas oder Slipper gab es nicht, das ist über den Atlantik aber der Normalfall. Am Platz befand sich aber wie üblich ein Amenity Kit. Sowohl Inhalt als auch Aufmachung sind nichts Besonderes. Das Kit lässt sich aber zumindest recht gut als Kabeltasche wiederverwenden. Kleine Pluspunkte gibt es für die gut gepolsterte Augenmaske und die Kombination aus Kamm und Haarbürste.

Dadurch, dass die Gepäckfächer in der Mitte der Kabine fehlen, gibt es keinerlei Luftdüsen – auch nicht an den Fenstersitzen. Nachdem es anfangs etwas warm wurde, war die Temperatur aber für den Rest des Fluges angenehm.

Fazit

Zunächst eine kurze Zusammenfassung – was macht Iberia gut und was war nicht so toll?

Pro:

  • Essen & Trinken auf hohem Niveau
  • Moderne Kabine mit viel Platz
  • Größtenteils aufmerksamer, freundlicher Service
  • Hochauflösendes, flottes Entertainment-System
  • Moderner Sitz mit Türen

Contra:

  • wenig Platz für Handgepäck
  • Schmaler Fuß- und Kniebereich, für Seitenschläfer nicht optimal
  • Sitz fühlt sich stellenweise klapprig und billig an
  • Sitz wirkt nicht ausgereift
  • Sitzplatzreservierung vor Check-in kostenpflichtig (ohne Status)

Gefällt euch diese kurze Zusammenfassung der Vor- und Nachteile, oder nicht? Hinterlasst gerne eure Meinung in den Kommentaren.

Neue Iberia Business Class Airbus A350-900
  • Check-in & Boarding
  • Lounge
  • Sitz
  • Schlafkomfort
  • Essen & Verpflegung
  • Service
  • In-Flight Entertainment
  • Extras & WLAN
4.1
Fazit

Unter allen Fluggesellschaften des Oneworld Joint Ventures (BA, Iberia, AA, Finnair) ist Iberia wohl die mit dem schlechtesten Ruf. Nach meiner Erfahrung in der Business Class kann ich das nicht nachvollziehen.

Die größte Überraschung für mich war eigentlich nicht, dass plötzlich ein brandneues Flugzeug am Gate stand – sondern dass Verpflegung und Service an Bord so gut abgeschnitten haben. Der neue Sitz hingegen bietet zwar ein paar nette Funktionen, wirkt aber an einigen Stellen nicht ganz ausgereift. Wenn es nur um den Sitz geht, würde ich American und British Airways (Club Suite) gegenüber Iberia vorziehen, aber der Abstand ist nicht groß.

Titelbild: Peer Linder

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Kommentare (21)

  1. Icke sagt:

    Interessant, ich habe mit Iberia schlechte Erfahrungen gemacht. War es zu erkennen, dass du Travel Blogger bist? Ich kenne sie in Biz schlecht organisiert, nicht gründlich gereinigt und super unfreundlich. Aber vllt haben sie sich ja geändert, bin lang nicht mehr mit denen geflogen, habe sie immer gemieden..

    • Peer sagt:

      Nö, wir sind – wie immer – undercover aufgetreten. Ich denke, dass der Service – wie bei jeder Airline – stark crewabhängig ist, nur dass die Schere da bei Iberia besonders weit auseinander geht. Das geht so ja auch ein bisschen aus den bisherigen Kommentaren hervor

  2. J sagt:

    As always, I appreciate the level of detail of your reviews, to be able to evaluate points of interest. Also, the astute remark about BC tickets effectively turning into flex tickets thanks to airline cancellations or even minor schedule changes. That’s worked to my advantage as well, most recently with Air France.

    • Peer sagt:

      You’re very welcome. Thanks for the feedback. 🙂

      Looks like the times where every ticket turns full-flex are slowly ending. I have still been much more „successful“ with Finnair in this regard, though.

  3. Patrik sagt:

    Die Lounge hört auf überhaupt keinen Namen… weder Velázquez noch sonst was… hören ist einem Lebewesen vorbehalten. Leben tut eine Lounge definitiv nicht. Wie wärs mit „die Lounge trägt den Namen Velázquez“ oder so?

  4. Oliver sagt:

    Bin gerade gestern die gleiche Strecke in gleicher Konfiguration mit der Familie geflogen (gleicher Deal dank Travel-Dealz) und waren -insbesondere vom Service- begeistert. Die Hauptspeise hat zwar nicht überzeugt, Flexibilität der Crew war aber auch da großartig. So konnte meine Tochter z.B. einfach eine Pre-Arrival Speise wählen.
    Der Sitz wirkte erstaunlicherweise auch bei uns teilweise abgerockt, hat uns in Summe aber überzeugt. Die Idee der Kombination aus Nackenrolle, Knieunterlage und Matratze ist ganz witzig.
    In Summe ein tolles Erlebnis.

  5. Vince sagt:

    Toller Bericht. Danke dafür. So eine Zitrone kann man einfach in Stücken schneiden und so essen. Ja mit Haut. Das ist in Lateinamerika und Spanien üblich.

  6. Andy sagt:

    Grundsätzlich gehört zu jeder Sitzbeschreibung zwingend die Angabe der Sitzbreite!!! Wird immer von den meisten vielreisenden vergessen.

    • Peer sagt:

      Ich finde dazu keine Angabe, weder bei Iberia selbst, noch beim für gewöhnlich gut informierten Aerolopa.

      Ist halt auch schwierig, da eine Zentimeter-Angabe hinzuschreiben, denn der Sitz ist ja nicht gleichmäßig breit. An den Schultern gibt es (wie üblich) echt viel Platz, aber von der Hüfte abwärts wird es deutlich schmaler. Besonders eng hat es sich bis auf den Beinkasten nicht angefühlt.

      Edit: Habe noch weiter gegoogelt und bei LoyaltyLobby eine Angabe von 26″ = 66 cm gefunden.

  7. Ralf sagt:

    Wow dass für vollständiges WLAN in C immer noch Geld verlangt wird. Frech.

  8. Martin sagt:

    Vielen Dank!
    Sehr spannender Bericht

    Fliege in 2 Wochen auch Orly-Madrid-New York, daher schon mal eine sehr spannende Einstimmung.

  9. YogiHH sagt:

    Danke für einen Bericht, in dem nicht „99 mal“ der ach soooo wichtige Champagner genannt wird 👍

  10. D.G. sagt:

    Also uns hat Iberia,den am 25.12.2023 stattfindenden Fug nach Costa Rica Ersatzlos gestrichen,Und das jetzt im Oktober.Gebucht im Februar.
    Nach Stunden in der Leitung der Telefonhotline..kam nach meiner Frage warum denn der Flug gestrichen wurde,nur die Antwort,
    wie kann ich Ihnen weiter helfen….absolut mieser Service.Nicht mal der Versuch mir zu helfen.
    Ich habe Business gebucht,und bin Vielflieger.
    Schon das ich nochmal 98 Euro pro Person extra trotz Business bezahlen musste damit ich mit meiner Frau nebeneinander sitzen darf ist ungeheuerlich.
    Konnte jetzt leider nicht mehr umbuchen.
    Für mich ist es dennoch die letzte Buchung bei Iberia
    Gruß aus Berlin
    Dirk

  11. Jonas sagt:

    Leider ist die Sitzplatzwahl nicht umsonst. Bei meinem Flug im März 2024 würde mich die Auswahl von Madrid nach New York 52 Euro kosten, Düsseldorf nach Madrid kostet 20€. Sehr schade in der BC…

  12. Sepp Tember sagt:

    Sitzplatzwahl in der BC kostenlos, kann ich so nicht bestätigen.
    Ich habe auch über BA im November 2022 Iberia BC gebucht, er will pro Sitzwahl und Peron Zubringerflug nach MAD und retour jeweils € 18 – 21 haben.
    Auf der Langstrecke kostet die Sitzwahl pro Person zwischen € 31 und 45, je nach Sitz.

  13. Kevin sagt:

    Herzlichen Dank für den tollen Bericht Peer. Die Verpflegung sieht wirklich toll aus. Definitiv ein sehr solides Produkt.

  14. Joachim sagt:

    Die Eistruhe in Madrid stand/steht immer an der Wand gegenüber der Fensterfront neben dem Kaffeeautomaten. Ich habe aber nicht darauf geachtet, als ich vor 8 Wochen in der Lounge war.

    Aber auch mir gefällt die Lounge auf Grund der schönen Aussicht auf das Vorfeld sehr gut.

    Das gezeigte warme Mittagsbuffet gibt es aber nur während der Mittagszeit. Ansonsten „nur“ kaltes „Tappas“menü.

  15. Steffen sagt:

    Toller Bericht!
    Für mich ist Privatsphäre das A und O im Fliegen.
    Das hat Iberia gut gemacht.
    Die entscheidende Fragen:
    Verfügbarkeiten Prämienflüge für dieses neue
    Business Class Produkt??

    Danke für eure tolle Arbeit!
    Gruß aus Bonn
    Steffen

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