Delta SkyMiles: Umsatzbasierte Status-Qualifikation ab 2024 auch für Europäer + viele weitere Verschlechterungen

Als letzte der großen drei US-Airlines stellt nun auch Delta SkyMiles endgültig auf ein umsatzbasiertes System zur Status-Erlangung um. Damit wird das Vielfliegerprogramm für uns Europäer fast komplett unattraktiv. Wer nur mit Delta fliegt, muss künftig bspw. 18.000$ pro Jahr umsetzen, um den Platinum-Status zu erlangen.

Das umsatzbasierte System lässt sich bei Flügen mit Partner-Airlines wie KLM & Air France teilweise umgehen, aber auch dann wird die Qualifikation deutlich schwerer als bislang.

Update

Update 19. Oktober: Ein paar der Änderungen wurden etwas abgeschwächt. Das Fazit bleibt aber das gleiche: Für Europäer wird Delta SkyMiles ab 2024 komplett unattraktiv.

Mehr dazu hier:

Das neue System für den Vielfliegerstatus ist aber zudem nur eine von zahlreichen Verschlechterungen, die heute angekündigt wurden. Im gleichen Zuge werden Rollover-MQM fast komplett entwertet und der Lounge-Zugang weiter gekürzt.

Vielflieger-Status: Nur noch Medallion Qualifying Dollar zählen

Aktuell gibt es bei Delta drei „Währungen“, die für die Erlangung eines Vielfliegerstatus herangezogen werden. Die sind:

  • MQM – Medallion Qualification Miles: Bemessen an den tatsächlich geflogenen Entfernungsmeilen. Entspricht in Economy Class oftmals 100% der Entfernung, je nach Airline & Reiseklasse teilweise mehr oder weniger.
  • MQS – Medallion Qualification Segments: Entspricht der Anzahl an Flugsegmenten, exkl. Basic Economy
  • MQD – Medallion Qualification Dollar: Berechnet sich entweder aus dem Ticketpreis (Flüge mit Delta) oder ähnlich wie MQM anhand Entfernung und Buchungsklasse. Bislang nur für US-Staatsbürger relevant

MQD für uns Europäer bislang komplett irrelevant. Für den Platinum-Status genügte es, 75.000 Meilen in der Economy Class um die Welt zu fliegen (seit 2022 exkl. Basic Economy). Alternativ konnte der Status auch mit 100 Segmenten erflogen werden.

Diese Regeln ändern sich nun komplett, und zwar schon für alle Flüge ab 1. Januar 2024. Die (für uns) bislang nicht relevante Währung MQD wird dann die einzige des Programms. Im gleichen Zuge werden die Hürden massiv angehoben. Es braucht dann:

  • Silver Medallion: 6.000 MQD
  • Gold Medallion: 12.000 MQD
  • Platinum Medallion: 18.000 MQD
  • Diamond Medallion: 35.000 MQD
Künftig zählen nur noch MQD, alle anderen Kriterien werden irrelevant

Selbst für Amerikaner (die bisher schon MQD beachten mussten), ist dies eine massive Erhöhung um je nach Status-Stufe 50% bis 100% (im Vergleich zu 2022 sogar bis zu 133% mehr). Die neuen Hürden bedeuten:

  1. Wer ausschließlich mit Delta fliegt, muss für den Platinum Medallion Status Tickets im Wert von 18.000 $ (~16.959 €) pro Kalenderjahr kaufen. Dabei werden Steuern & Gebühren sowie alle Flüge in der Basic Economy nicht einmal berücksichtigt.
  2. MQS und MQM werden für alle Flüge ab 2024 komplett irrelevant
  3. Wer mit Partner-Airlines (KLM, Air France, Kenya Airways, Korean Air, …) unterwegs ist, muss sich auf der Delta-Website die Spalte „Medallion Qualification Dollars“ durchlesen. Je nach Buchungsklasse gibt es zwischen 5% und 40% der Entfernung als MQD gutgeschrieben

Es gibt neben Flügen noch viele weitere Möglichkeiten, MQD zu sammeln. Beispielsweise gibt es 1 MQD pro Dollar Umsatz für Hotelbuchungen über Delta Stays, Mietwagenbuchungen über Delta Car Rentals u.v.m. Dabei handelt es sich quasi um umgelabelte Expedia-Seiten.

Wer Hotels aber lieber direkt bucht (wg. Statusvorteilen bei Marriott, IHG, …) hat davon nicht allzu viel. Eine Hotelbuchung darüber könnte sich aber ggf. lohnen, wenn zum Jahresende noch ein paar Dollar fehlen sollten.

Wie viele MQD gibt es für meinen Flug?

Natürlich hätte Delta am liebsten, dass wir alle nur noch Delta fliegen und die Meilen dann bei deren Meilenprogramm gutschreiben lassen. Das ist aber künftig das unattraktivste, was man machen kann.

Wer mit Partner-Airlines fliegt, sammelt MQD weiterhin anhand von Entfernung und Buchungsklasse. Anscheinend entspricht die Gutschrift an MQD dabei genau 20% der Prämienmeilen, die es für den gleichen Flug gibt. Ihr findet sie in der rechten Spalte der Meilentabelle, hier bspw. für KLM:

  • Economy Class Light (Buchungsklasse X) bei KLM: 5% der Entfernungsmeilen
  • Economy Class (Buchungsklasse U) bei Saudia: 5% der Entfernungsmeilen
  • Business Class (Buchungsklasse O) bei Air France: 20% der Entfernungsmeilen
  • Premium Economy (Buchungsklasse A) bei KLM: 30% der Entfernungsmeilen
  • Business Class (Buchungsklasse I) bei Air France: 40% der Entfernungsmeilen

Wer mit MQD nichts anfangen kann, kann mithilfe unseres Rechners die zu erwartenden MQD-Gutschriften für Flüge mit SkyTeam-Partnern berechnen. Der Statusrechner ermöglicht auch den direkten Vergleich zwischen den Status-Hürden für 2023 mit denen von 2024:

Für Flüge mit DL-Flugnummer müsst ihr hinter den Segmenten den Ticketpreis in Euro (s.o.) angeben, bei allen anderen Partner-Airlines ist das nicht nötig.

Massive Entwertung von Rollover MQM

Bei Delta SkyMiles gibt es bisher eine positive Eigenheit: Wer in einem Jahr mehr Meilen (MQM) erfliegt, als er für den Status benötigt, kann diese mit ins nächste Jahr mitnehmen. Beispiel: Wer 120.000 MQM erfliegt, bekommt 75.000 für den Platinum-Status abgezogen und startet dann mit 45.000 MQM ins nächste Jahr.

Das ganze Spiel ließ sich sogar auf die Spitze treiben. Wer mehrere hunderttausend MQM auf dem Konto hat, hatte für mehrere Jahre den Diamond-Status sicher.

So zumindest die Theorie. Im neuen Programm wird es diese Möglichkeit nicht mehr geben. Vor allem aber werden alle angehäuften Rollover-MQM im Jahr 2024 komplett nutzlos. Sie können nur im schlechten Verhältnis entweder in Prämienmeilen oder MQD nach dem neuen System umgewandelt werden:

  • 2 Rollover MQM = 1 Prämienmeile
  • 20 Rollover MQM = 1 MQD

Wie schlecht das ist, veranschaulicht ein kurzes Beispiel: 50.000 Rollover MQM reichen bislang für ein weiteres Jahr Gold-Status. Diese werden nächstes Jahr in 2.500 MQD umgewandelt, was nicht mal 50% des Silver-Status entspricht.

Vergleich zwischen altem und neuem System

Nach der ganzen Theorie haben wir ein paar Beispiele rausgesucht und dafür die Gutschrift nach altem und neuem System ermittelt. Es zeigt sich, dass vor allem Passagiere mit günstigen Economy-Tickets die großen Verlierer sind:

Günstige Tickets in der Economy Class

Wir bleiben an dieser Stelle bei möglichst einfachen Beispielen. So ließ sich bislang der Gold-Status mit 50.000 Entfernungsmeilen (= 50.000 MQM) in der Economy erfliegen. Dafür genügten bspw. vier Hin- und Rückflüge an die US-Westküste oder nach Asien pro Kalenderjahr.

Folgende vier Reisen brachten gemäß altem System 51.200 MQM ein und damit den Gold-Status:

  • 1x Delta Economy Class Berlin – Amsterdam – Los Angeles r/t (für 500€)
  • 1x Delta Economy Classs Berlin – Paris – San Francisco r/t (für 500€)
  • 1x Air France Economy Class Berlin – Paris – Singapur r/t (Ticketpreis egal)
  • 1x Air France Economy Class Berlin – Paris – Bangkok r/t (Ticketpreis egal)

1 – außer Basic Economy, dafür gäbe es (wenn über Delta gebucht) nichts. Buchungsklasse

Nach altem System war der Ticketpreis unerheblich. Im neuen System wird er dann relevant, wenn die Flüge eine DL-Nummer tragen. Es gibt daher:

  • 2.110 MQD, wenn die USA-Flüge eine DL-Flugnummer tragen
  • 2.530 MQD, wenn die USA-Flüge eine KL/AF-Flugnummer tragen

Beides entspricht nicht einmal 25% des Medallion Gold und selbst für den Silber-Status reicht es nicht zur Hälfte. Wer nur mit günstigen Economy-Tickets unterwegs ist, steht also 80% schlechter dar als nach dem alten System.

Wer viel in der Economy fliegt, kommt derzeit vergleichsweise schnell an den Gold-Status. Das geht ab 2024 nicht mehr

Günstige Tickets in der Premium Economy Class

Auch für Flüge in der Premium Economy war Delta SkyMiles ein recht attraktives Programm. Als einfaches Beispiel bleiben wir bei 3 Roundtrips in der Premium Economy:

  • 1x KLM Premium Economy Berlin – Tokio r/t (Ticketpreis egal, BK A)
  • 1x Delta Premium Economy Berlin – Amsterdam – Chicago r/t (für 900€)
  • 1x Delta Premium Economy Berlin – Paris – Los Angeles r/t (für 1.000€)

Dieses bringt nach altem System 51.400 MQM und damit ebenfalls den Gold-Status ein. Nach neuem System gibt es noch:

  • 5.900 MQD, wenn die USA-Flüge eine DL-Flugnummer tragen
  • 10.060 MQD, wenn die USA-Flüge eine AF/KL-Flugnummer tragen

Dies entspricht zwischen 49% und 83% der (neuen) Anforderungen an den Gold-Status ab 2024 (d.h. 51% bis 17% schlechter). Hier zeigt sich vor allem, dass Flüge in die USA, wenn immer möglich, mit KLM oder Air France statt Delta erfolgen sollten. Denn das umsatzbasierte System ist bei günstigen Tickets immer die schlechteste Wahl

Günstige Tickets in der Business Class

Für folgende drei Business-Roundtrips gibt es gemäß altem System 50.700 MQM = ebenfalls den Gold-Status:

  • 1x KLM Business Class Stockholm – Singapur r/t (Ticketpreis egal, BK P)
  • 1x Delta Business Class Berlin – New York – Los Angeles r/t (für 1.900€, BK I)
  • 1x Delta Business Class Berlin – New York – Los Angeles r/t (für 1.900€, BK I)

Nach neuem System werden daraus:

  • 6.500 MQD, wenn die USA-Flüge eine DL-Flugnummer tragen
  • 12.550 MQD, wenn die USA-Flüge eine KL/AF-Flugnummer tragen

Wer die Flüge über KLM / Air France gebucht hat, erhält mit 12.550 MQD ebenfalls den Gold-Status und steht sogar ein bisschen besser da als vorher. Bei Buchung mit DL-Flugnummer findet die umsatzbasierte Berechnung Anwendung und es werden gerade einmal 6.500 MQD daraus, was nur knapp für den Silver-Status reicht.

Kürzungen beim Loungezugang (für Amex-Inhaber)

Nicht nur die Status-Qualifikation wird überarbeitet. Es gibt auch noch weitere Kürzungen beim Loungezugang. Und dies, nachdem bereits 2023 der Loungezugang mit Economy-Tickets gestrichen wurde.

Hier verändern sich vor allem die Konditionen für Kreditkarteninhaber wie bspw. der Amex Platinum. Diese treten ab Januar 2025 in Kraft:

  • Auch wer Zugang über die Kreditkarte erhält, hat künftig keinen Zugang zum Delta SkyClub mehr, wenn er in Basic Economy / Light-Tarif fliegt
  • Der Zugang zu Delta Sky Clubs mit der Amex Platinum ist künftig auf 6x pro Jahr limitiert1

1 – hier ist noch nicht ganz klar, ob die Einschränkung auch für internationale Amex-Karten, d.h. ausgestellt in z.B. Deutschland Anwendung findet

Fazit

Ähnliche Änderungen gab es in den letzten Jahren bei United MileagePlus und American Aadvantage. Seitdem sind die beiden Programme für Vielflieger aus Europa fast komplett unattraktiv geworden. Ähnlich sieht es nun mit Delta SkyMiles aus. Für Amerikaner gibt es zudem einige Vorteile (Statusmeilen per Kreditkarte, Upgrades auf Inlandsflügen, …), die für uns hier kaum ins Gewicht fallen, aber eine wichtige Stütze des Programms sind.

In unserem aktuellen Ratgeber zu Delta SkyMiles heißt es noch: Großartig für Economy-Langstrecken. Künftig ist dann genau das Gegenteil der Fall: Wer nur auf günstigen Economy-Tickets fliegt, kann das Programm komplett abschreiben.

Wer aktuell einen Status bei Delta SkyMiles innehat, wird sich dann wohl bald nach einem neuen Vielfliegerprogramm umschauen müssen. Infrage käme hier bspw. Flying Blue von Air France & KLM. Dieses bietet in vieler Hinsicht vergleichbare Vorteile, allerdings ist ein hoher Status mit Economy-Flügen auch dort nur schwer zu erreichen.

Quellen: Delta SkyMiles, Flyertalk und The Points Guy

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Kommentare (13)

  1. Kev sagt:

    Hat man überhaupt vom Silber Status irgendwelche Vorteile oder gilt das erst ab Platin?

    • Peer sagt:

      Es gibt schon ein paar Vorteile. Auf „richtige“ Upgrades muss man als Silver eher nicht hoffen, aber man hat zumindest:
      – immer 1 Stück Freigepäck
      – Eine Chance auf Plätze mit mehr Beinfreiheit (außer Basic Eco)

      Generell wäre aber ein Flying Blue Gold bspw. deutlich wertvoller als Delta Silver. Je nach Flugverhalten ist ersterer ggf. leichter zu erreichen.

      • Michael sagt:

        Ich hatte vor Jahren als Delta Silber tatsächlich schon mal ein Upgrade auf die Domestic First bekommen, ironischerweise seit meiner Zeit als Gold nur ein weiteres Mal. Hängt halt immer von Anzahl und Status der Mitbewerber auf der Upgrade List ab. Ab 2025 werden das aber sicherlich deutlich weniger sein. Da steht man als Skymiles Silber Kunde auf der Prio aber vor jeglichen Skyteam Partner Kunden, soweit ich weiß. Complimentary Upgrades gibts aber halt nur auf Flügen operated by Delta (und auch dort i.d.R. nur auf Domestic USA), und hängt somit maßgeblich vom eigenen Flugverhalten ab, ob das überhaupt ein relevanter Benefit sein könnte.

        Das Freigepäck ab Silber (generell bei allen Skyteam Programmen – Skyteam Elite) ist jedoch ein super geldwerter Benefit, der (im Gegensatz zu den anderen Allianzen) uneingeschränkt auch bei den Light Tarifen gilt.

        Prio Check-in und Prio Boarding finde ich so oder so immer verwirrend, schon als Gold Mitglied, und insbesondere als Silber Mitglied – weil da hat man kein SkyPriority aber trotzdem anscheinend Prio. Das und die gefühlt 100 Boarding Gruppen (Preboarding, Military, DL360/Diamond, First/Business, PS, Comfort+, SkyPriority, Main 1/2/3, BE) tun ihr übriges. Ist bei anderen Skyteam Partnern etwas einfacher strukturiert, dafür noch unklarer, ob man als Delta Silber da Prio hat.

        Loungezugang hat man als Silber halt definitiv so oder so nicht, allerdings inneramerikanisch nicht mal als Gold.

  2. Paul sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Übersicht — habe direkt auf euch gehofft, als ich die E-Mail von Delta heute morgen in der Inbox hatte.

    Hab mich gerade mit Delta für Gold requalifiziert, etwas ärgerlich das ganze… Flying Blue ist sicher die offensichtliche Alternative, habt ihr Ideen, wie ich da ohne große Schmerzen hin umziehen kann (vielleicht mit Status Match mit Umwegen?) Ich fliege meistens mit SkyTeam Eco nach Asien, das fehlende Freigepäck verkompliziert meine Pläne jetzt ungemein.

    • Peer sagt:

      Ein Status Match zu Flying Blue ist mir leider nicht bekannt, erst recht nicht innerhalb der gleichen Allianz.

      Prinzipiell kannst du ja einfach die Vorteile der DL-Karte nutzen, die Flüge dann aber bei Flying Blue gutschreiben lassen. Ist halt nervig, die Nummer dann jedes mal am Gate bzw. in der Lounge ändern lassen zu müssen. Scheint mir aber die beste Alternative, wenn es für einen Delta-Status nicht mehr reicht

      • Paul sagt:

        Danke dir, Peer! Das wird dann ab 2024 meine Strategie sein. Gibt sicherlich ein paar edge cases, bei denen es evtl. kompliziert wird (z.B. Priority Lane zur Sicherheitskontrolle in Schiphol, bei der meist keine Person steht und durch die dich der Scanner dann ggf. nicht mehr lassen wird) — sonst aber eine gute Alternative. Flying Blue ist darüber hinaus ja auch für die günstigen Business Class Fares in letzter Zeit (Saudia etc.) interessanter als es SkyMiles je war.

  3. Michael Wiechert sagt:

    Korrigiere mich – aber den Knüller, zumindest für US-Kunden, habt ihr nicht erwähnt – während zb bei AA die Umsätze mit Co-Branded Kreditkarten erzielt werden können, entwertet Delta diese Möglichkeit, als Kooperationspartner der US-Amex, massiv und es gibt nur noch 1 MQD pro 10 USD statt bislang 1 zu 1.

    • Peer sagt:

      Es gab bisher den MQD Waiver ab 25.000$ Umsatz pro Jahr. Damit brauchte dann auch Amerikaner für Silver, Gold und Platin nur MQM zu erfüllen und keine MQD.

      Wir haben das hier tatsächlich nicht erwähnt, da es für uns Europäer keinerlei Relevanz hat.

  4. Florian sagt:

    Es ist doch nicht erstaunlich, dass die Airlines reagieren, und schlussendlich die Passagiere belohnen, die ihnen am meisten Revenue bringen.

    • Peer sagt:

      So hat Loyalität halt in der Vergangenheit nicht funktioniert. Eher so, dass Nutzer dann ihre privaten Reisen auch mit Delta buchen, weil man dort den Vielfliegerstatus hat.

      Beim neuen, rein umsatzbasierten System werden hingegen fast nur noch Vielflieger belohnt, die auf Firmenkosten Delta fliegen.

  5. Christian Schenk sagt:

    Bin seit vielen Jahren Gold oder Platinum. Das war es dann wohl. Echt enttäuschend. Auch mit Platinum Karte. Dabei sind dir Lounges nicht mal wirklich gut in den USA

  6. Tobias sagt:

    Die Änderungen in Bezug auf Kürzungen beim Loungezugang für Amex-Inhaber sehe ich als absolut positiv.
    Die Skyclubs sind überfüllt mit Leuten die eine entsprechende Kreditkarte besitzen. Für „echte“ Vielflieger m. M. n. eine deutliche Verbesserung.

    • Peer sagt:

      Eine wirkliche Verbesserung ist es aber erst dann, wenn man Statuskunden mit Eco-Ticket auch wieder in die Lounge lässt. Dass das derzeit – zugunsten der Kreditkarten-Inhaber – nicht möglich ist, war von vornherein ein Unding.

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